Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Veranstaltungen Woche 3


Heute, 18. Jänner 2010, 19 Uhr*
**After the storm: a gentle manifesto for a neighborhood in New Orleans
*Mark Gilbert, Kristian Faschingeder - Buchpräsentation
Eintritt frei!
Weitere Informationen <http://www.oegfa.at/event.php?item=5401>


Freitag, 22. Jänner 2010, 14 Uhr
*Bauvisite 141: Frauenwohnprojekt [ro*sa] Donaustadt*
Architektur: Köb&Pollak Architektur
Eintritt frei!
Weitere Informationen <http://www.oegfa.at/event.php?item=5399>


Vorankündigung: Montag, 25. Jänner 2010, 19 Uhr
/Status Quo Vadis - Die Zukunft der Architektur als Prognose und Programm/
*Between memory and hope: landscape as space-time-construct*
Sébastien Marot, Paris
Eintritt frei! Vortrag in englischer Sprache.
Weitere Informationen <http://www.oegfa.at/event.php?item=5400>

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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur Buchpräsentation mit anschließender Diskussion


*After the storm: a gentle manifesto for a neighborhood in New Orleans*
Mark Gilbert, Kristian Faschingeder


*Zeit*: heute, 18. Jänner 2010, 19 Uhr
*Ort*: Wiesner Hager Showroom, Gonzagagasse 15, 1010 Wien

Buchpräsentation und Impulsreferate von
*Mark Gilbert* und *Kristian Faschingeder*

Anschließende Diskusionsrunde
*a gentle manifesto?*

TeilnehmerInnen:
*Christian Kühn* -- TU Wien
*Sabine Pollak* -- Kunstuniversität Linz
*Eric Red* -- Sync-Inc Design Build / Tulane University, New Orleans
Moderation: *Gabu Heindl* -- ÖGFA

Im Anschluss an die Präsentation laden wir zum Umtrunk.

Tulane/Gravier ist ein klassischer Wohnbezirk in New Orleans. Seit jeher ein Viertel der Arbeiterklasse mit /Shotgun Houses/ und Geschäftsgebäuden, wurde es von Katrina zwar unter Wasser gesetzt, aber nicht verwüstet. Im Kampf um die Zukunft der Stadt nach dem Hurrikan ist es zum Spielball der Politik geworden. Unter Berufung auf Lösungen aus der Praxis des amerikanischen und europäischen Städtebaus unterbreitet dieses Buch Vorschläge für ganzheitliche architektonische Interventionen, mit denen sich sowohl der Charakter des Viertels bewahren als auch dessen wirtschaftliche Zukunft absichern ließen. /After the storm/ basiert auf umfassenden sozialwissenschaftlichen, historischen und räumlichen Analysen und verbindet urbanes Fingerspitzengefühl mit gewagten architektonischen Ideen. Hier wird deutlich gezeigt, wie dieser Teil New Orleans' ohne Zerstörung seines lebendigen urbanen Gefüges erneuert werden kann -- und wie Strategien kollektiver Nutzung den Gemeinschaftssinn in diesem gefährdeten historischen Stadtviertel zu fördern vermögen.

Das Buch handelt nicht nur von Katrina und den Folgen. Der Handlungsraum mag New Orleans sein, jedoch besitzt die im Buch erfasste Stadterneuerungsmethodik eine allgemeine Relevanz für das Bauen im Bestand. Hinterfragt wird unsere grundlegende Konzeption der Stadt und wie -- und für wen -- sie funktioniert./ After the Storm/ versteht die Stadt und ihre Bestandteile als Komponenten einer komplexen, sozio-räumlichen Ökologie, auch stellt das Buch gezielte Vorgehensweisen dar, sowohl für die Beobachtung und die Analyse urbanen Raums, als auch seiner Veränderung. Architektur spielt in diesen Vorgängen eine besondere Rolle; sie ist die Materialisierung sozialer und wirtschaftlicher Interessen im realen Raum der Stadt.

Mit freundlicher Unterstützung von Wiesner Hager <http://www.wiesner-hager.at/>.

ÖGFA-Mitglieder erhalten bei der Veranstaltung einen Spezialpreis von 17,- statt 24,- Euro bei Kauf des Buches!
*After the storm: a gentle manifesto for a neighborhood in New Orleans*
Dt./Engl., 84 S., zahlreiche Abb. in Farbe,
30 x 22,5 cm, broschiert
Schlebrügge.Editor <http://www.schlebruegge.com/>, 2009
ISBN 978-3-85160-156-5
24 Euro

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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur Bauvisite 141


*Frauenwohnprojekt [ro*sa] Donaustadt*
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**T**ermin*: Freitag, 22.1.2010, 14 Uhr
*Veranstaltungsort*: Anton-Sattlergasse 100, Ecke Doningasse, 1220 Wien
*Erreichbarkeit*: U1 Kagraner Platz, ca. 8 Gehminuten.
*Treffpunkt: *Anton Sattlergasse 100/Hauseingang


Architektur: Köb&Pollak Architektur
BauherrIn: GPA - WBV Wohnbauvereinigung für Privatangestellte
Generalplanung: BEHF Architekten
StatikerIn: Zemler+Raunicher
HaustechnikplanerIn: gb-plan
LandschaftsplanerIn: Auböck + Kárász

