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Sent: Monday, October 05, 2009 6:39 PM
Subject: Veranstaltungen im Oktober 09


 

 

Anbei die nächsten Veranstaltungen im Republikanischen Club, weitere sind in 
Vorbereitung .

 

Republikanischer Club - Neues Österreich, Rockhgasse 1, 1010, Eingang Cafe 
Hebenstreit:

 

Dienstag, 6. Oktober 2009, 19.00 Uhr im Republikanischen Club:

 

EXEKUTIVE UND MENSCHENRECHTE

 

Monitoring der Tätigkeit der Polizei vom Gesichtspunkt der Menschenrechte?

Vergleiche zwischen Österreich und Armenien

Diskussion mit: 

Gerhart WIELINGER (Univ. Prof.; Vorsitzender des Menschenrechtsbeirates im 
Innenministerium), Suren ISKANDARYAN (Chair of the Armenian Public Monitoring 
Group for Police Detention Centers), Inna YERANOSYAN  (Head of the OSCE - 
Delegation Armenia), Christian LUKAS (Verein der Polizeijuristen - stellv. 
Stadthauptmann vom Polizeikommissariat 5. Bezirk) und 

Nadja LORENZ (Vorsitzende des Vereins SOS-Mitmensch)  

 

 

Dienstag, 13. Oktober 2009, 19.00 Uhr im Republikanischen Club:

 

ARMUT IN ÖSTERREICH

 

Präsentation und Diskussion "Handbuch Armut in Österreich", mit: 

Martin SCHENK (Armutskonferenz und Diakonie)

Karin HEITZMANN  (Inst. f. Sozialpolitik, WU Wien)

Moderation: Sibylle SUMMER (RC)

 

Die Armutsbedrohung breiter Schichten, auch des Mittelstandes, ist eines der 
großen sozialen Probleme unserer Wohlstandsgesellschaft; jetzt noch verschärft 
durch die Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Beiträge dieses Buches geben auf 
800 Seiten einen umfassenden und systematischen Überblick über den aktuellen 
Stand der Armutsforschung in Österreich und präsentieren neueste Erkenntnisse 
zu Ursachen, Folgen und Bekämpfung von Armut. Der Sammelband setzt sich zum 
Ziel, das vorhandene Wissen in systematischer Weise aufzubereiten sowie 
bestehende Wissenslücken zu den jeweiligen Themenbereichen zu schließen. 48 
ExpertInnen haben an dem Handbuch und Nachschlagewerk mitgeschrieben. Die 
AutorInnen beschreiben Ursachen und Folgen der Armut, wobei sie zwischen 
Risken, Erscheinungs- und Bewältigungsformen differenzieren.

Einen weiteren Themenschwerpunkt bilden die bestehenden Instrumente der 
Armutsbekämpfung in Form von Initiativen privater und öffentlicher Träger.

Ausblicke auf die künftigen Herausforderungen der Sozialpolitik im europäischen 
Kontext schließen den Band ab.

Handbuch Armut in Österreich. Nikolaus Dimmel, Karin Heitzmann, Martin Schenk 
(Hrsg.) Studienverlag, 800 Seiten.

 

Mittwoch, 21. Oktober  2009, 19 Uhr, im Republikanischen Club:

 

ES IST BESSER, NICHT ZUVIEL UM SICH ZU SCHAUEN

 

Präsentation des Dokumentarfilms »Es ist besser, nicht zuviel um sich zu 
schauen . - Das Arbeitserziehungslager Innsbruck Reichenau von 1941 bis 1945« 
von und mit Johannes BREIT.

Im Anschluss an den Film wird Johannes BREIT mit Walter WINTERBERG ein Gespräch 
führen. Walter Winterberg war vor seiner Deportation in das KZ Buchenwald im 
Frühjahr 1944 für Monate politischer Häftling im Lager Reichenau. 

 

Im Dokumentarfilm berichten ehemalige Häftlinge des als Auffanglanger für 
italienische Arbeiter, als Arbeitserziehungslager und als Haftlager der Gestapo 
Innsbruck genutzten Lagers am Stadtrand von Innsbruck über ihre Haft. Das Lager 
Reichenau in Innsbruck wurde im Jahr 1941 errichtet, um italienische 
Fremdarbeiter, die auf der Flucht von ihrem Arbeitsplatz aus Deutschland in 
ihre Heimat am Brenner aufgegriffen wurden, zu inhaftieren. In der Folge war 
das Lager Reichenau auch Arbeitserziehungslager, ab Herbst 1943 Durchgangslager 
für Deportationen aus dem von Deutschland besetzten Norditalien und Haftlager 
der Gestapo Innsbruck.

Für den im Zeitraum von April 2006 bis Jänner 2008 gedrehten Film hat Johannes 
Breit Kontakt mit ehemaligen Häftlingen in Polen, der Ukraine, Weißrussland, 
Italien, Deutschland, Österreich, Frankreich und in Slowenien aufgenommen. 
Einige von ihnen waren bereit, vor der Kamera über ihre Haft, ihre 
Lebensbedingungen im Widerstand oder als jugendliche Zwangsarbeiter, über die 
Umstände ihrer Verhaftung und das Leben im Lager zu berichten. So sind rund 60 
Stunden Interviews über Zwangsarbeit in Tirol, die Rolle des Arbeitsamtes im 
Nationalsozialismus, über die Arbeit der Häftlingskolonnen in der Stadt, über 
Flucht und die Folgen der Haft entstanden.

Im Zentrum des 90-Minuten-Films stehen diese Erinnerungen der ehemaligen 
Häftlinge, deren Berichte mit wenigen ausgewählten Dokumenten ergänzt wurden. 
Auf einen Off-Kommentar wurde bewusst verzichtet.

Der 20-jährige Johannes BREIT arbeitete 2008/2009 als Gedenkdiener am United 
States Holocaust Memorial Museum in Washington DC. Seit 2004 dreht er 
Dokumentarfilme, mit denen er bisher zweimal bei der Diagonale - Festival des 
österreichischen Films, vertreten war. 

 

 

Republikanischer Club - Neues Österreich, Rockhgasse 1, 1010, Eingang Cafe 
Hebenstreit, Ktnr.: 610 620 502 Bank Austria, BLZ 12.000   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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