Montag, 26. Mai, 19.00
Weggenommen. Zurückgegeben?
Reihe Restitution

Das Thema Restitution ist immer dann in aller Munde, wenn eine Kunstsammlung
oder ein Museum wegen geraubter Kunst Schlagzeilen macht. Doch der
Vermögensentzug betrifft unterschiedlichste Bereiche wie Immobilien und Firmen
oder auch enteignete Güter, die, scheinbar von geringem Wert, für die
ehemaligen BesitzerInnen aber ihre Existenzgrundlage bedeuteten. Grund genug,
um sich dem Thema Restitution in seiner Breite anzunehmen, die Geschichte der
Restitution nachzuzeichnen und vor allem aufzuzeigen, wo das bestehende
Restitutionsrecht Lücken hat und welche Schwierigkeiten es für die
verschiedenen
Opfergruppen bzw. deren Angehörige bei der Rückerstattung gibt.

Gerhard Baumgartner, Historiker und Journalist
Eva Blimlinger, Historikerin
Ursula Kriebaum, Juristin
Niko Wahl, Historiker


Dienstag, 27. Mai, 19.00
Zur österreichischen Museumslandschaft
Die Albertina

Die Albertina präsentiert sich seit ihrer Wiedereröffnung nicht mehr als die
spezialisierte Grafiksammlung, die sie einmal war. Ausgestellt werden nicht nur
grafische Arbeiten entsprechend dem einstigen Profil, sondern auch
Gesamtschauen, in denen Gemälde eine prominente Rolle spielen. Außerdem
erweitert die Albertina mit der Sammlung Batliner und ihrer Sammlung für
Gegenwartskunst ihr Repertoire um die Malerei der klassischen Moderne und der
zeitgenössischen Kunst. Wie will sich die Albertina in der österreichischen
Museumslandschaft profilieren?

Klaus Albrecht Schröder, Direktor Albertina
Thomas Trenkler, Der Standard


Mittwoch, 28. Mai, 19.00
Schule und Integration
ZARA : Talk

Die Begegnungsvielfalt in der Schule beschränkt sich nicht nur auf die
unterschiedliche ethnische Zugehörigkeit der SchülerInnen, sondern ergibt sich
auch aus deren unterschiedlicher sozialer Herkunft. Missverständnisse und
Konflikte sind nicht selten im schulischen Alltag. Können die Beteiligten den
Nutzen dieser Vielfalt erkennen und lernen, kompetent damit umzugehen?

Dagmar Strohmeier, Institut für Bildungspsychologie der Universität Wien
Katrin Wladasch, ZARA-Trainerin in Schulworkshops
Moderation: Thomas Bergmayr, derStandard.at

In Kooperation mit ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit


Donnerstag, 29. Mai, 21.15
A History of Violence
Film und Theorie

Als Coffeshop-Besitzer Tom Stall von zwei Räubern überfallen wird, erschießt er
diese in Notwehr und avanciert dadurch zum Kleinstadthelden, sodass sein bisher
idyllisches Familienleben mitsamt Frau und Kindern in den Mittelpunkt der Medien
gerät. Der Aufruhr um ihn erfährt eine drastische Wendung, als Tom von dem
geheimnisvollen Fogarty aufgesucht wird, der ihn beschuldigt, ein Verbrecher zu
sein. Nun beginnt ein Spiel mit verschiedenen Identitäten, eskalierender Gewalt
und deren Auswirkungen sowie fließenden Übergängen zwischen Realität und
Fiktion.

Joachim Schätz, Filmkritiker, Falter

A History of Violence (USA 2005), Regie: David Cronenberg, wird um 19.15 Uhr im
Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Wien gezeigt.

Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at

Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und von
Wien Kultur gefördert.

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