Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Veranstaltung Woche 14
*Heute*, 30. März 2009, 19 Uhr
Auftaktveranstaltung der ÖGFA Schwerpunktreihe
/Status Quo Vadis - Die Zukunft der Architektur als Prognose und Programm/*/
/Über die Fähigkeit, /anderweitig/ zu agieren/
/*Vortrag von Tatjana Schneider, Sheffield, UK
Eintritt frei!
Weitere Informationen <http://www.oegfa.at/event.php?item=5114>
Freitag, 17. April 2009, 16 Uhr 30
*Jean Prouvé. Die Poetik des technischen Objekts*
Ausstellungsführung mit Jean Prouvé Experten Adolph Stiller*
*Ermäßigter Eintritt!
Weitere Informationen <http://www.oegfa.at/index/event.php?item=5116>
*Achtung!
Vortrag Kieran Timberlake - Evolving an Ethical Aesthetic ABSAGE*
Montag, 20. April 2009, 19 Uhr
*Podiumsdiskussion designing autonomy/autonomously
*mit Christian Kühn, Elke Krasny, Bart Lootsma, Martin Lesjak (angefragt)
Project Space – Kunsthalle Wien Karlsplatz, 1010 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen
<http://www.oegfa.at/index/index.php>
Call for Papers UmBau 25 *
Architektur im Ausverkauf?
*Auf dem Weg zu einer Ökonomie des Überflusses.*
* *Verlängerung Einreichfrist **bis 22. April 2009
*Weitere Informationen <http://www.oegfa.at/publication.php?item=139>
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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur Auftaktveranstaltung der Reihe /Status Quo Vadis - Die
Zukunft der Architektur als Prognose und Programm/
*
**Über die Fähigkeit, /anderweitig/ zu agieren*
Vortrag von Tatjana Schneider, University of Sheffield, UK*
** Zeit:* Heute, 30. März 2009, 19 Uhr
*Adresse: *Project Space - Kunsthalle Wien, Karlsplatz
Eintritt frei!
Den Auftakt der ÖGFA-Schwerpunkt-Reihe /Status Quo Vadis/ macht Tatjana
Schneider, die an der School of Architecture der University of Sheffield
forscht und lehrt. Mit ihrem Vortrag "Über die Fähigkeit, /anderweitig/
zu agieren" geht sie sowohl Fragen der (zukünftigen) Rolle von
ArchitektInnen wie auch Modellen alternativer architektonischer Praxen
nach.
In den letzten Jahren ist es wieder vermehrt zu Publikationen und
Symposien zum Thema der Architekturproduktion gekommen. Es geht um
„kritische“ Architektur oder „projektive Praxis“, um die Frage der
„Autonomie“ oder „Autopoiesis“, um das Aufkommen einer neuen
„Avantgarde“. Während diese Diskussionen im besten Falle die
Fokussierung auf Architektur als rein ästhetisches und/oder technisches
Objekt frei von moralischen oder ethischen Dimensionen in Frage stellt,
so wird nicht über die Rolle des Architekten per se debattiert. Das
Unterlassen einer Reflektion über das agierende Subjekt führt dabei zu
einer Marginalisierung sowohl der Profession und das Wissenszweiges
Architektur. Darüber hinaus untermauert es auch eine selbstverschuldete
Beschränkung der Fähigkeiten des Architekten und von dessen ,Macht‘ zu
handeln. Peter Marcuse bemerkte in einem Interview mit AnArchitektur,
dass Architekten in einer Art und Weise benutzt wurden und werden, die
diese versuchen sollten zu vermeiden. Die Formulierung des benutzt
werden spricht hier eine der größten Schwächen des Systems an, nämlich
das der Reaktivität. Architekten reagieren und realisieren so nicht das
Potenzial, welches in der Position des aktiv Handelnden, des Fordernden,
des Agierenden liegt. Die Referenz zu Anthony Giddens Definition des
Begriffs agency, welche im Titel anklingt, beginnt hier eine
Auseinandersetzung darüber, wie Architekten und andere als agents, als
(Ver)mittler, mit anderen in der Produktion von sozialem Raum tätig sein
können. Architektur als agency deutet auf ein Verständnis von
Architektur als politische und soziale Praxis hin. Es ist eine Praxis,
die fest im Kontext der Welt jenseits der Architektur verankert ist, und
deswegen kritisch ob ihrer Struktur sein kann, um in umgestaltender Art
und Weise eingreifen zu können. Diese Verschiebung des
Selbstverständnisses von Architektur und architektonischer Praxis würde
die Rolle des Architekten erweitern und dadurch ebenso die Konsequenzen
der Architektur und des Bauens wie auch deren Objekte berücksichtigen.
Gleichzeitig bedeutet dies auch eine Überwindung eines internalisierten
Diskurses und die Öffnung der Disziplin, um zu berücksichtigen,
einzubinden, miteinzubeziehen und einzuplanen. Im Hinblick auf
weitreichende soziale, ökonomische und ökologische Veränderungen, welche
die Architektur keinesfalls außen vor lassen, sind ,alternative‘ Modelle
der architektonischen Praxis gefragt, die sozialen Wandel aktiv
herbeiführen, wobei der Architekt allerdings nicht der (Ver)mittler oder
agent ist, sondern nur einer von vielen.
