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Ellen Fellmann SCHWARZ - Komposition für Vulkansand, Violine, Viola und Cello (Audiovisuelles Streichquartett) Samstag, 24. Mai 2008, 20 Uhr Eintritt: 8,- Euro/ermäßigt 5,- Euro Die Komponistin und Künstlerin Ellen Fellmann stellt am Samstag, den 24. Mai 2008, eine audiovisuelle Komposition für Vulkansand, Violine, Viola und Violincello mit dem Titel *Schwarz* im Ausstellungsraum des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst vor. In dieser Uraufführung wird sie die Form des klassischen Streichquartetts in gestisch-choreographischer Weise neu bestimmen: den drei klassischen Streichinstrumenten ist als vierte Stimme ein Bild-Toninstrument zugeordnet, das sie im Rahmen ihres Arbeitsstipendiums am Edith-Ruß-Haus für Medienkunst erbaut hat. In der Zusammenführung von Sound- und Videokunst geht es Ellen Fellmann vor allem darum, keine Hierarchien, Übertragungen oder Verdoppelungen herzustellen, sondern durch Bewegung eine strukturelle Verzahnung beider Ausdrucksformen zu erreichen. Die Künstlerin hat ein gestisches Vokabular an Bewegungsformen entwickelt. Dieses dient als Grundlage für die Komposition der Bild- und Klangstimmen. Wie von Geisterhand erzeugt, entstehen auf drei Leinwänden immer wieder neue Bewegungen, Linien und Formationen. Die Komposition ist von Forschungen inspiriert, die sich mit dem so genannten sechsten Sinn, dem Bewegungssinn, auseinandersetzen, der physiologisch im Gleichgewichtsorgan und damit im Gehör lokalisiert wird. Ellen Fellmann arbeitet im Spannungsfeld von Ton- und Videokunst. Nach klassischer Klavierausbildung und Gesangsstudium, dem Studium der Musikwissenschaft und Philosophie erarbeitete sie als Gaststudentin an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin Filmmusiken zu Kurzfilmen sowie Schnitt- und Drehbucharbeit. Seit 1999 entwickelt sie eine eigenständige audiovisuelle Kompositionsform, die sie ab 2003 (Gastkomponistin im Elektronischen Studio der TU Berlin) raumbezogen realisiert. Ihre Werke werden seit 1999 auf international renommierten Festivals aufgeführt. Ebenfalls übernimmt sie die visuelle Konzeption und Regie von Konzertaufnahmen, z.B. der 6-teiligen Konzertreihe *Monumente der Klassik* (2005-06) mit Kent Nagano, Deutschen-Symphonie-Orchester (Hot Bird Award Venedig). Sie erhielt namhafte Förderungen, u. a. Hauptstadtkulturfonds Berlin 2003, Stipendium der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik 2004, Stipendium des französischen Außenministeriums Résidences Internationales aux Récollets Paris 2006, Arbeitsstipendium des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst 2008. Violine: Johannes Haase Bratsche: Jessica Rona Violincello: Katrin Langewellpott Tonmeister: Arne Vierck Produktionsleiter: Oliver Becker Assistenz: Julia Hertäg Das Projekt ist eine Kooperation des Edith-Ruß-Haus für Medienkunst mit oh ton im Rahmen des Projekts *klangpol*. *klangpol* wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes. Wir danken der Stiftung Niedersachsen für die großzügige Förderung des Stipendiatenprogramms 2007. Ein besonderer Dank für die freundliche Unterstützung gilt dem Elektronischen Studio der TU Berlin. Das Projekt wird gefördert durch: Netzwerk Neue Musik Kulturstiftung des Bundes Land Niedersachsen Ausführliche Informationen unter: http://www.edith-russ-haus.de/index.php/Programm/Schwarz Edith-Ruß-Haus für Medienkunst Katharinenstraße 23 D-26121 Oldenburg fon: +49 (0)441 - 235 32 08 fax: +49 (0)441 - 235 21 61 [EMAIL PROTECTED] www.edith-russ-haus.de Sollten Sie keinen Newsletter mehr von uns erhalten wollen, benachrichtigen Sie uns bitte unter unserer email-Adresse: [EMAIL PROTECTED] *************Sorry, no English version available****************************
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