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Österreichische
Gesellschaft für Architektur ___________________________________ Veranstaltungen Woche 9 Heute, Montag, 1. März 2010, 19 Uhr Status Quo Vadis - Die Zukunft der Architektur als Prognose und Programm Architektur als Medium des Sozialen Heike Delitz, Bamberg Eintritt frei! Weitere Informationen Freitag, 5. März 2010, 16 Uhr Bauvisite 142: Erweiterung BG/ BRG Bernoullistraße und Neubau HBLW/T Wintzingerodestraße Architektur: AMP ARCHITEKTEN, Johannes Daniel Michel Eintritt frei! Weitere Informationen Aufruf Stadthallenbad Für eine sorgsame Wiederherstellung und Renovierung! Unterstützen Sie den Aufruf der Österreichischen Gesellschaft für Architektur mit Ihrer Unterschrift! Weitere Informationen Die Österreichische Gesellschaft für Architektur lädt herzlich zu Architektur als Medium des Sozialen Heike Delitz, Bamberg Vortrag im Rahmen der Jahresschwerpunktes Status Quo Vadis - Die Zukunft der Architektur als Prognose und Programm. Zeit: Montag, 1. März 2010, 19 Uhr Ort: Project Space Kunsthalle Karlsplatz, Karlsplatz, 1040 Wien Der Vortrag von Heike Delitz stellt eine soziologische Sicht auf die Architektur (und zwar auf jede Architektur, auch die nicht moderner und nicht urbaner Gesellschaften) zur Diskussion, der es darum geht, die soziale Brisanz der Architektur zu sehen, ihre Effektivität. Alles wird in der soziologischen Theorie daran hängen, die Architektur nicht – wozu wir alle intuitiv neigen – als den „Ausdruck“, den „Anzeiger“, als „Spiegel“ oder „Symbol“ der Gesellschaft anzusprechen. Stattdessen wird eine differenztheoretische Denkweise mit ihren eigenen Begriffen vorgeschlagen, indem insgesamt davon ausgegangen wird, dass die Architektur nichts kopiert, was unabhängig von ihr bereits existiert; dass sie vielmehr einen „Unterschied“ macht. Weit entfernt, das Soziale respektive ‚die Gesellschaft‘ nur noch auszudrücken, konstituiert und transformiert die Architektur das Gesellschaftliche. In dieser Funktion stehen natürlich auch andere Medien. Aber die Architektur hat dabei eine besondere Logik, bezieht sie sich doch zutiefst auf den Körper und ist dabei ständig präsent. Nicht zuletzt stellt sich die Frage der Affektivität der Architektur sowie ihrer Kreativität respektive Anti-Kreativität, an der sich ganze Gesellschaftstypen unterscheiden lassen. Nach dem Durchgang durch den Theorievorschlag werden mit ihm konkrete Fälle der Verbindung von Architektur und Gesellschaft in gesellschaftstheoretischer Absicht skizziert. Heike Delitz Studium der Architektur, Philosophie und Soziologie 2004-2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der TU Dresden am Lehrstuhl für Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie 2006-2009 assoziierte Kollegiatin im Graduiertenkolleg „Institutionelle Ordnungen, Schrift und Symbole“ TU Dresden/EHESS Paris 2009 Promotion mit der Arbeit „Architektur als Medium des Sozialen“. Seither Postdoc-Stipendiatin an der Otto Friedrich Universität Bamberg, Lehrstühle Soziologie II und Philosophie II Die Österreichische Gesellschaft für Architektur lädt herzlich zur Bauvisite 142 Erweiterung BG/ BRG Bernoullistraße und Neubau HBLW/T Wintzingerodestraße Termin: Freitag, 5. März 2010, 16 Uhr Veranstaltungsort: Bernoullistraße 3, 1220 Wien Erreichbarkeit: U1 Kagran, ca. 17 Gehminuten oder weiter mit Straßenbahn 26 (Donauzentrum) oder Bus 26A (Häußlergasse), 5-9 Gehminuten. Treffpunkt: Haupteingang Bernoulligymnasium, Bernoullistraße 3 Architektur: AMP ARCHITEKTEN, Johannes Daniel Michel BauherrIn: Bundesimmobiliengesellschaft mbH Statik: Leonhardt, Andrä und Partner HKLS-Planung: Schreiber Ingenieure Elektroplanung: Ingenieurbüro Veitinger & Partner Bauphysik: Dr. Pfeiler GmbH ÖBA Hochbau: Bernard Ingenieure ZT GmbH Fassade: ALU-Sommer GmbH Wettbewerb: Oktober 2006, 1. Preis Es führt Johannes Daniel Michel. www.amp-architekten.de Bauvisite 142 führt zu zwei Schulbauten, wo die Erweiterung eines Gymnasiums von Roland Rainer und der Neubau einer Tourismusschule das großzügige Gelände der ehemaligen