*Status Quo Vadis – Die Zukunft der Architektur als Prognose und Programm**
*Das neue Schwerpunktprogramm der ÖGFA versucht, Architektur
gleichzeitig als spezifisches Feld und als Symptom für breitere
Entwicklungen im Feld der Kreativ- und Wissensberufe zu sehen. Basierend
auf der Analyse aktueller Entwicklungen geht es um eine Prognose und um
ein Programm, also um Vorschläge für bestimmte, momentan noch unscharfe
Entwicklungstendenzen. Wer strukturiert die Architektur? Im
Schwerpunktprogramm werfen wir Blicke von außen wie von innen auf dieses
Feld und gliedern thematisch in drei Blöcke: Den Anfang machen
Erkundungen zum Thema /Neue Produktionsweisen – Planungsmethodik und
Arbeitsprozesse in der Architektur: heute und historisch/. Im Herbst
2009 folgt eine Auseinandersetzung mit dem weiten Feld /Neue Aufgaben –
Planen im Bestand, Planen im Klimawandel, Planer./ Im Frühjahr 2010
wollen wir schließlich die Beziehungen zwischen PlanerInnen und
NutzerInnen mit /Neue Änderungen im Verhältnis zwischen Produktion und
Rezeption /erkunden.
Weitere Informationen zum aktuellen Schwerpunkt
<http://www.oegfa.at/index/page.php?item=1318>
Wir danken für die Unterstützung:
bm:ukk – Kunstsektion www.bmukk.gv.at <http://www.bmukk.gv.at/>
MA 7 Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung
www.wien.gv.at/kultur/ <http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/>
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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur Ausstellung
*Jean Prouvé. Die Poetik des technischen Objekts*
Führung mit Jean Prouvé Experten Adolph Stiller
*Zeit:* Freitag, 17. April 2009, 16 Uhr 30
*Adresse: *Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien, Andreasgasse 7, 1070 Wien
Ermäßigter Eintritt!
Jean Prouvé gilt heute als einer der innovativsten Konstrukteure in
Architektur und Möbelbau des 20. Jahrhunderts. Prouvé wusste als
Kunstschmied, Designer, Produktentwickler und Industrieller Kreativität,
Unternehmertum und Arbeitsethik mit großem Erfolg zu verbinden. In
seinem Werk verknüpfte er Handwerk mit Industrie und Design mit
Architektur. Als Konstrukteur schuf er Prototypen industriellen Designs
von Fassaden über Dachkonstruktionen bis zu unterschiedlichen Haustypen.
Sein bedeutendstes Bauwerk ist das Maison du peuple in Clichy, ebenfalls
legendär sind der Prototyp eines Fertighauses für das
Obdachlosenprogramm des Abbé Pierre und die Trinkhalle von Evian über
dem Genfer See. Als Möbeldesigner verdanken wir ihm Stilikonen wie den
Sessel Cité, den Tisch Guéridon oder den Stuhl Antony. Zu Jean Prouvés
Gesamtwerk gehörte auch seine Lehrtätigkeit am Conservatoire National
des Arts et Métiers (CNAM) in Paris, wo er eine ganze Generation junger
Architekten nachhaltig beeinflusste. Auf sein Verständnis für
Materialien berufen sich auch heute noch Großmeister der Architektur wie
Jean Nouvel, Richard Rogers oder Norman Foster. Die Ausstellung bietet
einen eindrucksvollen Überblick über das Gesamtwerk Jean Prouvés und
zeigt über 50 Möbel, zahlreiche Architekturmodelle und -elemente,
Fotografien und Zeichnungen. Damit gelingt es, Prouvés Werk aus vielen
Blickwinkeln zu beleuchten und seine beispiellose Vielseitigkeit und
Virtuosität erfahrbar zu machen.
Ausstellungsführung
Freitag, 17. April 2009, 16.30 Uhr
Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien
Andreasgasse 7, 1070 Wien
Ermäßigter Eintritt für TeilnehmerInnen der ÖGFA-Ausstellungsführung
(EUR 5,50 statt EUR 8,40)
Jean Prouvé
Die Poetik des technischen Objekts
11. März – 21. Juni 2009
Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien
Di – So 10 – 18 Uhr
Führungen gegen Voranmeldung.
www.hofmobiliendepot.at
<http://www.hofmobiliendepot.at/>
Eine Ausstellung des Vitra Design Museums, Weil am Rhein, Deutschland,
in Kooperation mit dem Deutschen Architektur Museum, Frankfurt, und dem
Design Museum Akihabara, Japan.
Für die gesamte Dauer der Ausstellung gilt gegen Vorweis des
ÖGFA-Mitgliedsausweises (= aktueller Zahlschein) ein um EUR 1,50
ermäßigter Eintritt für alle ÖGFA-Mitglieder plus eine Begleitperson.
