Montag, 18. Jänner, 19.00
Schreiben über Wien 1
city system /s # 8

Im Jahr 2009 erschienen zahlreiche Publikationen zur  
Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Positionen im Bereich Kunst im  
öffentlichen und sozialen Raum und zur Stadtwahrnehmung. Sie reichen  
von historischen über wissenschaftliche
bis hin zu praxis- und projektbezogenen Texten und verweisen ebenso  
auf die Qualitäten künstlerischer Produktionsweisen wie auf deren  
unterschiedliche Kontexte und Konfliktpotenziale.

Konrad Becker, Autor und Produzent im Bereich Wissenschaft und Kunst
Thomas Edlinger, Radiojournalist, freier Autor und Kurator
Angelika Fitz, Kulturtheoretikerin, Kuratorin und Autorin
Elke Krasny, Kulturtheoretikerin, Kuratorin, Stadtforscherin, Autorin
Bettina Leidl, Kulturmanagerin, Geschäftsführerin von KÖR
Philipp Rode, Landschaftsarchitekt
Moderation: Anne Katrin Feßler, Kulturjournalistin und Angela Heide, Kuratorin

city system /s #8 ist Teil der Veranstaltungsreihe von WOLKE7 in  
Kooperation mit der Gesellschaft für Kulturanalytik und artminutes




Mittwoch, 20. Jänner, 19.00
Fernand Delignys Floß in den Bergen
kinokis mikrokino # 168

Nach seiner Begegnung mit einem als autistisch eingestuften  
12-Jährigen gründete der Erzieher und Anti-Psychiater Fernand Deligny  
1965 eine offene Anlaufstelle für Kinder, die von SpezialistInnen als  
unerziehbar und unheilbar eingestuft wurden. So entstand eine  
?Gegeninstitution? ohne PflegerInnen und ohne institutionelle Zwänge  
als Ort der Existenz, an dem Kinder ihre eigene Geschichte beginnen  
konnten. Der Dokumentarfilm Ce gamin, là ist dem ?Experiment Deligny?  
gewidmet, das weit über den Bereich der Therapie hinaus für  
antiautoritäre Gruppen, KünstlerInnen und Intellektuelle ? etwa Félix  
Guattari ? inspirierend wirkte.

Präsentation: Birgit Mennel, Peter Grabher, kinoki

Ce gamin, là / Dieser Junge, da (F 1975). Regie: Renaud Victor, 96  
min., frz. OV / dt. Übersetzung eingesprochen.



Donnerstag, 21. Jänner, 19.00
Zum Selbstverständnis der Kunstvermittlung
Vortrag und Respondenz

Anhand einer kursorischen Geschichte von Kunstvermittlung in Wien seit  
den 1980er Jahren wird die Frage aufgeworfen, ob und wie deren  
Rahmenbedingungen ihr Selbstverständnis prägen. Welche Spuren  
hinterlassen Selbst-professionalisierung oder ?KundInnenorientierung?  
einerseits und prekäre Arbeitsverhältnisse andererseits in der  
jeweiligen Praxis und Theoriebildung von Vermittlung? Wie wirken sich  
museums- und bildungspolitische Setzungen auf den Umgang mit und die  
Definition von Zielgruppen aus? Was könnte dies für bildungspolitische  
Forderungen in diesem Bereich bedeuten?

Karin Schneider, Zeithistorikerin, Kunst- und Wissenschaftsvermittlerin
Respondenz: Stefan Palaver, Künstler und Kunstvermittler

In Kooperation mit dem IWK ? Institut für Wissenschaft und Kunst

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Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur  
und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.





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