Hubsi Kramar bittet zur Spätsommer-Premiere ins 3raum-anatomietheater  
/Wien:

„LADY WINDERMERES FÄCHER”
von Oscar Wilde

PREMIERE: 25. August 2008  (20.00 Uhr)

Weitere Vorstellungen: 27. 8. – 13. 9. 2008
(Mi. – Sa., 20.00 Uhr)

Es spielen:
Lucy McEvil  (Mrs. Erlynne)
Dusty O. (Lady Agatha)
u.v.a.

Regie: Hubsi Kramar

3raum-anatomietheater
Raum 2 / Anatomiesaal
A-1030 Wien; Beatrixgasse 11
Information und Karten :
http://www.3raum.or.at
Tel. 0650/32 33 377
Eintritt:  € 18,-- / € 12,--

LADY WINDERMERES FÄCHER
Ein Stück von OSCAR WILDE
über den Gegensatz zwischen Sein und Schein,
die radikale Entlarvung der Absurdität der herkömmlichen Moral

Die Windermeres sind ein glückliches Ehepaar,
bis plötzlich eine „Schöne“ – Mrs. Erlynne – in ihr Leben tritt.
Die junge Gattin Lady Windermere wird von rasender Eifersucht gepackt und
somit kommt ein Stein ins Rollen, der kurz an einer Tragödie  
vorbeischrammt,
letztendlich aber auch ein großartiges und bis heute sehr aktuelles  
Sittenbild unserer zutiefst heuchlerischen und unerbittlichen Gesellschaft  
zeichnet.

Ein darüber hinaus auch zutiefst komischer Text von Oscar Wilde: diesem  
Genie, das selbst an den Missständen, die es mit all seinem Witz und  
seiner schwirrenden Intelligenz seziert hat, grausam zu Grunde gehen  
musste.

„Die Unaufrichtigkeit ist doch nur ein Mittel um unsere Persönlichkeit zu  
vervielfältigen“



•       Oscar Wilde (Autor)

Oscar Fingal O'Flahertie Wills Wilde wurde am 16. Oktober 1854 in Dublin  
als zweites Kind des Arztes Sir William Wilde und Lady Francesca Wildes  
geboren. Seine Mutter schrieb als junge Frau unter dem Pseudonym Speranza  
antibritische Gedichte und führte später als stets unangepaßtes Mitglied  
der höheren Gesellschaft einen literarischen Salon.

Nach Studien in Dublin und Oxford lebte er ab 1879 in London, wo er durch  
seine extravagante Lebensweise als Prototyp des Dandies bekannt wurde.  
Nach seinen ersten literarischen Erfolgen unternahm er Vortragsreisen in  
Amerika und England.
1895 wurde Oscar Wilde wegen eines homoerotischen Verhältnisses zu Lord  
Alfred Douglas nach einem spektakulären Prozeß zu zwei Jahren Zuchthaus  
verurteilt, ein Schicksal, das ihn als Menschen brach. Am 30. November  
1900 starb er in Paris, wo er die letzten Lebensjahre unter dem Pseudonym  
Sebastian Melmoth von Freunden unterstützt und dem Alkohol verfallen  
verbracht hatte.

Werke:
Ravenna (Gedicht, 1878), Die Herzogin von Padua (Drama, 1883), Das  
Gespenst von Canterville (Erzählung, 1887), Der glückliche Prinz und  
andere Erzählungen (1888), Lord Arthur Saviles Verbrechen (1891), Der  
Sozialismus und die Seele des Menschen (Essay, 1891), Das Bildnis des  
Dorian Gray (Roman, 1891), Der Fächer der Lady Windermere (Komödie, 1892),  
Salome (Tragödie, 1893 (auf Französisch verfaßt)), Eine Frau ohne  
Bedeutung (Komödie, 1894), Der ideale Gatte (Komödie, 1895), Ballade vom  
Zuchthaus zu Reading (1898), Ernst sein (Komödie, 1899).




•       Hubsi Kramar ( Regie)
Geboren 1948 in Scheibbs (NÖ), zählt Hubsi Kramar seit Jahrzehnten als  
Aktionist, Schauspieler (Bühne und Film) und Regisseur zu den wichtigsten  
Protagonisten der freien Theaterszene, dessen Werk politischem Engagement  
zutiefst verbunden ist.

Kramar besuchte in den 70er Jahren das Reinhardt Seminar und die  
Filmhochschule Wien und studierte kulturelles Management in Harvard (USA).  
Neben seiner intensiven Auseinandersetzung mit experimentellem Theater,  
zahlreiche Schauspiel-Engagements an großen Häusern (Burgtheater,  
Staatsoper, Theater in der Josefstadt, Schauspiel Bochum, Nationaltheater  
Heidelberg u.a.).
        
Ab 1979 eigenständige Theaterarbeiten und Gründung des Theater der  
SHOWinisten, dessen Ensemble 1995 mit der Gründung des Weard Theater und  
des TAT t.atr (1997) noch erweitert wurde.

Seit 2006 Aufbau und Leitung des 3raum-anatomietheaters.

