Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Die folgenden Veranstaltungen werden nicht von der OeGFA organisiert. Nähere Informationen gibt es bei den jeweiligen Kontaktadressen, Websites etc. Informationen über die nächsten Veranstaltungen der OeGFA finden Sie auf der Website www.oegfa.at


1)* **Werkstattgespräch
BAUEN FÜR ASYLSUCHENDE, menschengerecht und nachhaltig*
Zeit: Mittwoch, 10. Februar 2010, 19 h
VeranstalterIn: ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich <http://www.orte-noe.at/event.php?item=5470>

2) *A**usschreibung* *der* *Startstipendien 2010* des *bmukk
*Einreichfrist: 31. März 2010
AusloberIn: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur <http://www.bmukk.gv.at/kunst/service/ausschreibungen.xml#toc3-id2>
*
*3) *Der Gruen-Effekt
"dok.film" über 50 Jahre Shopping-Mall*
Zeit: Sonntag, 7. Februar, 23.05 Uhr, ORF 2
Regisseurinnen: Anette Baldauf und Katharina Weingartner

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1)  *Werkstattgespräch
BAUEN FÜR ASYLSUCHENDE, menschengerecht und nachhaltig*

*Zeit: *Mittwoch, 10. Februar 2010, 19 h
*Veranstaltungsort*: BENE AG, Josefstraße 46a, St. Pölten

In der Architektur werden die Kräfte sichtbar, die bei ihrem Entstehen wirksam waren. (Günther Behnisch, FAZ, 29.12.1977)

Die Planung für das *Asylzentrum Eberau *hat gezeigt, wie ein Asylzentrum aussieht, wenn fehlende Empathie und Kompetenz am Werk sind. Die so wesentliche soziale Nachhaltigkeit im Sinne der Achtung der Menschenwürde und der Schaffung von Dialogen mit dem Umfeld wurde hier völlig außer Acht gelassen und spiegelt sich in der geplanten Architektur des Asylzentrums Eberau.

ExpertInnen diskutieren im ORTE-Werkstattgespräch über Hintergründe, Haltungen, Vorgehensweisen und die planerische Fehlleistung in der Causa "Asylzentrum Eberau" und erläutern, welche Rahmenbedingungen angemessenes Bauen für asylsuchende Menschen braucht.

Moderation: *Peter Huemer*

*Walter Chramosta*, Konsulent für Wettbewerbswesen, über die Verletzung des Vergaberechts im Fall Eberau *Barbara Feller*, Historikerin, über die geplante Anlage, die an die Militär- und Lager-Architektur des Dritten Reichs erinnert *Alexis Nshimyimana Neuberg*, Mitarbeiter der Beratungsstelle des Integrationshauses, Leiter Radio Afrika, Obmann der Afrika Vernetzungsplattform, ehem. Leiter der Integrationskonferenz, über Integrationserfahrung in Österreich *Georg Pendl*, Präsident der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, über die Verantwortung der Politik für Baukultur

Anmeldung unter [email protected] <mailto:[email protected]> oder 02732 78374 erbeten. *
*
Kontakt:
ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich
Steiner Landstraße 3, A-3504 Krems-Stein
T 0043 (0) 2732 78374, F DW 11
[email protected] <mailto:[email protected]>, www.orte-noe.at <http://www.orte-noe.at>


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2) Unter dem Titel "Startstipendien 2010" schreibt das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur 90 Stipendien für den künstlerischen Nachwuchs in folgenden Bereichen aus:

10 START-Stipendien für* Bildende Kunst
*10 START-Stipendien für* Architektur und Design *5 START-Stipendien für *künstlerische Fotografie
*5 START-Stipendien für *Video- und Medienkunst
*5 START-Stipendien für *Mode *35 START-Stipendien für *Musik und darstellende Kunst
*5 START-Stipendien für *Filmkunst
*15 START-Stipendien für *Literatur *

Die Startstipendien stellen eine Anerkennung und Förderung für das Schaffen junger Künstlerinnen und Künstler dar. Sie sollen die Umsetzung eines künstlerischen Vorhabens und den Einstieg in die österreichische und internationale Kunstszene erleichtern. Die Stipendien haben eine Laufzeit von 6 Monaten und sind mit je € 6.600,-- dotiert. Das Vorhaben muss 2010 begonnen werden. Eine Bewerbung ist nur in einer der ausgeschriebenen Sparten möglich.

