Österreichisches Museum für Volkskunde, Gartenpalais Schönborn Laudongasse 15-19, 1080 Wien, ph: +43 1 4068905.0, www.volkskundemuseum.at ZEIT.RAUM.BEZIEHUNG Menschen und Dinge im Konzentrationslager Dachau Dauer der Ausstellung: 11.04. 14.09.2008, DI SO 10.00 17.00 Uhr
>>>>> Begleitprogramm >>>Lesung Donnerstag, 15. Mai 2008, 18.30 Uhr Christoph F. Krutzler liest aus Rudolf Kalmar "Zeit ohne Gnade" Der Wiener Journalist Rudolf Kalmar, der bereits 1938 ins Konzentrationslager Dachau verschleppt worden war, hat unmittelbar nach der Befreiung 1945 mit seinen Aufzeichnungen über das Lager begonnen. Mit eindringlicher Sprachkraft und dem unerbittlichen Blick des Zeitzeugen schildert Kalmar die unvorstellbaren Zustände im Konzentrationslager Dachau. Dieses kaum rezipierte (1946 erstmals veröffentlichte und heute im Buchhandel nicht mehr erhältliche) Dokument der Erinnerung bildet den Mittelpunkt der Lesung. >>>Kuratorengespräch Samstag, 17. Mai 2008, 15.00 Uhr Michaela Haibl, Institut für Europäische Ethnologie, Projektleiterin "Zeit Raum Beziehung. Menschen und Dinge im Konzentratonslager Dachau" Information und Anmeldung: [EMAIL PROTECTED], +43 1 4068905.26 >>>> zur Ausstellung ZEIT RAUM BEZIEHUNG Menschen und Dinge im Konzentrationslager Dachau Diese Ausstellung das Ergebnis einer Projektarbeit von fünfzehn Studierenden am Institut für Europäische Ethnologie de Universität Wien setzt sich mit den vielschichtigen Beziehungen im Konzentrationslager Dachau auseinander und verfolgt Spuren von Menschen und Dingen im Konzentrationslager, die bis in die Gegenwart reichen. Quellen waren Dokumente und Objekte aus dem Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau, dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes und aus dem Privatbesitz österreichischer Dachau-Überlebender sowie ausführliche Gespräche der Studierenden mit Zeitzeugen. In der Behandlung konkreter Themen wie Freundschaft und Widerstand, Überleben und Sterben oder auch im Umgang ehemaliger Gefangener mit Gegenständen aus dem Lager wird ein Einblick in die Heterogenität des Lageralltags gegeben. Die Zeugnisse und Objekte in der Ausstellung etwa ein zensierter Brief, die Zeichnung eines Häftlings, eine Zigarettendose, eine Ess-Schüssel oder eine Porzellanfigur sind Symbole der Vernetzung und verweisen zugleich auf all die Beziehungen, die nicht bezeugt werden können und von denen wir nichts wissen. Projektmitarbeiterinnen und mitarbeiter: Peter Egger, Maria Falkner, Isolde Füsselberger Björn Hoffmann, Ana Ionescu (Tutorin), Martin Jonas, Bettina Kletzer, Max Leimstättner, Sabina Muriale, Martina Pröll, Judith Punz, Monika Rabofsky, Daniela Schadauer, Lukas Schretter, Marlene Schütze, Lisa Sinowatz.
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