Zu den letzten Produktionen zählen:
Mein Kampf (George Tabori; Nestroypreis 2003),
die Gunter Falk Gala und Schüler Hitler sowie:

„AUSVERKAUF“ – Kein Theater Theater 1 (April/Mai 2004)
„WONDERFUL – Urlaub wie noch nie“ – Kein Theater Theater 2 (Filmprojekt  
2004)
„DER GROSSINQUISITOR“ – Dostojewskij (Dezember 2004  – Mai 2005)
„ÜBERLEBENSKÜNSTLER 2: Helmut Zilk im Gespräch mit Jesus Christus (2005)
„HOLLIDÄ IM EIS“ – Das andere Sommertheater (Juni/Juli 2005)
„OH MEIN GOTT“ – mit Lilly Walden, Teil 3 des Zyklus „Brandreden“ (August  
2006)
„DER LEBENDE ADVENTKALENDER“ (Dezember 2005)
„WONDERFUL2 – Urlaub wie noch nie“ – Obdachlose machen Ferien (Filmprojekt  
2006)
„GUGGING GOES BALLHAUSPLATZ“ (April 2006)
„DIE 20 HÜTE DES GEORGE W. BUSH“ (2006)
„DIE WALZERMEMBRANE“ (2007)
„WONDERFUL 3 – Asylanten machen Ferien“ (Filmprojekt 2007)
„SCHWINDLIG“ mit Heli Deinboek u.a. (2007)
„EVITA PERON“ von Copi mit Lucy McEvil u.a. (2007)
„DER GOTT KURT“ von Alberto Moravia (2008)
















•       Lucy McEvil (Mrs. Erlynne)
Diseuse und Schauspielerin
Die Kunstfigur Lucy McEvil ist mehr als ein Mann in Frauenkleidern.
Längst ist sie kein Geheimtipp mehr. Die Sängerin und Schauspielerin hat  
sich in nur wenigen Jahren von einer provokanten Diva der Subkultur zu  
einer ernst zu nehmenden Künstlerin entwickelt, die bereits im ganzen  
deutschsprachigen Raum Kultstatus genießt.
(Stephanus Domanig)

Autorin diverser Theaterstücke, Drehbücher, Songtexte etc.
Konzerte in in Wien, Berlin, Dortmund, Marrakesch, Alexandropolis,  
Salzburg u. v. a.
Model für Paco Rabanne, Gianfranco Ferre u.a.

Theaterrollen (Auswahl):
Als personifizierter Chor in „Die Perser“ von Aischylos / Festspielhaus  
Bregenz
(Regie: Martin Gruber, Aktionstheater Ensemble)

Polly Peachum in einer Bearbeitung der Beggar’s Opera: „Peachums Traum“
Uraufführung im Festpielhaus Bregenz (Regie: Martin Gruber, Aktionstheater  
Ensemble)

Mutter Oberin in der Franzobel-Uraufführung „Schwalbenkönig“ (Regie:  
Martin Gruber / Aktionstheater Ensemble)

Puck in Shakespeares „Sommernachtstraum“ / Zeisse Hallen , Hamburg (Regie:  
Matthias Engelmann)

Hauptdarstellerin der Kult-Comedy „Villa Valium“

Als Sängerin in „Die 20 Hüte des G. W. Bush“ von Hubsi Kramar /  
3raum-anatomietheater (Regie: Hubsi Kramar / 2006)

Als Evita in „Evita Peron“ von Copi / 3raum-anatomietheater (Regie: Hubsi  
Kramar / 2007)

Soloprogramme:
„Der Tod und das Flittchen“ (Regie: Rüdiger Hentzschel)
„Drinking again“ (Regie: Rüdiger Hentzschel)
„Winterreise“ nach Franz Schubert und Wilhelm Müller (Regie: Rüdiger  
Hentzschel)
Dokumentarfilm: „Lucy McEvil – Diseuse auf Winterreise“ (Regie: Stepanus  
Domanig,
2006 , ZDF/3Sat)







•       Dusty O (Lady Agatha)

Dusty O – die Kunstfigur – ist die Antwort der Wiener Vorstadt auf Tony  
Buddenbrook.
Die Großmutter Animierdame, die Mutter Prostituierte, ist Dusty O schon  
seit Kindertagen nymphoman veranlagt und obendrein über die Maßen  
verfressen. Ihre gewöhnliche Kleidung ist eine pastellfarbene  
"Kombinäsch", die sie nur gelegenheitshalber mit weiterer Kleidung  
kombiniert.
Sie zeichnet sich durch ausgeprägte Bodenständigkeit sowie einen extremen  
Hang zur Farbe Rosa aus und arrangiert die ganze Welt in ihrem  
bescheidenen Vorstadthorizont.


CV

Sängerin und Schauspielerin. Hauptdarstellerin der Kult-Comedy Villa  
Valium. Ihr größtes künstlerisches Vorbild ist Miss Piggy. Lebt seit  
Jahren konsequent nach dem Motto:
The bigger the hair, the nearer to god!

1993-1995       Hauptdarstellerin ("Mrs. Suzy Creamcheese") in den Musikvideos  
"Move", "Risin' High" und "Go Freaky" der deutschen Hip-Hop-Band H-BLOCKX,  
Produktion: Department M, DoRo
1999            Debütprogramm "Villa Valium oder wie man mit den Pokornys  
verkehrt..." im
Metropol
2000            "Villa Valium - Höllenflug der SpeedStar XL13" im Metropol
                "Villa Valium - ein Wiener Liedabend" im Theater im Rabenhof
2001            Verleihung des Life Ball OSCAR für "Best Sound of Music" an 
Villa  
Valium
2002    "Villa Valium - Auferstehung" im Casanova Revuetheater
2004    „Villa Valium - Das Wunder von Portofino“ im Casanova Revuetheater


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