Für alle Kunst und Kulturinteressierte! Studentinnen, Künstler...
Ausschreibungsinformationen: AGORA – „MARKTBIENNALE“ 2010
Ziele des Projektes:
Der angemieteten Marktstand Nr. 36 soll jeweils für 4 Wochen von KünstlerInnen
die vor Ort sind bespielt werden (es können sich auch mehrere KünstlerInnen
zusammentun).
„Alles ist möglich“ - unter Absprache mit dem Marktamt sowie in Einklang mit
der Marktordnung, der BV 02, Gebietsbetreuung Stadternenerung (Gb), dem Verein
Stuwart, Kooperationen mit den MarktstandlerInnen sind gewünscht,
Kulturarbeit/Vermittlung/Kunst/Handwerk/Genuß am Markt, Visionen...
Ausstellungen, Installationen, Mode, Multimedia, Film, darstellende Kunst,
Lesungen, Märchendarbietungen, Musik, Tanz, Pantomime,
Schaffung eines positiven Kommunikationsklimas, anregender Diskurs, Aufbau
eines Spannungsfeldes, einer AGORA, die in konstruktive kreative
Kooperationsformen mit den StandlerInnen, Kulturschaffenden und interessierten
KünstlerInnen münden soll,
Vorhandenes Kreatives Potenzial am Markt nutzen und auch hinbringen,
Vorhandene Potenziale - die multikulturelle Mischung fördern und sichtbar machen
regionaler Bezug
Belebung des Marktes durch künstlerische Aktivitäten-„creative crafts, creative
industry“
Schaffung eines Anziehungspunktes
Konzepteinreichung: verlängert bis Mo, 15.02.2010
Bitte Konzept ausschließlich digital an [email protected],
WICHITG: mit dem BETREFF: AGORA „MARKTBIENNALE“ 2010
Veranstalter:
Verein Stuwart in Zusammenarbeit mit der Gebietsbetreuung Stadterneuerung 02,
Ausstellungsort: Vorgartenmarkt, Stand Nr. 36,
Stuwerviertel, 1020 Wien
Ausstellungszeitraum: in Absprache mit der GB 02, dem Verein Stuwart und den
KünstlerInnen,
Konditionen: für 4 Wochen steht der Marktstand Nr. 36 für dem/der KünstlerIn
als Präkarium -bis auf Widerruf- zur Verfügung.( für Ausstellungen,
Installationen, Mode, Multimedia, Film, darstellende Kunst, Lesungen,
Märchendarbietungen, Musik uvm.)
Kernzeiten: Die Mindestkernzeiten von Do, 17:00-19:30, Fr, Sa, 9:00-12:00 sind
offen zu halten!!! Jede weitere Öffnungszeit steht dem/der KünstlerIn natürlich
frei, (offizielle Marktzeiten sind: Mo-Fr: 6:00-19:30, Sa: 6:00-17:00)
Vernissagen immer Donnerstag abends oder Freitag vormittags.
Jury: Eine Jury entscheidet welche KünstlerInnen zum Zuge kommen, (die anderen
werden in Evidenz gehalten und eventuell zu einem späteren Zeitpunkt
kontaktiert und eingeladen)
Nutzungsabgabe: 30.- Kosten für die Standbenutzung für 4 Wochen, (der
Stromzähler wird bitte vom jeweiligen Künstler/in vor und nach dem
Nutzungszeitraum abgelesen und in ein Büchlein eingetragen),
Die KünstlerInnen stimmen einer etwaigen unentgeltlichen multi/medialen
Veröffentlichung der Werke, Fotos,Videos etc. zu.
Was wir bieten: Ankündigung der Vernissage bzw. Finissage in unserem
Newsletter, sowie Aufnahme im AGORA MARKTBIENNALE FOLDER 2010.
Was wir erwarten: Wir erwarten von den KünstlerInnen eigenständiges Arbeiten,
Wir wollen über Termine informiert werden und erwarten uns eine rechtzeitige
Einladungen in digitaler Form pdf./jpg. zur Vernissage/Finissage. Wir erwarten
eigene Aussendungen und Verlässlichkeit und Pünktlichkeit der KünstlerInnen bei
den vereinbarten Öffnungszeiten!!!
