Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Veranstaltungen Woche 47 und 48


Freitag, 20. November 2009, 15 Uhr
*Bauvisite 138: "Notationen" - Fußgängerzonengestaltung Wien City*
Architektur: Clemens Kirsch
Eintritt frei!


Freitag, 27. November 2009, 19 Uhr
*Schindler Lecture #10**  Bestand | Übergang
Carte Blanche für Flora Ruchat Roncati*
Vortrag in deutscher Sprache.
Eintritt frei!


Samstag, 28. November 2009, ab 9 Uhr
*ÖGFA-Symposium: Bestand der Moderne**
*TU Wien, Kuppelsaal, Karlsplatz 13, 1040 Wien
Eintritt frei!

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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur Bauvisite 138*

**"Notationen" - Fußgängerzonengestaltung Wien City*
*
*Zeit: Freitag, 20. November 2009, 15 Uhr
Adresse: Kärntnerstraße, 1010 Wien
Erreichbarkeit: U1, U2, U4 Karlsplatz.
Treffpunkt bei der Rückseite der Oper, gegenüber dem Hotel Sacher.

Es führt Clemens Kirsch.

Architektur: Clemens Kirsch
Projektleitung: Hannah Feigl
Bauherr: MA 28, MA 19
Straßenbau: Arge Terrag Asdag - Strabag

/
Bauvisite 138 widmet sich einem politisch heiß debattierten Projekt, ging es doch um nichts Geringeres als die Neugestaltung des öffentlichen Raumes in der Wiener City. Das Siegerprojekt des Wettbewerbs für die Gestaltung der innerstädtischen Fußgängerzonen folgt der Idee des öffentlichen Raums als Bühne für menschliche Aktivitäten.

/Der Entwurf von Clemens Kirsch sieht den öffentlichen Raum als subtil gestalteten und gleichzeitig robusten Hintergrund für alle denkbaren Nutzungen. Um auf den hohen Nutzungsdruck und die Passantenfrequenz auf den drei Teilarealen Kärntnerstraße, Graben und Stock-im-Eisen-Platz angemessen zu reagieren, sieht das Konzept ein weitgehendes Leerräumen der Flächen vor, ergänzt um wenige Zutaten: Strukturierung der Schanigärten, ein ortsspezifisches Beleuchtungskonzept, schlichte Ruhedecks und -bänke zum Verweilen und eine Neupflanzung von Bäumen in der Kärtnerstraße.

Das Belagskonzept betrachtet die zur Verfügung stehende Fläche als eine Art "Partitur", vergleichbar mit Notationen in der modernen Musik, als sich ergänzende und überschneidende Muster bzw. Matrizen, die entweder einen Fluss erzeugen oder sich an gewissen Punkten verdichten und überlagern. Durch diesen Aufbau kann die Textur und Möblierung an jeder Stelle individuell angepasst werden.

Im Bereich Kärntnerstraße und Graben bildet ein Muster aus großflächigen Platten quer zum Straßenverlauf das neutrale Grundmuster, quasi die "Notenzeilen". Normal darauf stehen die Sonderzeichen ("Noten"). Im Gegensatz zu diesen gerichteten Straßenräumen mit linearem Muster bilden am Stephansplatz abstrahierte Kreuzmuster die optimale Notation für diese ungerichtete Freifläche und spannen den Platz in beide Richtungen auf. Am Stock-im-Eisen-Platz, einer Übergangszone im urbanen Gefüge, überschneiden sich die Muster von Stephansplatz, Graben und Kärtnerstraße und konfigurieren so eine Matrix, die den speziellen Charakter des Ortes kennzeichnet.

Die Teilnahme an der Bauvisite erfolgt auf eigene Gefahr. Veranstalter und Bauherr übernehmen keinerlei Haftung.

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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zum Internationalen Symposium

*Bestand der Moderne
Kontinuität und Herausforderung*

mit der
*Jubiläumsausgabe Schindler Lecture #10*
als Auftaktveranstaltung


*Programm:*

Freitag, 27. November 2009, 19 Uhr
Wiener Secession, Friedrichstraße 12, 1010 Wien

Schindler Lecture #10 <http://www.oegfa.at/index/event.php?item=5331>
*Bestand -- Übergang
Flora Ruchat Roncati im Dialog mit Sandra Giraudi*


Samstag, 28. November 2009, Beginn 9 Uhr
TU Wien, Hauptgebäude, Kuppelsaal, Karlsplatz 13, Stiege I, 4. Stock, 1040 Wien

Internationale Tagung <http://www.oegfa.at/page.php?id=338>
*Bestand der Moderne*


Mit einem internationalen Symposium widmet sich die ÖGFA im Rahmen des Schwerpunktprogramms /Status Quo Vadis -- Die Zukunft der Architektur als Prognose und Programm, Teil II: Neue Aufgaben in der Planungspraxis/ der Auseinandersetzung mit dem Baubestand der Moderne.

