Ja, die Probleme hab ich auch, modellierung mit nicht-relationalen Datenbanken ist man irgendwie nicht gewöhnt: Wenn ich das richtig verstehe, dann gibt's da zwei Optionen, die ungefähr den Objekt- Relationen entsprechen:

- Nesting: Dabei würde man ein Dokument "Album" anlegen und dann die einzelnen Fotos da ablegen ("einkleben"?!) - referenzen: dabei legt man das Foto an und legt nur die UUID im "Album" - das kommt der traditionellen Referenz wohl am nächsten.

Für CouchDB gibt's eine längere Diskussion über das für und wider beider Ansätze:
http://www.cmlenz.net/archives/2007/10/couchdb-joins

Und ein recht gutes Tutorial dazu hier (und zu den verschiedenen rails/ couchdb-Ansätzen):
http://aimee.mychores.co.uk/2008/09/08/post/323/couchdb-on-rails-part-3-of

ActiveCouch (http://github.com/arunthampi/activecouch/tree/master) und couchfoo (http://github.com/georgepalmer/couch_foo/tree/master) versuchen, die couchdb auf activerecord abzubilden und implementieren (wenn ich das richtig überblicke) joins mittels uuids... Wie sinnvoll diese Implementierungen sind, lass ich mal dahin gestellt: Wenn's wie active_record aussieht und sich mit Einschränkungen auch so verhält, dann kann man eigentlich auch gleich eine relationale DB und richtiges ActiveRecord nehmen, oder?! Mir gefallen eigentlich die close-to-the- metal Ansätze von couchrest (http://github.com/jchris/couchrest/tree/master ) besser: Damit kann man die Vorteile (hierarchisch, schemalos, attachments usw.) von solchen dokument-zentrierten Datenbanken eher ausnutzen, als wenn man sie hinter einer Fassade versteckt, die eigentlich für relationale Datenbanken gedacht war...

just my 2 cents
stefan





Am 28.03.2009 um 19:41 schrieb Andreas Haller:

Hallo

ich wollte mal aufhöhren mit dem ganzen SQL-Wahnsinn und eine Nicht- relationale Datenbank ausprobieren. Meine Wahl wäre da TokyoCabinet (http:// tokyocabinet.sourceforge.net), man könnte aber auch CouchDB oder so nehmen glaube ich.

Als Startpunkt möchte ich eine Fotoalbum-Anwendung bauen. Es gibt also Fotos und Alben. Ob jedes Foto genau einem oder mehreren/keinem Album zugewiesen werden kann ist erstmal egal.

Jetzt die Frage:
Wie speichert man die Foto - Album  Beziehungen?

Folgendes fällt mir dazu ein

1. Jedes Album wird als solches gespeichert
Ich speichere eine komplette Album-Instanz in der Datenbank, gemarshaled, komplett mit dem .fotos Array
                album.fotos     # => [Foto, Foto, Foto, Foto]
                store[key] = Marshal.dumb(album)

2. Ich speichere nur Foto Objekte und sortiere sie nach Album-Namen
Wenn ich ein Album umbennen möchte, ratter ich durch alle jeweiligen Fotos und ändere den Album-Namen.
                store[key] = { foto: mein_foto, album_name: ""}
                

Was denkt ihr?
Habt ihr schonmal was mit so welchen Datenbanken gemacht? (Key/ Value.. wie nennt man das?)
Wie sind eure Erfahrungen damit?

Ich finde den Ansatz von Dokument-orientierten Datenbanken eigentlich gut - Speicher.. das da! Anstatt speicher.. hier und da und da und da was. Aber es ist trotzdem nicht einfach zu verstehen.


Ein paar links zum Thema
http://tokyocabinet.sourceforge.net/index.html
http://blag.ahax.de/post/90023607/exploring-tokyo-cabinet
http://github.com/wycats/moneta

Gruß,
Andreas
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