Gilberto Gil: Neue Ideen mit freier Software In Brasilien ist freie Software Chefsache. Präsident Luiz Inacio Lula da Silva und Kulturminister Gilberto Gil nutzen Linux und das Internet dazu, die Kultur des größten lateinamerikanischen Staates systematisch zu fördern.
Am Ostersonntag, dem 23. März 2008, hören Sie um 22.30 Uhr im Ö1-Netzkulturmagazin "matrix" den folgenden Beitrag: Parallel zur Ausstrahlung der Sendung auf ORF Oe1 kann der Beitrag auch als Live Stream gehoert werden. http://oe1.orf.at/ Es ist eine Art Kulturrevolution. Überall auf der Welt interessieren sich Regierungen und Verwaltungen für das freie Betriebssystem Linux sowie freie und Open-Source-Software - aus Gründen der Kostenminimierung und Effizienzsteigerung. Doch nur in Brasilien wurde freie Software zur Chefsache des Kulturministers erklärt. Seit 2003 ist Gil Kulturminister in der Regierung. Gil, weltbekannter Musiker der Schule des Tropicalismo - derselben Richtung zugezählt werden neben ihm u. a. Gaetano Veloso und Maria Bethania -, ist der charismatische Kopf einer Kampagne zur Überbrückung der digitalen Kluft mittels freier Software und Copyleft-Lizenzen von Creative Commons. Brücken der Kultur Das von ihm angeregte Programm "Pontos de Cultura" bringt Linux in die Slums der Großstädte und Breitband-Internet mittels Satellit in die entlegensten Regionen des brasilianischen Hinterlandes. Etwa 600 digital aufgerüstete Kulturzentren gibt es bereits, im Verlauf der zweiten Amtsperiode von Gils Chef Lula da Silva sollen es noch viele mehr werden. mehr http://futurezone.orf.at/tipps/stories/265008/
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