> Er versetzt das, was man > früher die Schwesterkünste nannte Literatur und bildende Kunst
moment mal, war früher nicht musik bzw gesang die "schwesterkunst" von literatur? > programmatisch in einen produktiven Dialog "Er [der studiengang] versetzt [...] Literatur und bildende Kunst [...] in einen produktiven Dialog" hallo?! wenn hier irgendwas versetzt (bzw. im sinne von klassenzielen: nicht versetzt) wird, dann wohl die deutsche sprache in den haenden dieser literaturwissenschaftler. "in einen dialog versetzen" ist ja wohl unfreiwillige komik. davon abgesehen, ist es komplette megalomanie, wenn hier behauptet wird, dass der studiengang literatur und kunst in einen dialog setzt [bzw. versetzt...] - oder der/die autor/in kann auch hier kein deutsch und will eigentlich sagen, [a] dass literatur und kunst vergleichend betrachtet und/oder [b] dass literaturwissenschaft und kunstwissenschaft in dialog gesetzt werden sollen. > und entwickelt daraus > Fragestellungen, die an der Schnittstelle zwischen den Künsten bzw. quer zu > den beiden Einzeldisziplinen Allgemeine und Vergleichende > Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte liegen. bitte mal bildlich a la lautreamont oder magritte vorstellen: "Fragestellungen, die an der Schnittstelle liegen". und ist hier nicht die ganze logik verkehrt - i.e. [erst] entwickelt man frag(stellung)en, und [daraus] entspinnt sich ein dialog? > Grundlage ist die enge > Kooperation, ja Verzahnung der beiden Fächer. grundlage des studiums ist also weder literatur, noch ist es kunst, sondern es sind die akademischen fächer? immerhin eine ehrliche aussage. > Die Comparative Arts gehören seit jeher zu den Arbeitsfeldern der AVL. man stelle sich das wiederum bildlich als literatur/kunstwissenschaftler auf dem acker der "comparative arts" vor. > In > dem neuen Studiengang emanzipiert sich diese partikulare, vornehmlich aus > der Sicht der Literaturwissenschaft betriebene Fragestellung quizfrage: was ist eine "aus der sicht [...] betriebene Fragestellung" - antwort: mindestens 3 stilblüten in einem satz, 4, wenn das "arbeitsfeld" bzw. studiengebiet plötzlich zur "Fragestellung" mutiert. freudsche fehlleistung? > zu einem > eigenständigen Fach, ...und die "Fragestellung" mutiert wieder zurueck zum "Fach", dass uns schwindlig wird. > Einerseits wird systematisch mit dem Ziel der Theoriebildung auf die > medialen Differenzen und Ähnlichkeiten fokussiert (Bildtheorie, > Texttheorie). "es wird auf [...] fokussiert" = "man spricht deutsch". und sind "Bildtheorie, Texttheorie", wenn man der logik des satzes folgt, die "medialen Differenzen und Ähnlichkeiten"? > Andererseits werden historisch vergleichend Epochen und > Strömungen europäischer Kunst und Literatur, Prozesse von Rezeption und > Wirkung, Motivgleichheiten oder konkrete Bild-Text-Relationen thematisiert. da es "oder" heißt statt "und": welche der 4 optionen darf man ziehen? per lostrommel? > Zu den inhaltlichen Schwerpunkte zählen: Strategien und Poetiken der > Visualisierung, Erzählen in Texten und Bildern, die Konstitution spezifisch > literarischer und bildlicher Räume, spezifisch literarisch oder spezifisch bildlich, oder unspezifisch beide? > Neben dem Dialog zwischen Literatur und bildender Kunst werden im Sinne der > AVL auch die westeuropäischen Literaturen seit der Renaissance in ihren > unterschiedlichen Bezügen untereinander ins Auge gefaßt, den "Dialog" [...] "ins Auge gefaßt" - schiefe metapher oder im sinne der "comparative arts" gewollte audiovisualitaet? "in ihren unterschiedlichen bezügen untereinander" - ist das ein hotelfachstudiengang? oder sind nicht vielmehr "unterschiedliche bezüge" eine tautologie, und muss es "zueinander" statt "untereinander" heissen? > ebenso wie die > Bezüge der Bildkünste und Architektur seit dem Mittelalter. "Bezüge" worauf, wohin - ansonsten: bettbezüge? > Die > Kontextualisierung mit weiteren kulturellen Praktiken und Diskursen bildet > eine wichtige Rahmenbedingung der Arbeit. "die Kontextualisierung [...] bildet eine [...] Rahmenbedingung". oder: bei uns gibt's dada nicht nur in der theorie.
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