Montag, 14. Dezember, 19.00 Dem Film seine Provinz, der Provinz ihren Film! Film und Theorie
Der Ausgangspunkt: Die regionale Sprache (Dialekt) im universellem Medium Film, idyllische Verklärung, Sehnsucht nach dem Ursprünglichen und Unschuldigen, in der Konfrontation mit dem Städtischen, Dekonstruktion und Aufarbeitung des Begriffs Land mit filmischen Mitteln.Wo findet das städtische Auge seine Anhaltspunkte und wo fokusiert es? Wo findet die Provinz Zuflucht im großstätischen Dschungel und wie überlebt es?Ein Ziel vor Augen: die Odyssee in ländliche Gewässer? Wir wollen die einzelnen vorangegangenen Auseinandersetzungen zusammenfassen und gegenüber stellen. Claudia Siefen, Filmkritikerin Günter Schwaiger, Produzent und Regisseur Joachim Schätz, Filmjournalist Leitung: Robert Buchschwenter, Film- und Medienwissenschaftler Eine Veranstaltungsreihe von LichtBlick Dienstag, 15. Dezember, 19.00 Wer vertritt Basiskultur? IGKW-Reihe ?Kultur?? Das Spektrum der Auffassungen von ?VertreterInnen der Basiskultur? über Basisarbeit ist breit gefächert. Bereits am Begriff ?vertreten? scheiden sich die Geister. Lässt sich Basiskultur vertreten? Und wenn ja, wer vertritt sie? Was ist unter Basiskultur zu verstehen, worin unterscheiden sich die Positionen, welche konsensualen Standpunkte von KulturarbeiterInnen gibt es? Günther Friesinger, IG Kultur Wien Sabine Kock, Kulturrat Österreich Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren Barbara Zenz, Ex-?Movimento? und Projekt Eiskeller Moderation: Hikmet Kayahan In Kooperation mit der IG Kultur Wien Mittwoch, 16. Dezember, 19.00 Antworten auf Nichts kinokis mikrokino #167 Abseits von Rain Man war und ist Autismus Gegenstand filmischer Arbeit: Kinofilme wie Sandrine Bonnaires Elle s'appelle Sabine, Dokumentationen zur psychosozialen Situation und Unterbringung, Lehrvideos zur verhaltenstherapeutischen Behandlung bis hin zu Fundraising- und Awareness-Videos amerikanischer Autism-NGOs geben Einblick in jene Mittel, durch welche die Angst, Verzweiflung und Fremdheit des Autismus konfrontiert, rationalisiert und verwertbar gemacht werden soll. Anhand von Ausschnitten aus diesem Material und durch das Screening des Spielfilms Sommer von Philip Gröning wird ein Eindruck davon vermittelt, welche Kräfte und Widerstände im Autismus am Werk sind, und was das mit den gegenwärtigen sozialen Verhältnissen zu tun hat. Roman Widholm, Philosoph und Betreuer von Menschen mit Autismus in Wien und Niederösterreich Sommer (D 1986), Regie: Philip Gröning, 105 Min., DVD Donnerstag, 17. Dezember, 19.00 Ästhetische Erziehung: geben, nehmen oder müssen? Vortrag und Respondenz Ästhetische Erziehung, spielerisches Lernen und Konzepte einer zwischen Sinnlichkeit und Sinn, Aktivität und Passivität angesiedelten Kreativität verzeichnen seit Schillers ?Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen? eine wechselvolle Karriere. Es stellt sich die Frage, ob diese Einschätzung des Ästhetischen im Zeitalter der Kreativindustrie naiv-affirmativ ist oder gar einen utopischen Stachel birgt. Ruth Sonderegger, Akademie der bildenden Künste Wien. Respondenz: Günay Özali, Pädagoginn In Kooperation mit der Reihe Jour fixe Bildungstheorie, IWK -- Depot Breite Gasse 3 A-1070 Wien Tel: +43 1 522 76 13 Fax: +43 1 522 66 42 E-Mail: [email protected] www.depot.or.at Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert. _______________________________________________ Depot-news mailing list [email protected] http://mailman.sil.at/mailman/listinfo/depot-news Sollten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, genügt ein E-mail an [email protected]. _______________________________________________ Safari - Die Mailingliste fuer Kunst und Wien http://listen.esel.at/mailman/listinfo/safari MAILS SENDEN: mailto:[email protected] Anmelden: mailto:[email protected]?subject=subscribe Abmelden: mailto:[email protected]?subject=unsubscribe Termin RECHTZEITIG für eSeL Mehl & kalender.esel.at eintragen: http://esel.at/fuettern >:e)
