Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Veranstaltungen Woche 3

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*F**reitag, 18. Jänner **2008**, 14 Uhr*
Bauvisite 116: Skyline Spittelau/Skywalk
Tillner & Willinger/Bulant & Wailzer
Es führen Alfred Willinger, Aneta Bulant-Kamenova und Klaus Wailzer.

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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur 116. Bauvisite



Skyline Spittelau/Skywalk



Skyline Spittelau:
Architektur: ARGE Spittelau
Federführung Einreichplanung: Atelier Silja Tillner, Silja Tillner
MitarbeiterInnen: Hannes Achammer, Moritz Hoffmann-Becking, Alfred Willinger
Leitdetailplanung: Architekten Tillner & Willinger, Alfred Willinger
MitarbeiterInnen: Maria Simmerstatter, Claudia Dorner, Philipp Broinger, Philipp Pongratz
Projektentwicklung: Porr Solutions
Statik: Werkraum Wien
Gebäudetechnik: gb-plan Haustechnische PlanungsgesmbH
Bauphysik: Team Bauphysik Bolek -- Feit -- Steppan
Generalunternehmer: Porr Projekt und Hochbau AG

Es führt Alfred Willinger.

Skywalk:
Architektur: Aneta Bulant-Kamenova und Klaus Wailzer
Bauherr: Gemeinde Wien, MA 19 und MA 29
Statik: Karlheinz Wagner
Planungskoordinator: Rudolf Fritsch
Generalunternehmer: Alpine Mayreder

Es führen Aneta Bulant-Kamenova und Klaus Wailzer.


Freitag, 18. Jänner 2008, 14 Uhr
Adresse: U-Bahn-Station Spittelau, 1090 Wien
Treffpunkt für beide Besichtigungen: U-Bahn-Station Spittelau, Ausgang Heiligenstädter Straße, Tekaway Sushi-Stand, Heiligenstädter Straße 20
Erreichbarkeit: U4, U6 Spittelau



Mit der Besichtigung der Skyline Spittelau von Tillner & Willinger und dem Skywalk von Bulant & Wailzer widmen sich die Bauvisiten zwei Projekten von großer städtebaulicher Relevanz, insbesondere im Hinblick auf den Gesamtknotenpunkt Spittelau und dem planerischen Umgang mit den am Ort befindlichen Stadtbahnbögen von Otto Wagner am Wiener Gürtel.

Städtebauliche Rahmenbedingungen des Projekts Skyline Spittelau, eines Bürokomplexes über den Stadtbahnbögen, waren die Lage an der Verkehrsachse Gürtel, die Ausläufer der Hügelketten und die Überleitung zum Donautal. Nach der Betriebseinstellung der U6 auf dem Heiligenstädter Ast waren die funktionslosen, denkmalgeschützten Viaduktbögen von Otto Wagner aufgrund hoher Sanierungskosten vom Abriss bedroht. Die Restfläche zwischen den beiden U-Bahn-Ästen war ein unzugänglicher Zwischenraum inmitten von urbanen Aktivitätszentren, ein zentrales Grundstück das als Lagerplatz diente. Flankiert von den ungewöhnlich hohen Bögen ist ein zentrales Grundstück, das als Hof trotz seiner Insellage inmitten des Gürtels nicht vom Verkehrslärm beeinträchtigt wird. Die Urbanität dieses Raumes erfordert eine großzügige Lösung, die ihn öffentlich zugänglich macht und als Attraktor für die BewohnerInnen der angrenzenden Stadtgebiete und die NutzerInnen des Verkehrsknotens Spittelau wirkt. Transparentes Design und verbindende Architektur soll die Brache zu einem öffentlichen Ort der Begegnung werden lassen, der die Bezirke zu beiden Seiten der Straße sowie die U-Bahn-Stationen und den Universitäts- und Verwaltungsbezirk miteinander verbindet. Das Spittelau-Projekt schwebt gleichsam über der aufgelassenen U-Bahn-Linie, sichert die Erhaltung des historischen Viaduktes und verbindet Alt mit Neu. Statt einer Barriere entsteht ein Treffpunkt, geprägt durch erlebnisreiche Wege, einen öffentlichen Platz und die Kultur- und Unterhaltungsszene in den Stadtbahnbögen.

Der Skywalk, 2004 als Siegerprojekt aus einem EU-weiten zweistufigen Verfahren hervorgegangen, ist eine eingehauste Glas-Stahl-Brücke für Fußgeher und Radfahrer am Verkehrsknoten Spittelau. Sie verbindet den 9. mit dem 19. Wiener Gemeindebezirk und durchstößt dabei jenen Pfeiler Nr. 4 der Otto Wagner-Stadtbahntrasse, auf dem das Skyline-Bürogebäude entsteht. Das Entwurfskonzept ist "parametrisch", der Ort selbst mit seinen Anforderungen bildete die wesentlichen Entscheidungskriterien für die architektonische Gestalt. Aus den verschiedenen Gegebenheiten wie Lichtraumprofilen, die Gürtelauf- bzw. -abfahrt und den maximal möglichen Steigungen von gerampten, barrierefreien Gehflächen wurden Konstruktion und Architektur konzipiert. Die Höhe der Träger ist veränderlich, den Biegekräften folgend; die Breite der Brücke verringert sich am Otto-Wagner-Pfeiler und verbreitert sich beim Ausgang zum Guneschpark trichterförmig. Die Gehebene ist in ihrer Lage den zulässigen Lichtraumprofilen angepasst, deren Höhenlage wandert durch den Querschnitt der Träger. Eine wesentliche städtebauliche Entscheidung bildet das horizontale Glasdach der Einhausung, das eine ruhige Zusammenfassung der Bauplastik nach außen bringt und im Innenraum unterschiedliche Raumhöhen ergibt.

Die Teilnahme an der Bauvisite erfolgt auf eigene Gefahr. Veranstalter und Bauherr übernehmen keinerlei Haftung.


Wir danken für die Unterstützung:
bm:ukk -- Kunstsektion
MA 7  Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung
Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B -- Sektion Architekten / http://wien.arching.at
und dem Bauvisitenjahressponsor 2007/2008 Wiesner Hager <http://www.wiesner-hager.com/de/home/home.html,1>

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*Die nächsten Veranstaltungen **(Alle Details auf der ÖGFA-Website <http://www.oegfa.at>).***

*Freitag, **25. Jänner **2008**,** 19 Uhr*
Schwerpunkt Architektur + Forschung
Wettbewerb als Architekturforschung?
Diskussionsrunde mit Anita Aigner, Sabine Christian, Andreas Lichtblau, Dieter Spath, Susanne Wagner
Moderation: Maja Lorbek

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Fördernde Mitglieder der ÖGFA*
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