PRESSEINFORMATION

 

 

„Asche und Stern“

Prof. Sepp Moosmann

 

Eine Buchpräsentation der Universität für angewandte Kunst Wien

 

„Am Beginn des Jahres 1975 hatte ich folgenden Traum: Von hellstem Licht
bestrahlt, 

schob sich ein großes, tempelartiges Gebäude in das Bild...Daraufhin schob
sich aus 

diesem großen Haus ein anderes, lang gestrecktes, einstöckiges
Biedermeierhaus heraus...

Eine weiß gekalkte, im hellen Licht ebenso eindrucksvolle Wand, stellte sich
vor die zwei 

Gebäude, verschob sich dann weiter nach hinten, um vorne einem Wasser Platz
zu machen, 

aus dem hohe, senkrechte, großblättrige, grünbraune Pflanzen
wuchsen...Schweißnass wachte 

ich auf...Ich fühlte, ohne genauer begründen zu können warum, dass der Traum
mit meinem 

zukünftigen Haus etwas zu tun hatte ...

 

Das Haus, das Leben in ihm, waren mir Anlass und Unterstützung,
niederzuschreiben, 

was sich in mir geformt hatte. Das Sichtbare konnte ohne die Gefühle nicht
sein, oder 

nicht werden, was es geworden ist, denn nun weiß ich, dass ich zu suchen
hatte, was 

mir fehlte. Der Text wurde genährt von einer Quelle, deren Ursprung nicht
genau zu orten ist, 

nur kam er mir zu in einer Dichte, die sich mir dort überwältigend
offenbarte, 

wo Traum und Wirklichkeit zusammenflossen zu einer Einheit, die über alles
hinweg zog, 

was sich hätte dagegenstellen können.“ 

Sepp Moosmann, Auszug aus dem Prolog, „Asche und Stern“

 

Auf der Suche nach einem geeigneten Refugium führt ein Traum den Autor zu
einem Biedermeierhaus, 

das zum Gefäß seiner Gedanken und Gefühle werden wird. Sepp Moosmann
formuliert feinsinnig und 

in nahezu lyrischer Form, was sich ihm im Wechsel der Jahreszeiten von Natur
und Leben und in einer 

tief empfundenen Verbundenheit mit dem Haus und seinem Standort mitteilt.
Jugenderinnerungen und 

Gedanken über zwischenmenschliche Begegnungen und Abschiede verbinden sich
mit sensiblen 

Naturbeobachtungen, die über das persönliche Wahrnehmen hinaus in ihrer
sprachlichen Durchdringung 

Allgemeingültigkeit beanspruchen können. 

 

 

Donnerstag, 13. Dezember 2007, 18 Uhr

 

Begrüßung:

Prof. Barbara Putz-Plecko, Vizerektorin der Universität für angewandte Kunst
Wien

Mag. Günter Bucher, Bucher Verlag

 

anschließend Lesung

 

Universität für angewandte Kunst Wien, Ausstellungszentrum
Heiligenkreuzerhof, Sala terrena, 

Schönlaterngasse 5 bzw. Grashofgasse 3, Stiege 7, 1010 Wien

 

 

Sepp Moosmann, Asche und Stern, 2007, 2 Bde., 160 und 80 S., Textband (Asche
und Stern)

und Text-Bild-Band (Ein hörendes Herz), bibliophil im Schuber
zusammengefasst, Bucher Verlag Hohenems, 

ISBN 978-3-902612-34-2

 

 

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Pressekontakt:

 

Universität für angewandte Kunst Wien

Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit

Mag. Anja Seipenbusch-Hufschmied, Mag. Katharina Steidl, Julia Marchhart

Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

T: +43-1-711 33 DW 2161, F: DW 2169

[EMAIL PROTECTED], www.dieangewandte.at

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