Das Projekt wird unterstützt von: BV 02, Marktamt,
Kontakt: 214 39 04 Corona Gsteu oder Michael Popescu
Projekt AGORA - MARKT DER KULTUR en – Vorgartenmarkt - Informationen
1) Die Geschichte des Vorgartenmarktes:
Schon seit dem letzten Jahrhundert existiert entlang der Vorgartenstraße im
Bereich Ennsgasse bis Jungstraße der Vorgartenmarkt. Durch die
Wienflussregulierung (1896-97) war die Verlegung des 2. Reservegartens vom
3.Bezirk in die Vorgartenstraße und somit die Errichtung eines 3.
Reservegartens auf dem Gebiet des heutigen Vorgartenmarktes erforderlich.
Im Jahre 1906 wurden die Glashäuser errichtet und 1926 erstmals elektrisch
beleuchtet Aufgrund von massiven Bombenschäden wurden 1944 28 Glashäuser, fast
alle Mistbeete, Palmen und Dekorpflanzen vernichtet und das Materiallager
geplündert.
Bis 1949 konnten in mühsamer Arbeit die Kriegsschäden behoben werden. Der 4.
Reservegarten wurde 1961 in Hirschstetten fertiggestellt. Somit kam das Ende
für den 3. Reservegarten in der Vorgartenstraße. Auf dem Areal wurden 1961/1962
der jetzige Vorgartenmarkt sowie vier Hochhäuser mit Gemeindewohnungen
errichtet.
2) Die Agora
(griechisch: ἀγορά)) war im antiken Griechenland weit mehr als nur der
zentrale Platz einer Stadt. Sie war eine bedeutende gesellschaftliche
Institution und als solche auch ein kennzeichnendes Merkmal der griechischen
polis. Sie diente als politische und juristische Versammlungsstätte. Sie
erfüllte die Funktionen eines Marktplatzes und war zugleich auch ein wichtiges
kultisches Zentrum der Polisgemeinschaft. Vor allem der Rolle der Agora als
tagtäglicher Treffpunkt der Einwohner. In vielen Städten erfolgte der urbane
Ausbau aber erst in hellenistisch-römischer Zeit; vorher war die Agora mitunter
nur ein offener Platz.
Funktion und Gestalt der Agora decken sich zum Teil mit denen des römischen
Forum. (Wikipedia)
3)Projekt Vorgartenmarkt“ – „AGORA - Markt der Kulturen
Das Projekt Vorgartenmarkt– „AGORA - Markt der Kulturen ist ein Kulturprojekt
für den
2. Bezirk, dessen Ziel es ist, den Stadtteil Stuwerviertel, in diesem Fall
speziell den Vorgartenmarkt und seine kulturelle Potenziale und seine
Infrastruktur ( kulturell, sozial, wirtschaftlich) unter Einbeziehung
vorhandener Ressourcen und Potenziale zu unterstützen, zu nutzen und die
kreative Potential zu nutzen und die Kommunikation in der AGORA wieder aufleben
zu lassen. Die einzelnen Maßnahmen werden in Kooperation mit der
Gebietsbetreuung Stadterneuerung, den MarktstandlerInnen, der Marktamtsleitung,
der Bezirksvertretung, der Wirtschaftstreibenden, Kulturschaffenden,
KünstlerInnen sowie der GrätzelbewohnerInnen, Kaufleute sowie der Kindergärten,
und umliegenden Schulen, vor Ort entwickelt und von den AkteurInnen, soweit
realisierbar, mit umgesetzt. Die kulturelle Neupositionierung des Marktes ist
eine Kernfrage.
MarktschreierInnen-Wettbewerbes“, „Kiddy
MarktschreierInnenwettbewerbes“-Marktrap,
Kreatives Potenzial auf den Markt zu bringen und vorhandenes zu nutzen,
Marktkultur neu zu definieren, (der historischen Begriff AGORA , als Treff und
Sammelpunkt in die Jetztzeit umzusetzen, die vorhandene Multikulturalität der
MarktstandlerInnen zu nutzen, mit Kunst und Kultur auf dem Markt
umzugehen-neue Marktkultur für alle –mit den BewohnerInnen und StandlerInnen
auszuprobieren und zu ermöglichen.
AGORA –Markt der Kulturen –MARKTBIENNALE –2010-Vorgartenmarkt
Konzept: © Corona Gsteu
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