k/haus


joy and disaster - notes on the economy

István Csákány, Miklós Erhardt, Tamás Kaszás, Csaba Nemes

Eröffnung, 15. Juli 2010, 19 Uhr
16. Juli - 8. August 2010
Künstlerhaus k/haus Galerie


Begrüßung: Peter Bogner, Direktor des Künstlerhauses
Zur Ausstellung: Zsolt Petrányi, Kurator und Generaldirektor Mücsarnok - Kunsthalle Budapest

Die Ausstellung steht unter dem Ehrenschutz von S.E. Dr. István Horváth, Botschafter der Republik Ungarn


Die Ausstellung analysiert die Beziehung von Kunst, KünstlerInnen und Wirtschaft im Kontext einer krisenhaften Zeit, in der viel Kritik an den globalen, unregulierten Märkten und der Welt des Geldes formuliert wird. Die ungarischen KünstlerInnen reagieren als verantwortungsvolle Mitglieder einer postkommunistischen Gesellschaft darauf und analysieren welche unterschiedlichen Positionen Intellektuellen heute offen stehen, pro oder kontra das System. Zeitgenössische Kunst soll dem Publikum strittige Punkte und die Widersprüchlichkeiten unserer ökonomischen Welt vor Augen führen.

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Johannes Stoll
Zum Zauberkönig

Eröffnung: 16. Juli 2010, 19 Uhr
Künstlerhaus k/haus Metro
Lerchenfelderstraße 69
1070 Wien

Begrüßung: Peter Bogner, Direktor des Künstlerhauses

Mit der Ausstellungsreihe Künstlerhaus k/haus Metro bespielt das Künstlerhaus ein leer stehendes Geschäftslokal in der Lerchenfelderstraße Nr. 69 und öffnet sich zugleich als Institution dem Thema Stadtraum und struktureller Problembereiche.

Das zweite Ausstellungsprojekt der Reihe Künstlerhaus k/haus Metro zeigt die Installation von Johannes Stoll: Zum Zauberkönig. Der Titel der Intervention in einer der innerstädtischen Einkaufsstraßen, für deren erwünschte Dynamisierung das Projekt Lebendige Straßen (Lerchenfelder Straße, Innerer Hernalser Hauptstraße und Wallensteinstraße) verantwortlich zeichnet, ist den Geschichten aus dem Wiener Wald entlehnt. Einer der Handlungsorte des Theaterstücks von Ödön von Horváth (Uraufführung 1931) ist eine „stille Straße“ im angrenzenden achten Bezirk, in der sich eine Fleischhauerei, eine Tabak-Trafik und die Puppenklinik „Zum Zauberkönig“ befinden. Die „stille Straße“ der Horvathschen Analysen zum Zeitpunkt katastrophaler Arbeitslosigkeit und Weltwirtschaftskrise soll der Lerchenfelderstraße von heute und der Wunsch nach mehr „Leben“ gegenüber gestellt werden. Die für lange Zeit leer stehenden Geschäftslokale der Einkaufstraße werden als toter Raum oder als Leerstellen empfunden. Johannes Stoll forciert diese Leerstellen in seiner Intervention indem er im versperrten Geschäftslokal ein Objekt zeigt. Ein unbelichtetes Fotopapier ist in einem 30 cm hohen Plexiglasstab eingerollt und wird dem Licht ausgesetzt. In diesem Stab wird die lichtempfindliche Oberfläche des Papiers, die sich allmählich verändert, präsentiert. Das leere Fotopapier bzw. die Leere wird mit den Zauberverweisen an der Geschäftsfront in Beziehung gesetzt und somit verspielt mit Bedeutungen aufgeladen. Zugleich wird mit dem Schriftzug „Raum für Wünsche“, sozusagen der Untertitel der Installation, nicht nur an den realen und nur von außen einsehbaren Raum hingewiesen sondern es wird der Versuch unternommen, die Innenräume unserer Phantasiewelt zu betreten und unsere eigenen Wünsche zu artikulieren.

In Kooperation mit www.lerchenfelderstrasse.at
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Kunst und Befreiung
Kultur und Politik 1943 - 1967


Eröffnung: 18. Juli 2010, 17 Uhr
22. Juli - 15. August 2010
Künstlerhaus k/haus Metro
Museumsquartier - Staatsratshof,  f.e.a. Fenster, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Do 14-20 Uhr, Fr-So 17-20 Uhr sowie nach Vereinbarung 0650 / 2125464

Begrüßung: Peter Bogner, Direktor des Künstlerhauses
Festrede: Ist rebellisch ästhetisch? -
Oliver Rathkolb, Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte an der Universität Wien

Erste Vorschau zum Thema Menschen in Revolten mit einem OstV/est-Symposium

Ein Ausstellungsprojekt von f.e.a. (forum experimentelle architektur) und dem Künstlerhaus

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EINTRITT FREI
täglich für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren
Donnerstags 18-21 Uhr für alle BesucherInnen
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Künstlerhaus k/haus
Karlsplatz 5
1010 Wien
Tel. 01 / 587 96 63
Fax 01/ 587 87 36
Täglich 10-18, Do 10-21 Uhr
[email protected]
www.k-haus.at
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