Hallo Liste, um es sinngemäß mit Sebastian Haffner zu sagen:
der Nationalsozialismus war die falsche Antwort auf eine berechtigte Frage. (vielleicht kann jemand das korrekte Zitat liefern...) Eine Antwort, die vor 75 Jahren zur Niederlage führte, ist heute nicht richtiger. Daß Horst Mahler von Ulrike Meinhoff über Gerhard Schröder und Otto Schily zu dieser so irrigen wie verhängnisvollen Position gelangte, sollte zu denken geben: Es ist höchste Zeit, die dümmliche Dämonisierung zu beenden und zu einem ernsthaften Studium der Geschichte zu kommen. Grüße Andreas Röhler Anhang: Im Strafverfahren gegen Horst Mahler wegen Entbietens des „Hitlergrußes“ vor der Justizvollzugsanstalt Cottbus anläßlich des Antritts einer neunmonatigen Freiheitsstrafe findet die Berufungsverhandlung am 22 Juli 2008 um 10:00 Uhr statt vor der 25. Kleinen Strafkammer des Landgerichts Cottbus, im Verhandlungssaal 4 im Hause 1 des Landgerichts Cottbus, Gerichtsstraße 3-4, 03046 Cottbus. Das Amtsgericht Cottbus hatte am 23. November 2007 eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten ohne Bewährung verhängt. Gegen das Urteilhaben sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Horst Mahler erstrebt einen Freispruch, während die Staatsanwaltschaft eine höhere Freiheitsstrafe erreichen will. Er beruft sich auf Artikel 4 Grundgesetz bestimmt: „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“. Mahler erklärt, daß der Nationalsozialismus eine Weltanschauung und der „Hitlergruß“ das kultische Bekenntnis zu ihr sei. Er habe mit dem „Hitlergruß“ nicht Deutsches Recht gebrochen, sondern sich einer Anordnung der Fremdherrschaft widersetzt, die das Ziel verfolgt, das Deutsche Volk auszulöschen.
-- rohrpost - deutschsprachige Liste zur Kultur digitaler Medien und Netze Archiv: http://www.nettime.org/rohrpost http://post.openoffice.de/pipermail/rohrpost/ Ent/Subskribieren: http://post.openoffice.de/cgi-bin/mailman/listinfo/rohrpost/
