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HOSTED BY VOLKSKUNDEMUSEUM: UNDOKUMENTIERTES ARBEITEN UND ORGANISIERUNG
WORKSHOP DES PREKÄRCAFÉ IM RAHMEN DES NETZWERKTREFFENS KRITISCHE MIGRATIONS- UND GRENZREGIMEFORSCHUNG
Samstag, 10. Juli 2010, 16.30-18.30 Uhr Ein Workshop im Rahmen des Netzwerktreffens Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung 09.-11.07.2010, Wien http://borderregime.eu Museum für Volkskunde Laudongasse 15-19, 1080 Wien Im Juli übersiedelt das PrekärCafé temporär in die Räume des "Museums für Volkskunde", um im Rahmen der krit.net-Tagung zu "Kritischer Migrations- und Grenzregimeforschung" die Frage nach Möglichkeiten und Problemen von Organisierungsprozessen im Bereich undokumentierter Arbeit zu stellen. Der Workshop soll anhand von zwei Initiativen aus Deutschland konkrete Erfahrungen mit unterschiedlichen "Organizing-Tools" zur Diskussion stellen und einen Austausch über Mittel und Ziele der Organisierung undokumentierter Arbeiter*innen befördern. Referent*innen: Birgit zur Nieden ("AK undokumentierte Arbeit", Berlin) Lisa Riedner ("Initiative für Zivilcourage", München) Im Bereich "undokumen tiertes Arbeiten" verdichten sich verschiedene Aspekte der Prekarisierung von Arbeit und Leben. So sind viele der Branchen und Sektoren, in denen solche Formen der Arbeit besonders verbreitet sind - wie die Gastronomie, die Bauwirtschaft oder der Bereich haushaltsnaher Dienstleistungen -, durch Phänomene wie informelle Arbeitsverträge, fragmentierte Produktionsstätten oder undurchsichtige Unternehmensstrukturen gekennzeichnet. Hinzu kommt der zumeist unsichere Aufenthaltsstatus der Betroffenen. Damit verbunden ist die Frage, wie Prozesse der (Selbst-)Organisierung in diesem Bereich aussehen könnten: Welche Mittel sind also geeignet, solche Prozesse zu stärken und bspw. in Form von Kampagnen zu unterstützen? Welche Strategien können entwickelt werden, um bestehende Einrichtungen bzw. Initiativen bekannt zu machen und in den unterschiedlichen Zusammenhängen zu verankern? Welche Erfahrungen mit konkreten "Organizing-Tools" (bspw. Mapping, "aufsuchende" Informations- und Be ratungstätigkeit) wurden bereits gemacht oder könnten für diesen Bereich adaptiert werden? Und welches Ziel jenseits der bloßen "Mitgliederwerbung" sollen Organizing-Projekte in diesem Zusammenhang überhaupt verfolgen? Im Rahmen des Workshops möchten wir uns anhand der Werkvertragskampagne der Münchner "Initiative für Zivilcourage" sowie der Aktivitäten des Berliner "AK undokumentierte Arbeit" über diese und ähnliche Fragen austauschen. AK undokumentierte Arbeit, Berlin Web:http://besondere-dienste.bb.verdi.de/lbzfg_sonstige_dienstleistungen/verdi_ak_ undokumentierte_arbeit Initiative für Zivilcourage, München Web: http://werkvertrag.antira.info/initiative-fur-zivilcourage/ PrekärCafé, Wien Email: prekaer//at//lnxnt//punkt//org Web: http://www.prekaer.at Newsletter: https://lists.lnxnt.org/mailman/listinfo/prekaer --- HINWEIS: ÖFFENTLICHES PANEL IM RAHMEN DES NETZWERKTREFFENS KRITISCHE MIGRAT IONS- UND GRENZREGIMEFORSCHUNG, BREAKING THE RACIST POWER RELATIONS DISCUSSING RACISM, CLASS AND ANTI-RACIST STRATEGIES (IN ENGL.) Freitag 09.07.2010 20.00 Uhr Semper Depot - Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste, 1 Stk. M1, Lehargasse 6- 8, 1060 Wien, Araba Evelyn Johnston-Arthur (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien, Pamoja - die Bewegung der jungen afrikanischen Diaspora in Österreich, A) Manuela Bojadijev (Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt- Universität Berlin, D) Eleonore Kofman (School of Health and Social Sciences; Middlesex University, UK) Moderation (Ilker Ataç) Ausbrechen aus den rassistischen Gewaltverhältnissen ... Rassismus, Klasse und Anti-rassistische Strategien Diskussionsveranstaltung (in Engl.) Angesichts unterschiedlicher Gewaltformen des Rassismus müssen neue Konzepte und Strategien entwickelt werden, um jene rassistische Gewalt i n Politiken und Praktiken in der postkolonialen und postmigrantischen Gesellschaft Europas nicht nur empirisch zu analysieren, sondern aktiv in die Diskurse einzugreifen und Rassismus auf den verschiedenen Ebenen bekämpfen zu können. Das komplexe Verhältnis von Rassismus mit anderen gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse macht eine vielfältige Herangehensweise zum Konzept unabdingbar. Wir möchten deswegen ausloten, was jeweils die unterschiedlichen Zugänge zur Erklärung des Rassismus beitragen können. Auch wenn in den aktuellen Debatten über Rassismus kaum thematisiert, wird dabei die Klassenfrage neu verhandelt. Die unterschiedlichen Zugänge der Referentinnen bringen die Perspektiven von Intersektionalität, institutionellen Rassismus und relationaler Theorie des Rassismus in die aktuellen Auseinadersetzungen ein. Wie interpretieren die jeweiligen Ansätze die Neuordnung des Verhältnisses von Klasse und Rassismus? In welchem Verhältnis stehen das Begreifen und die Erklärung des Rassismus mit den antirassistischen Kämpfe und Strategien? Die theoretischen Ansätze müssen sich der Frage stellen, was sie hinsichtlich der Entwicklung antirassistischer Strategien zu leisten vermögen. --- Im Rahmen des Netzwerktreffens Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung, 09.-11.07.2010, Wien http://borderregime.eu |
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