Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Veranstaltungen Woche 46
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*Montag**, 12. November **2007**, 19.00 Uhr*
Roundtable und Diskussion: Schule Raum geben
zu Fragen von (neuer) Architektur für (neue) Schulen
in Kooperation mit der ig architektur
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**Freitag, 16. November **2007**, 19 Uhr*
Schwerpunkt Links von Wien
Stadtentwicklung Zürich:
Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit
Karin Schulte
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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt in Kooperation
mit der ig architektur
herzlich zum Roundtable
Schule Raum geben
Zu Fragen von (neuer) Architektur für (neue) Schulen
u.a. auch zu den Entwicklungen in Wien, PPP-Modelle, Wettbewerb
Nordbahnhofgelände
mit Hemma Fasch, Barbara Feller, Christian Kühn, Maja Lorbek, Karin
Schwarz-Viechtbauer.
Moderation: Bernhard Sommer
Einleitendes Statement: Michael Wimmer (ExpertInnenkommission BM Claudia
Schmied)
Montag, 12. November 2007, 19.00 Uhr
Adresse: Wiesner-Hager, Gonzagagasse 15, 1010 Wien
Anschließend Diskussion und Buffet.
Wir danken für die Unterstützung:
bm:ukk -- Kunstsektion
MA 7 Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung
Wiesner-Hager
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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zum Vortrag
Stadtentwicklung Zürich:
Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit
Vortrag von Karin Schulte, Zürich
Eine Veranstaltung im Rahmen des Schwerpunkts Links von Wien - Planung
in der Stadtlandschaft
Zeit: Freitag, 16. November 2007, 19 Uhr
Ort: Künstlerhaus, Ranftlzimmer, Karlsplatz 5, 1010 Wien
In den unlängst verabschiedeten "Strategien 2025" legt der Stadtrat von
Zürich seine langfristigen Ziele und Handlungsfelder für die Entwicklung
Zürichs dar. Zürich bezeichnet er darin prominent als eine "nachhaltig
ausgerichtete Metropole". Die Züricher Arbeitsdefinition des Begriffs
"nachhaltige Entwicklung" lautet wie folgt: "Nachhaltig ist eine
Entwicklung dann, wenn sie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
sichert, das menschliche Wohlbefinden und die soziale Gerechtigkeit
stärkt sowie zur Sicherstellung der natürlichen Lebensgrundlage für
Mensch, Tier und Pflanzen beiträgt. Falls Entscheide getroffen werden
müssen, die für die Entwicklung in einer der Dimensionen negativ sind,
werden die Nachteile nur akzeptiert, wenn der Nutzen für eine Dimension
den Nachteil für die anderen Dimensionen überwiegt. Diese Abwägung darf
nicht systematisch zu Lasten der gleichen Dimension gehen."
Mit der Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeitsberichts im Jahre
2004 hat die Stadt Zürich Pionierarbeit geleistet. Um die nachhaltige
Entwicklung Zürichs zu evaluieren, wurde ein Set von 21 Kernindikatoren
erarbeitet. Der Bericht zeigt die wirtschaftliche, gesellschaftliche und
ökologische Entwicklung Zürichs seit 1985 auf. Damit werden folgende
Ziele verfolgt:
-- Einschätzung der aktuellen Entwicklung
-- Bereitstellung einer Datengrundlage für politische Entscheidungsträger
-- Bewusstseinsbildung für langfristige Entwicklungstendenzen
In der Schweiz haben auch der Bund, verschiedene Kantone und Städte
Indikatorensets erarbeitet. Das Bundesamt für Raumentwicklung ist
bestrebt, die Arbeiten zu koordinieren. Das Set der Stadt Zürich wurde
so weit möglich mit dem Kanton Basel-Stadt koordiniert. Auf der
europäischen Ebene verfügen insbesondere etliche größere deutsche Städte
bereits über Nachhaltigkeitsindikatorensets. Ausgangspunkt für die
Erarbeitung der Sets waren bereits bestehende von anderen Städten oder
Indikatorensets von internationalen Initiativen zum Vergleich der
Entwicklung der Städte (z.B. Global Urban Observatory, Urban Audit,
Zukunft der Städte, Sustainable Cities). Die Auswahl der Indikatoren für
Zürich erfolgte durch eine städtische Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit
mit dem Institut für Raum- und Landschaftsentwicklung der ETH Zürich.
Der Nachhaltigkeitsbericht stößt auf großes Interesse. In vielen der
aufgezeigten Handlungsfelder betreibt die Stadt eine aktive Politik. In
der aktuellen Legislaturperiode wird ein Schwerpunkt in der Energie- und
Umweltpolitik gelegt. Die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft ist
handlungsleitend für Maßnahmen im Bereich des nachhaltigen Bauens oder
in der Energieversorgung.
Es bleibt gleichwohl eine Herausforderung, das Nachhaltigkeitsprinzip in
alle täglichen Entscheidungen einfließen zu lassen. Die Stadt Zürich
setzt dabei stark auf kooperative und partizipative Prozesse. Denn
gerade in der Stadtentwicklung ist letztlich neben den gesetzlichen
Rahmenbedingungen die Qualität des Aushandlungsprozesses zwischen den
Interessen der beteiligten Akteure entscheidend. Denn oft sind es
private Grundeigentümer und Investoren, die bei der Stadtentwicklung
einen wesentlichen Gestaltungsspielraum haben. Die öffentliche Hand kann
über die Verkehrserschließung und gesetzgeberische Leitplanken wichtige
Beiträge leisten. Evaluationen dienen dazu, Grundlagen für allfällig
notwendige Kurskorrekturen zu liefern.
Karin Schulte
ist stellvertretende Leiterin des Bereichs Stadtentwicklung in Zürich.
Nach vier Jahren in der Umwelt- und Unternehmensberatung arbeitet Karin
Schulte seit 1998 in der damals neu gegründeten Fachstelle für
Stadtentwicklung. Die Stadtentwicklung Zürich ist dem Stadtpräsidenten
unterstellt und umfasst die Bereiche Integrationsförderung,
Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. In interdisziplinären Teams
werden strategische Grundlagen in gesellschaftlichen, wirtschaftlichen
und sozialräumlichen Themenbereichen erarbeitet.
Der Vortrag kann bei freiem Eintritt besucht werden.
Wir danken für die Unterstützung:
bm:ukk -- Kunstsektion
MA 7 Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung
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*Die nächsten Veranstaltungen **(Alle Details auf der ÖGFA-Website
<http://www.oegfa.at>).*
*Freitag, 23. November **2007**, 15 Uhr*
Bauvisite 114: Wohnpark Erzherzog Carl
ARGE Patricia Zacek/Christoph Karl/Andreas Bremhorst
Es führen die ArchitektInnen.
*
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