paraflows, das Festival für Digitale Kunst und Kulturen in Wien geht in die dritte Runde. Mittlerweile hat sich paraflows als Plattform für die junge, lokale Szene der digitalen Kunst und Kulturen etabliert und baut dieses Jahr seine Funktion als Schnittstelle zu internationalen und bereits renommierten Positionen der Medienkunst weiter aus. Mit dem Titel UTOPIA folgt das diesjährige Festival dem des letzten Jahres zum Thema UN_SPACE, diesmal wird, ausgehend von den bereits erkundeten „Nicht-Orten“, ein prognostischer Blick in die Zukunft geworfen. Phantastische, sehnsuchtsvolle und düstere Visionen sind Inhalt der Ausstellung, des Symposions und des begleitenden Rahmenprogramms.
Wann: 11.09.2008, 19:00 Uhr Ort: MAK Gegenwartskunstdepot Flakturm Arenbergpark Dannebergplatz/Barmherzigengasse, 1030 Wien Ausstellung UTOPIA / 12.09.-19.10.2008 Öffnungszeiten: 12.09. - 21.09. täglich von 14:00-18:00 Uhr 22.09. - 19.10. jeweils Sonntag von 14:00-18:00 Uhr Eine Ausstellung im Rahmen von paraflows 08 in Kooperation mit dem MAK Vom 11. September bis 19. Oktober kann man sich im MAK-Gegenwartskunstdepot Gefechtsturm Arenbergpark anhand von mehr als 30 nationalen und internationalen Positionen der digitalen Kunst und Kulturen sowie angrenzender künstlerischer Strategien dem Ausstellungsthema UTOPIA annähern. Der Begriff Utopie bezeichnet nach Thomas Morus ein Konzept oder eine Vision einer möglichen positiven Zukunft in Verbindung mit der jeweils verfügbaren Technologie. Jede Utopie kann auch als Ausdruck eines Mangels, einer Krise ihrer jeweiligen Entstehungszeit und -gesellschaft verstanden werden. Die Ausstellung zeigt utopische Zukunftsvisionen, denen auch ihre Kehrseiten - dystopische, negative Szenarien der Zukunft - gegenübergestellt werden. So widmet sich ein Themenbereich der Idee des Paradiesgartens sowie möglichen Konzepten der Evolution, des zukünftigen Wesens Mensch. Eine eher realistische düstere Sicht auf die Zukunft eröffnen Arbeiten zur 9/11-Thematik und der damit einhergehenden Realität-Werdung einer bisher nicht vorstellbar gewesenen Vision, die sich in der Terrorismusbekämpfung und der totalen Überwachung zu manifestieren scheint. Nicht zuletzt im Ausstellungsort selbst zeigen sich die Gegenwartgebundenheit von Utopien und die Möglichkeit ihres Kippens in die Dystopie. KünstlerInnen: Adel Abidin, Niko Alm, Big Brother Awards, Robin Dupuis, Robertina Ebjani, Ira Eduardovna, Nikolaus Gansterer, Eva Grubinger, Carlos Katastrofsky, Ralph Kistler, Simona Koch, Clemens Kogler, Bernd Kräftner, Claudia Larcher, Mahony, Albert Mayr, Anna Mitterer, monochrom, Satoshi Morita, Jörg Oetken, OR-OM, Birgit Pleschberger, Rainer Prohaska, Roboexotica, Constanze Ruhm, Scanner, Florian Schmeiser, Ruth Schnell, Susanne Schuda, Zuky Serper, Maja Smrekar, Günter Stöger, ubermorgen.com, Bjorn Wangen, Andreas Warisz, Peter Wehinger, Ztohoven. „paraflows08 - Festival für digitale Kunst und Kulturen“ Ausführliches Programm und alle Termine unter: http://www.paraflows.at Weitere Programmpunkte: Symposion / Ambiente. Das Leben & seine Räume 12. und 13.09., 10:00-18:00 Uhr Barocke Suiten, quartier 21, MQ In Kooperation mit dem quartier 21, MQ CAT Open / SCANNER 16.09.2008, 20:00 Uhr MAK-Gegenwartskunstdepot Gefechtsturm Arenbergpark Eine Multimedia-Performance von SCANNER im Rahmen von paraflows 08 - UTOPIA MetaSpace in DiscourseLab 14.09.-18.09., 12:00-23:00 Uhr Metalab, Rathausstrasse 6, 1010 Wien Der virtuelle Kunstexperte 19.09.2008, 18 Uhr Raum D, QDK, quartier 21, MQ UTOPIA GARDEN / Musik und Visuals 20.09., 21:00 Uhr Pavillino, Johannesgasse 33, 1010 Wien utopia departments 06.10. - 24.10. ncl, quartier 21, MQ Ein Projekt in Kooperation mit dem net culture lab paraflows 08 wird unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien, dem bmukk und dem bmwf
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