Es führt Sabine Pollak.
www.austria-architects.com/KoebPollak
www.frauenwohnprojekt.org


/Bauvisite 141 präsentiert das Frauenwohnprojekt [ro*sa] Donaustadt, ein von Köb & Pollak Architektur initiiertes Projekt, das mit den angehenden Nutzerinnen mittels Diskussion und moderierten Workshops über viele Jahre hinweg partizipativ entwickelt wurde./

Das Grundstück liegt in einer Parallelstraße zur Wagramer Straße nahe dem Kagraner Platz am Rand einer stark verdichteten Siedlung der 1960er Jahre. Nordöstlich grenzt das Gelände an die Kagraner Spange, auf der ein Stadtquartier mit hohem Freizeitwert entstehen wird. Der Bau folgt dem Gelände und nimmt teils starke Neigungen des Grundstücks auf, so dass ein Gartengeschoß mit leicht "versunkenen" Gärten entsteht.

Das Projekt ist als Gemeinschaftswohnprojekt für Frauen mit hohem sozialökonomischen Anspruch geplant mit dem Ziel, vielfältige Wohn- und Lebensbezüge zu schaffen, generationsübergreifende Kontakte zu erleichtern und ein geeignetes Umfeld für Kinder zu bieten. Kernpunkt des Projektes bildet eine in jedem Geschoß unterschiedlich ausformulierte Passage als Auslagerungsraum für private und Einlagerungsraum für öffentliche Funktionen, zur alltäglichen Kommunikation, als Kinderspielraum oder als Erweiterung für angrenzende Wohnungen.

Neben der Passage werden insgesamt drei "Höfe" aus dem Baukörper ausgeschnitten. Der große Wohnhof orientiert sich nach Südosten, der kleine Hof an der Gartenseite dient als Freiraum für die Wohnungen. Der dritte, straßenseitige Hof belichtet die Passage an der Westseite und fängt das Nachmittagslicht ein.

Alle Wohnungen lassen sich entweder als Einraum-Loftwohnung oder als Zimmer-Wohnung organisieren. Größere Wohnungen besitzen zudem die Möglichkeit eines zweiten Eingangs. Der wichtigste Freiraum neben dem Garten ist die große gemeinschaftliche Dachterrasse. Zusätzlich öffnen sich für jede Wohnung Balkone zu den Höfen, nach Südwesten oder zum Gemeinschaftsgarten.

Kuratierung: Severa Horner

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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu
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Between memory and hope landscape as space-time-construct*
Sébastien Marot, Paris


Vortrag im Rahmen der Jahresschwerpunktes/ Status Quo Vadis - Die Zukunft der Architektur als Prognose und Programm.
/In englischer Sprache./
/*Zeit*: Montag, 25. Jänner 2010, 19 Uhr
*Ort*: Project Space Kunsthalle Karlsplatz, Karlsplatz, 1040 Wien

"Think global, act local". This famous motto of the environmentally conscious might find its temporal translation in what Marcel Proust wrote almost a century ago: "We should think as if we were eternal, and work as if we were to die tomorrow."

Notwithstanding the fact that those propositions could be reversed without losing much of their pertinence, we might venture the idea that the major task facing us today is to give more time to space and more space to time. But isn't this, by the way, what architecture and landscape architecture have always been about?

Our intention, in this lecture, will be to explore some of the aspects and consequences of this idea and to promote a conception of (landscape) architecture as both an art of memory and an art of hope, applied to making our present thicker, more spacious, more substantial, and therefore more habitable. A way of combining Hans Jonas's Principle Responsibility with Ernst Bloch's Principle Hope, by giving a new resonance to what Karl Marx once said to his French translator: "It is in the very fact that our situation is hopeless that I find reasons for hoping."/

Sébastien Marot
1961, trained as a philosopher, is a critic and historian in architecture and landscape design. Animator of the Tribune d'histoire et d'actualité de l'architecture between 1987 and 2002 at the Société Française des Architectes in Paris, he was then the founder and chief editor of the French journal Le Visiteur from 1995 to 2003. Presently a professor in theory and history at the École d'architecture de la ville et des territoires in Marne La Vallée, and a guest professor at the chair of Landscape Architecture at the ETH in Zürich, Marot has also taught as a visiting critic in several schools across Europe (Architectural Association in London, IAUG Geneva, École du Paysage de Versailles...) and North America (GSD Harvard, UPENN School of Design, Cornell University, University of Montreal). Marot's researches and writings have been mostly devoted to the issues of site and space-time in landscape architecture and Urbanism (cf. Sub-Urbanism and the Art of Memory, AA Publications, London 2003), and he is currently preparing the publication of his PhD: Palimpsestuous Ithaca, A Relative Manifesto for Sub-Urbanism. In the last years, his teaching and lectures have progressively focused on the history of environmental issues and on what he calls the "art of hope" in contemporary design.//
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Die nächsten Veranstaltungen der ÖGFA finden ab März 2010 statt. (Details in Kürze auf der ÖGFA-Website <http://www.oegfa.at/index/>)

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MA 7 Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung www.wien.gv.at/kultur/ <http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/> Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B -- Sektion Architekten www.wien.arching.at <http://www.wien.arching.at/>
*
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