Karlskaserne weiter erschließen. Das Gymnasium in der Bernoullistraße von Roland Rainer sollte erweitert werden, zusätzlich wurde auf dem ehemaligen Kasernengelände der Karlskaserne in der Wintzingerrodestraße eine HBL geplant – Bauvisite 114 führte 2007 mit der Besichtigung des Wohnparks Erzherzog Carl bereits zu diesem Gelände. Durch die Erweiterung und den Neubau wird die „Liegenschaft mittels einer Erschließungsspange zwischen der Wintzingerode- und der Bernoullistraße neu erschlossen, somit ist der Zugang von beiden Straßen möglich“. (Auszug Juryprotokoll) Dadurch ergibt sich eine gemeinsame Vorplatzsituation der Schulen. Dem bestehenden Baukörper des Bernoulligymnasiums wurde ein kompakter Pavillon im Duktus der angrenzenden Sporthallen beigestellt. Die 20 Klassenzimmer sind auf zwei Ebenen aufgeteilt. Die lichtdurchflutete Flurzone wurde durch eine offene Treppe und Galerien verbunden, zur angrenzenden Pausenterrasse hin vollflächig verglast. Schwere Sichtbetonträger bilden eine geschützte Atmosphäre, die großzügig gestaltete Fassade bietet Ausblicke in die begrünte Umgebung. Die Fensterbänder aus vertikalen Formaten bilden im Wechsel mit den liegenden Platten der Faserzementhaut eine aufgelockerte Teilung. Zwischen dem Bestandsbau des Bernoulligymnasiums und dem angrenzenden Neubau der Tourismusschule entsteht eine halböffentliche Passage, die als Treffpunkt und Erschließungsader dienen soll und die nördliche Wintzingerodestraße an die Bernoullistraße anbindet. Der Schulneubau mit 31 Stammklassen, Lehrküchentrakt und zwei Sporthallen wird als geordneter Stadtbaustein in die heterogene Umgebung integriert. Der Zugang erfolgt über zwei Innenhöfe, die untereinander mit einer zentralen dreigeschossigen Aula mit Glasfassaden verbunden sind und über zwei Überbauungen von der Schulpassage aus erreicht werden. Die Innenhöfe bilden den Mittelpunkt des Gebäudekomplexes. Nach außen ist dieser als homogener Monolith mit einer Lochfassade gestaltet, die Gänge entlang der Höfe sind großflächig verglast. Weite Dachterrassen erlauben auch im Obergeschoss Pausenflächen mit reichen Nutzungsmöglichkeiten. In der schlichten Materialkonzeption setzt sich die Strenge beider Baukörper fort: So dominieren im Inneren Eichenholz, Gipskartondecken, glatter, weiß gekalkter Putz und dunkelbraune bzw. anthrazitfarbene Betonwerksteinbeläge, an der Fassade Glas und Aluminium. Kuratierung: Severa Horner Die nächsten Veranstaltungen der ÖGFA (Details siehe ÖGFA-Website) Montag, 8. März 2010, 19 Uhr Schwerpunkt Status Quo Vadis - Die Zukunft der Architektur als Prognose und Programm Forschende Überprüfung des öffentlichen Raumes prostoRož, Ljubljana Project Space – Kunsthalle Wien Karlsplatz, 1010 Wien Eintritt frei! Weitere Informationen Freitag, 19. März 2010, 16 Uhr Bauvisite 143: EXKLUSIV FÜR MITGLIEDER Hofhaus Millergasse Architektur: Froetscher Lichtenwagner Anmeldung erforderlich! Weitere Informationen Freitag, 16. April 2010, 20 Uhr Schindler Lecture #11 Houses and Buildings. Landscapes. Kumiko Inui, Tokio Vortrag in englischer Sprache. Wir danken Schindler Aufzüge und Fahrtreppen für die Unterstützung. Eintritt frei! Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen Architekturtage 2010 jetzt auf www.architekturtage.atWir danken für die Unterstützung: bm:ukk – Kunstsektion www.bmukk.gv.at MA 7 Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung www.wien.gv.at/kultur/ Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B – Sektion Architekten www.wien.arching.at Fördernde Mitglieder der ÖGFA A-NULL EDV, BIG - Bundesimmobilien GmbH, Bogner Edelstahl, Kallco Projekt, Macke Malerbetrieb, Silent Gliss, proHolz, Wiesner Hager und Zumtobel Staff ÖGFA-Mitgliedschaft Werden Sie Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Architektur, unterstützen Sie damit unser Programm und profitieren Sie von den Vorteilen einer Mitgliedschaft. Informationen über eine Mitgliedschaft erhalten Sie auf der ÖGFA-Website oder unter unserer Mailadresse [email protected]. |
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