Montag, 15. Dezember, 19.00
Die Nationalsozialisten und der Mufti
Vortrag und Gespräch

Das verhängnisvolle Bündnis des Jerusalemer Mufti Amin el-Husseini mit den
Nationalsozialisten in den 1930er Jahren ist ein elementares Beispiel für das
Scheitern einer Politik. Kompromisslosigkeit und extremer Judenhass waren stets
Merkmale der Politik el-Husseinis. Der wichtigste und entscheidende Punkt war
die von ihm gesuchte Kollaboration mit den Nationalsozialisten, weil er deren
Vernichtungspolitik gegenüber den Juden verinnerlicht hatte. Sowohl vor als
auch nach dem Krieg spielte der Mufti eine entscheidende Rolle bei der
Ausbreitung des Antisemitismus in Palästina und ist maßgeblich dafür
verantwortlich, dass PalästinenserInnen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs
staatenlos blieben.

Klaus Gensicke, Politikwissenschaftler, Berlin
Moderation: Stephan Grigat

Eine Veranstaltung von Café Critique



Dienstag, 16. Dezember, 19.00
IN DIE WELT
Let’s talk about … SCRIPTS!

Das bewegende Portrait einer Geburtsklinik in Wien gibt einen Einblick in das
IndieWeltKommen. In ihrer ganzen Intensität und Unterschiedlichkeit wird die
Geburt mit den Mitteln des Direct Cinema gezeigt und verbunden mit dem Zyklus
der begleitenden Abläufe im Krankenhaus. Eine Chronik vom Beginn des Lebens –
und dessen Organisation.

Constantin Wulff, Drebuchautor und Regisseur, und Dieter Pichler, Schnitt, im
Gespräch mit Alexander Horwath

IN DIE WELT (A 2008) sixpackfilm Wien, Regie: Constantin Wulff, Kinostart: 21.
11. 08
Eine Veranstaltungsreihe von drehbuchFORUM Wien in Kooperation mit dok.at



Donnerstag, 18. Dezember, 19.00
Das Genie als Bedürfnis der Medienindustrie
Vortrag

Das Urheberrecht ist geprägt durch Konzepte von Kreativität und Originalität des
18. Jahrhunderts, in deren Zentrum das aus sich selbst schöpfende Individuum
steht. Ästhetische Praxis und Kunsttheorie haben mittlerweile derlei
Vorstellungen weitgehend dekonstruiert, dennoch werden sie von bestimmten
Interessengruppen aktiv am Leben erhalten. Ausgehend von der Arbeitsthese, dass
KünstlerInnenbilder und Kunstbegriffe Konstruktionen sind, die nicht zuletzt
politischen und ökonomischen Interessen dienen, wird anhand einiger Beispiele
aufgezeigt, mit welchen KünstlerInnenbildern im Diskurs um das geistige
Eigentum operiert wird.

Cornelia Sollfrank, Künstlerin, Dundee, Hamburg

In Kooperation mit dem IWK Institut für Wissenschaft und Kunst

Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
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Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und der
Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.

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