k/haus

NOCH BIS 19. SEPTEMBER 2010

Space Inventions

Der künstliche Raum
Finissage: 18. September 2010, ab 15 Uhr
Künstlerhus k/haus


Suyang Kim (Klavier) und Andreas Pözlberger (Violoncello) spielen:
Olivier Messiaen - Lounage à l'Eternité Jésus, aus: Quatuor pour la fin du temps
Alfred Schnittke - Presto aus: Sonate für Violoncello und Klavier
Arvo Pärt - Spiegel im Spiegel für Violoncello und Klavier



Carsten Nicolai, „fades“, 2006, Photo: Uwe Walter, Berlin. Courtesy
Galerie EIGEN + ART Leipzig / Berlin and The Pace Gallery, © VBK Wien 2010


Den Medien-Schwerpunkt im Künstlerhaus eröffnet die Ausstellung „Space Inventions – der künstliche Raum“ mit zehn großformatigen Rauminszenierungen im Erdgeschoß. Während der letzten beiden Wochen überschneidet sich die Schau mit „paraflows“ im Obergeschoß, wo weitere Aspekte der Medienkunst zu sehen sind.

Obwohl sich die Verwendung aktueller Medien weit in die Kunstgeschichte zurück verfolgen lässt, wird das Aufkommen elektronischer Technologien am Ende der sechziger Jahre als „Geburtszeit“ der Medienkunst angenommen. Wurde zunächst vor allem die Erfindung der Videotechnik als Möglichkeit der Expansion vom Tafelbild in den Bildschirm gefeiert, so spielt in der Folge die Erweiterung in den Raum eine bedeutende Rolle. Heute scheint der Begriff der „Medienkunst“ längst überholt zu sein; die Faszinationskraft technischer Mittel ist weitgehend verschwunden, die Avanciertheit der Medien tritt wieder zurück zugunsten der Aussagekraft des Kunstwerkes.

Vor diesem Hintergrund handelt die Ausstellung von künstlerischen Raumerfindungen mittels neuer Medien, mit markanten Beispielen aus der Vielfalt illusionistisch-narrativer Kreationen und Konstruktionen realer und virtueller Räume:
Am Beginn stehen zwei neo-kinetische Arbeiten: das „Roto-Objekt“ von Leo Schatzl und „Der Rechnende Raum“ von Ralf Baecker. Artifizielle Rauminstallationen gestalten Shelley Eshkar und Paul Kaiser mit ihrer computergenerierten Choreografie „Pedestrians“; Carsten Nicolai mit der Klang-Bildkomposition „fades“ im Nebelraum; Vadim Fishkin mit der maschinisierten Wetter-Installation „Choose Your Day“ und Ulf Langheinrich mit der großdimensionierten Kuppelprojektion „Hemisphere“. In den transzendentalen Weltraum führt Mariko Mori mit ihrem „Transcenic Circle“, der in Echtzeit mit den Planetenbewegungen im All verbunden ist. Den Aspekt omnipräsenter Beobachtungsräume behandelt Seiko Mikami in der robotergesteuerten Installation „Desire of Codes“. Von virtuellen Räumen handeln der für die Cave-Technologie entwickelte „Gesichtsraum“ von Johannes Deutsch und die Reflexionen zu Second Life von Robert F. Hammerstiel, der die künstliche Welt wie ein fotografierender Tourist bereist und mit seinen Arbeiten „Instant Vacations“, „Landmarks“, „Pose Balls“ und „Instant Message“ dokumentiert.

Kurator: Gottfried Hattinger

Zur Ausstellung ist der gleichnamige Katalog bei SCHLEBRÜGGE:EDITOR erschienen

Weitere Informationen und Abbildungen >>>
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EINTRITT FREI

täglich für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren
Donnerstags 18-21 Uhr für alle BesucherInnen
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Künstlerhaus k/haus
Karlsplatz 5
1010 Wien
Tel. 01 / 587 96 63
Fax 01/ 587 87 36
Täglich 10-18, Do 10-21 Uhr
Daily 10 am - 6 pm, Thu 10 am - 9 pm
[email protected]
www.k-haus.at
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