Guten Morgen,

letzten Do. fand in Berlin die Podiumsdiskussion "Nach dem Weltbeben" statt und vermochte einen recht intensiven Austausch anzuregen im Hinblick darauf, wie mit dem Tsunami vom 26.12.04 unter den Bedingungen des Massentourismus und der Massenmedien umgegangen wurde und wie dieses Verhalten in einen historischen Zusammenhang zu stellen ist, einerseits im Hinblick auf jüngere Katastrophen, andererseits im Hinblick auf den Tsunami von 1755.

Wie weiter? Dokumentation ist eine Sache, hier der Link zu den Bildern des Abends:
http://www.flickr.com/photos/[EMAIL PROTECTED]/sets/72157603456908395/

Weiterführende Diskussion ist eine andere Sache, die uns am Herzen liegt, dazu ist in der Berliner Gazette eine Rubrik eingerichtet worden: "Weltbeben",
hier der Link mit den ersten Beiträgen:
http://www.berlinergazette.de/?cat=28

Wie lautet Ihre persönliche Definition des Begriffs "Weltbeben"?
Wie haben Sie die mediale Rezeption der Tsunami-Katastrophe wahrgenommen?
Was war das Besondere / das spezifisch Neue an dieser Katastrophe?
Warum wurden alle weitreichenden Sinnfragen zurückgedrängt?
Warum sind Wortmeldungen der Star-Intellektuellen ausgeblieben?
Was sagt dies über "unser" Katastrophenbewusstsein aus?

Antworten auf Fragen wie diese werden im Logbuch der Berliner Gazette veröffentlicht.
Andere Fragen und Fragestellungen sind auch willkommen!

Viele Grüße,

Krystian Woznicki

Berliner Gazette e.V.
Schoenhauser Allee 141a
D - 10437 Berlin
[EMAIL PROTECTED]
www.berlinergazette.de
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