Ich hatte das ja schon mal aufgebracht: Eine ruby-api für jackrabbit/ JSR 170(http://jackrabbit.apache.org/) wäre sehr schick. Es gibt bei Content-Management-Systemen schließlich eine ganze Menge von Sachen, die man *nur* mit rails und einer relationalen DB/ferret erstmal mühselig nachprogrammieren müsste (für eine Einführung in jsr170/ jackrabbit siehe z.B. http://www.artima.com/lejava/articles/ contentrepository.html). Sachen wie Queries, Suche, Versionierung, Content-Type-Definition, Zugriffsrechte usw. gibt's schließlich schon in Jackrabbit.

Daneben wäre eine Implementierung einer Client-API für jsr170 auch auf lange Sicht eine gute Sache, weil man dadurch standardisiert an alle möglichen CMS rankäme: JSR170 Schnittstellen gibt es mittlerweile für eine ganze Reihe von js170-fähigen CMS (z.B. Vignette, Typo3, Alfresco, Day usw.)

Zusammen mit JRuby müsste sich eigentlich eine solche Anbindung an Jackrabbit mit überschaubarem Aufwand bewerkstelligen lassen und dann müsste man zumindest für den ganzen Hintergrund-Apparat eines CMS das Rad nicht nochmal neu erfinden...

Viele Grüße
Stefan


Am 12.09.2007 um 09:23 schrieb Jens Kraemer:

Hi!

On Wed, Sep 12, 2007 at 08:52:11AM +0200, Ansgar Berhorn wrote:
Am 11.09.2007 um 17:34 schrieb Mike Zaschka:

Das Thema WCMS und Rails finde ich auch nach wie vor spannend und
so ein richtig gutes System hab ich für Rails noch nicht finden
können. Mal sehen was sich nach der Notengebung mit dem Prototypen
anstellen lässt...

Joomla, Typo3 und Konsorten gibt es nunmal schon. Da wird das Rad nun
nicht nochmal neu erfunden, weil Rails ein bisserl hipper vom Klang
ist als php.

Naja, mich persönlich hat noch kein derartiges CMS vom Hocker gerissen,
von daher gibt's in jedem Fall noch Potential. Und da Rails nicht nur
'hipper' ist als PHP, besteht die Hoffnung dass was besseres rauskommen
könnte...

Rails ist gut, um schnell eine maßgefertigte Anwendung mit genau den
benötigten Funktionen zu bauen. Da gibt es dann haufenweise Plugins,
Generatoren, etc.

Auch wenn mit Rails nahezu alles einfach ist muss man den
langweiligen Teil, also die Pflege-Masken für statischen und
semi-statischen content, ja nicht jedesmal neu bauen. Vor allem wo es
ganz schnell kompliziert wird, wenn der Kunde schon mal ein 'echtes' CMS
gesehen hat und den Wunsch äußert, mal eben hier ein Bild und da noch
einen Absatz einzufügen, und am Ende die Reihenfolge dieser auch noch
umsortieren will, oder genau diesen Absatz an andere Stelle
wiederverwenden will. Ein wie auch immer geartetes Rails-cms fände ich
da schon interessant.

Also wenn fände ich interessanter eventuell so etwas wie einen CMS-
Generator abzuleiten als das hundertste CMS zu kreieren.

Kommt drauf an. Wenn das CMS die Basis ist und ich nach belieben eigene Controller dazuwerfen kann, nehme ich das auch. Mittlerweile müsste man doch auch ein komplettes CMS in einem normalen Rails-Plugin unterbekommen,
so wie das früher mit Engines möglich war, oder?

Generatoren halte ich bei nicht-trivialen Dingen für gefährlich, denn
ich möchte nicht derjenige sein der einen zu spät entdeckten Generator-Bug in einem Haufen von Projekten mit generiertem und dann abgeänderten Code
fixen muss...

Grüße,
Jens


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Jens Krämer
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