Wir danken dem Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien
<http://www.hofmobiliendepot.at/> für die Kooperation.
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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur
*Podiumsdiskussion designing autonomy/autonomously
*
*Zeit:* Montag, 20. April 2009, 19 Uhr
*Adresse: *Project Space - Kunsthalle Wien, Karlsplatz, 1010 Wien
Eintritt frei!
Über welches Maß an Autonomie verfügt das Feld der Architektur heute?
Wie mächtig sind ArchitektInnen als nur eine von unzähligen
Stakeholdergruppen in Planungsprozessen?
Stadtlandschaften, Bildungsbau, Wohnbau und Bauen im Kontext der
Energiefrage und der omnipräsenten Krise sind wicked problems. Laut
Horst Rittel und Melvin Webber sind dies jene Probleme, die Planung
erfordern, die jedoch nicht eindeutig definierbar sind und keine
Möglichkeit der Verifizierung bieten. Jede ausgeführte Planung ist
sofort wirksam und unumkehrbar. Welche Effekte lösen die neuen Planungs-
und Informationstechnologien im Prozess der Architekturproduktion aus?
Kann es, soll es im Bereich der zeitgenössischen Produktionsmittel eine
definierte und reflektierte Entwurfsmethodik nach dem Vorbild der 1960er
und 70er Jahre geben?
Gibt es Autonomiepotenziale in der Architekturproduktion im
Spannungsfeld zwischen den äußeren und inneren Faktoren?
Christian Kühn, Elke Krasny, Bart Lootsma, Martin Lesjak (angefragt)
diskutieren über diese Themen. Maja Lorbek (ÖGFA Vorstandsmitglied)
moderiert.
TeilnehmerInnen:
Christian Kühn, Architekturtheoretiker, Institut für Gebäudelehre, TU
Wien. Publikationen über CAAD und Architekturtheorie,
Architekturkritiker, Vorstand der Architekturstiftung und Studiendekan
der Studienrichtung Architektur an der TU Wien.
Elke Krasny, Kulturtheoretikerin, Stadtforscherin, Kuratorin und
Autorin. Sie lehrt Kunstpädagogik an der Akademie der bildenden Künste
Wien. Zu ihren Projekten zählen u. a. die Ausstellung Architektur
beginnt im Kopf / The Making of Architecture
Bart Lootsma, Architekturtheoretiker aus den Niederlanden, Professor am
Berlage-Institut Rotterdam und am Institut für Architekturtheorie der
Technischen Universität Innsbruck
Martin Lesjak (Innocad), Architekt aus Graz. Bei Innocad entwickelt sich
der Schwerpunkt neben dem etablierten Arbeitsfeld der Planung bei hin zu
interaktiven Konzepten in den Bereichen Projektmanagement, Design, Bau
und Medien.
Weitere Informationen
<http://www.oegfa.at/index/index.php>
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Die nächsten Veranstaltungen der ÖGFA (Details siehe ÖGFA-Website
<http://www.oegfa.at>)
*Abgesagt*
20.04.2009 | 19:00
Schwerpunktprogramm 2009/10: Status Quo Vadis - Die Zukunft der
Architektur als Prognose und Programm
*Kieran Timberlake - Evolving an Ethical Aesthetic*
Vortrag von James Timberlake (USA), in englischer Sprache
Eintritt frei!
24.04.2009 | 16:00
*Bauvisite 132: Austrian Airlines Trainingscenter
*BWM Architekten und Partner mit syntax Architektur*
*Eintritt frei!
Weitere Informationen <http://www.oegfa.at/index/event.php?item=5119>
*Fördernde Mitglieder der ÖGFA*
A-NULL EDV <http://www.a-null.com/>, BIG - Bundesimmobilien GmbH
<http://www.big.at>, Bogner Edelstahl <http://www.bogner.co.at/>, Kallco
Projekt <http://www.kallco.at/>, Macke Malerbetrieb
<http://www.macke.at/>, Silent Gliss
<http://www.silentgliss.at/index.cfm>, proHolz <http://www.proholz.at/>,
Wiesner Hager <http://www.wiesner-hager.com/de/home/home.html,1> und
Zumtobel Staff <http://www.zumtobel.at/at/de/default.htm>
*ÖGFA-Mitgliedschaft*
Werden Sie Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Architektur,
unterstützen Sie damit unser Programm und profitieren Sie von den
Vorteilen einer Mitgliedschaft. Informationen über eine Mitgliedschaft
erhalten Sie auf der ÖGFA-Website <http://www.oegfa.at> oder unter
unserer Mailadresse [email protected].
Sollten Sie künftig keine Zusendung unserer Informationen wünschen,
senden Sie uns ein E-Mail mit "unsubscribe" als Betreff an
[email protected]. _______________________________________________
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Liechtensteinstrasse 46a, A-1090 Wien
Tel +43 - 1 - 319 77 15
Fax +43 - 1 - 319 77 15 -9
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