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Ressourcenknappheit und demographischer Verschiebungen stellt das Thema "Bauen im Bestand" eine unumgängliche Notwendigkeit dar. Realisierungen im Bestand beschränken sich nach wie vor meist auf ökonomische und ästhetische Verwertung und gerade der Bestand der Moderne setzt einem das Gegensatzpaar alt/neu reduzierbarem Denken schwer aufzulösende Widersprüche entgegen.

Das ÖGFA-Symposium thematisiert diese Frage aus unterschiedlichen Blickwinkeln:

Die *Schindler Lecture #10 *am 27.11. mit Flora Ruchat Roncati und Sandra Giraudi streift mit einem "Dialog der Generationen" die Möglichkeiten und inneren Widersprüche einer als Tradition verstandenen Moderne.

*Internationale Fachtagung*
Vorträge:
Maria Welzig (A) - exemplarischer Blick auf das kulturelle Gewicht des Erbes der Wiener Moderne des 20. Jahrhunderts
Gaetano Licata (I) - Umgang mit Bauten der Nachkriegsmoderne
Bruno Reichlin (CH) - zur Aufgabe der vom konkreten Bauwerk ausgehenden Forschung

Ab 14 Uhr bieten aktuelle Fallbeispiele aus Italien, Deutschland und der Schweiz ein Spektrum von vorbildlichen Arbeiten am Bestand der Moderne, das von der extremen Minimierung des Eingriffs bis zum kompletten Abriss mit anschließendem adaptiertem Nachbau, von der radikalen Uminterpretation bis zum originalgetreuen Rückbau reicht.

Ab 19.30 Uhr verbindet ein Round Table Gespräch die Thematik mit den politischen Rahmenbedingungen, denen sich die Aufgabe einer intelligenten Arbeit am Bestand der Moderne in Wien derzeit stellen muss.

TeilnehmerInnen:
Rudi Schicker, Planungsstadtrat Wien, Friedrich Dahm, Landeskonservator der Stadt Wien, Gaetano Licata, Architekt, Italien, Bruno Reichlin, Architekt, Architekturtheoretiker, Schweiz, Maria Welzig, Architekturhistorikerin, Wien, Susanne Veit, Architektin, ÖGFA-Vorstandsvorsitzende
Moderation: Christian Kühn, Architekturtheoretiker, Wien

Kuratierung: Elise Feiersinger, Andreas Vass, Susanne Veit
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*Wir danken für die Unterstützung:*
bm:ukk -- Kunstsektion www.bmukk.gv.at <http://www.bmukk.gv.at/>
MA 7 Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung www.wien.gv.at/kultur/ <http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/> Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B -- Sektion Architekten www.wien.arching.at <http://www.wien.arching.at/>
*
Fördernde Mitglieder der ÖGFA*
A-NULL EDV <http://www.a-null.com/>, BIG - Bundesimmobilien GmbH <http://www.big.at>, Bogner Edelstahl <http://www.bogner.co.at/>, Kallco Projekt <http://www.kallco.at/>, Macke Malerbetrieb <http://www.macke.at/>, Silent Gliss <http://www.silentgliss.at/index.cfm>, proHolz <http://www.proholz.at/>, Wiesner Hager <http://www.wiesner-hager.com/> und Zumtobel Staff <http://www.zumtobel.at/at/de/default.htm>

*ÖGFA-Mitgliedschaft*
Werden Sie Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Architektur, unterstützen Sie damit unser Programm und profitieren Sie von den Vorteilen einer Mitgliedschaft. Informationen über eine Mitgliedschaft erhalten Sie auf der ÖGFA-Website <http://www.oegfa.at> oder unter unserer Mailadresse [email protected].


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Tel +43 - 1 - 319 77 15
Fax +43 - 1 - 319 77 15 -9
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www.oegfa.at



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