Informationen zu Voraussetzungen und erforderlichen Bewerbungsunterlagen hier <http://www.bmukk.gv.at/kunst/service/ausschreibungen.xml#toc3-id2>.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden von spartenspezifischen Fachjurys zu unterschiedlichen Terminen ausgewählt. Die Bewerberinnen und Bewerber werden schriftlich vom Ergebnis der Auswahlsitzung in Kenntnis gesetzt. Für die übermittelten Unterlagen wird keine Haftung übernommen.

Schriftliche Bewerbungen bis zum *31. März 2010* (es gilt das Datum des Poststempels) an:

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur <http://www.bmukk.gv.at/kunst/service/ausschreibungen.xml#toc3-id4>
Kunstsektion
Concordiaplatz 2
1014 Wien

Kontakt für die Sparten Bildende Kunst, Architektur und Design,
Fotografie, Video- und Medienkunst, Mode:
Mag. Olga Okunev (Tel. 01-53120/6812).
[email protected] <mailto:[email protected]>

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3) *Der Gruen-Effekt
"dok.film" über 50 Jahre Shopping-Mall
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Er war der vielleicht einflussreichste Architekt des 20. Jahrhunderts: Vor 50 Jahren erfand *Victor Gruen* die Shopping-Mall. Wie grundlegend sein Konzept die Welt verändern würde, konnte selbst der als gigantomanisch bekannte Emigrant aus Wien nicht ahnen. Shopping hat sich seither als dominante Kraft unseres Lebens durchgesetzt. In westlichen Städten organisiert Konsum alles -- von ökonomischen Strukturen, sozialen Beziehungen und Politik bis hin zu den kleinsten Details des Alltagslebens.

Die *TV-Dokumentation "Der Gruen-Effekt"* der beiden österreichischen Regisseurinnen *Anette Baldauf* und *Katharina Weingartner* erzählt von Gruens Visionen von einer Stadt als lebendigem Marktplatz und von den fatalen Irrtümern eines überzeugten Sozialisten -- zu sehen im

*"dok.film"* am Sonntag, dem 7. Februar, um 23.05 Uhr in ORF 2 <http://tv.orf.at/program/orf2/20100207/467677401/283844/>.

In der Architektur wird jener Sog, in den wir geraten, wenn wir etwas Konkretes einkaufen wollen und uns plötzlich in ziellosem Shoppen und Flanieren verlieren, als "Gruen-Effekt" bezeichnet. Der einflussreiche Wiener Architekt gilt nicht nur als Vater der Shopping-Mall, er war auch maßgeblich an der Entwicklung der Fußgängerzone und letztendlich der Stadt als Mall beteiligt: Sein historisches Erbe sind jene Zentren, die heute den Konsum als oberstes Prinzip der Stadtplanung akzeptieren.

Nach seiner Flucht aus Wien 1938 versuchte Gruen in den 50er Jahren in den USA mit seiner Frau *Elsie Krummeck* das vitale Stadtzentrum Wiens in die zersiedelten Vorstadtlandschaften Amerikas zu übertragen. Sie entwickelten das Konzept einer "Shopping Town", die das soziale Leben in der isolierenden Vorstadt stärken und strukturieren sollte. Sehr zum Ärger Gruens wurden in den bald sehr populären Zentren am Stadtrand die ursprünglich integrierten nichtkommerziellen Räume wie Postämter, Bibliotheken und Kindergärten in Verkaufsräume umgewandelt -- aus der "Shopping Town" wurde die Shopping-Mall, eine gigantische Verkaufsmaschine mit unvorstellbaren Folgen.

Victor Gruen, inzwischen mit seiner Firma Gruen Associates weltweit etabliert, reagierte mit Projekten, die der Stadtflucht und der Verödung der Stadtzentren entgegenwirken sollten. 1968 gingen viele US-amerikanische Städte in Flammen auf, und Gruen entschied sich, nach Wien zurückzukehren: "Ich weigere mich, Alimente für diese Bastardprojekte zu bezahlen!" Von nun an kämpfte er als Visionär, seiner Zeit lange voraus, gegen das Auto, für eine Fußgängerzone im gesamten Ersten Wiener Gemeindebezirk und für eine Stadt der kurzen Wege. Auch wenn die Stadt Wien Gruens Konzept nur halbherzig realisierte und die Innenstadt mehr und mehr zur Open-Air-Mall und zum kitschigen Themenpark der eigenen Vergangenheit mutierte, so bieten Victor Gruens Visionen, Irrtümer und Übersetzungsfehler heute eine produktive Voraussetzung für eine Diskussion über die Zukunft unserer Städte.

Kontakt:
ORF Pressestelle <http://presse.ORF.at>, Astrid Wibmer
01-87878-12098
[email protected] <mailto:[email protected]>

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