![]() ALFREDO BARSUGLIA Diving Through Realities Eröffnung: Freitag, 19. November 2010, 18 - 21 Uhr Dauer: 20. November bis 8. Jänner 2011 Lukas Feichtner Galerie Seilerstätte 19 A-1010 Wien Tel: +43 1512 09 10 Öffnungszeiten Dienstag - Freitag 10-18 Uhr, Samstag 10-16 Uhr Bildmaterial bitte anfordern unter: [email protected] Stephanie Weber, MoMa NY, über Alfredo Barsuglia: Die Grenze zwischen Schein und Sein, zwischen Illusion und Realität ist ein Dreh- und Angelpunkt seines Werkes, weshalb es nicht überrascht, dass seine Arbeitsweise oftmals der eines Filmregisseurs, sprich eines Geschichtenerzählers gleicht. Barsuglias Installationen sind meist narrativ, geben dem Betrachter jedoch nie eine lineare Handlung oder Leseart vor. Der Künstler entwirft Fiktionen anhand subtiler Details, die für den Betrachter Fragen aufwerfen und ihm einen Interpretationsspielraum eröffnen. Dementsprechend bedient sich der Künstler seiner Ausstellungsräume nicht zur bloßen Präsentation einzelner Werke sondern spinnt komplexe Geschichten, die jedes Werk und Objekt zu einem unerlässlichen Teil innerhalb eines größeren Ganzen machen. Durch die Verwendung von werkimmanenten Querverweisen und scheinbar beiläufigen Details werden Ausstellungsräume zu Tatorten, belanglose Objekte zu Indizien, Betrachter zu Komplizen, Voyeuren und Spürhunden. Sein Verwirrspiel zwischen Schein und Sein betreibt der Künstler zum Teil sehr wörtlich, beispielsweise in seinen raumillusionistischen Malereien. In anderen Fällen ersinnt er komplette Orte. Mehrere seiner Werke bestehen in der Erschaffung frei erfundener Orte außerhalb eines klar erkennbaren künstlerischen Kontexts wie seine fiktive Zahnarztpraxis in Los Angeles (Oderfla Dental Office, 2006) oder ein Beauty Resorts inmitten der kalifornischen Wüste (Oderfla Beauty Resort, 2008). In Barsuglias fiktive Welten, werden Begehrlichkeiten, Schönheitsideale und Moralvorstellungen hinterfragt. (...) Artist statement (interview with Andrea Schrammel, ACFDC, Washington): (…) I always try to be aware of the space. Consequently I develop and adjust my shows to the available space. I try to connect with the site, so to speak: I work site-specific. It’s not as if you enter an exhibition space and are suddenly aware of the fact that you’re in an art-show... but… you enter a room and then you start to discover and to read the objects and artworks and things you see and you start to understand the story and the content. The terms of reality and fiction mix up and sometimes reality blurs with fiction. The visitor doesn’t know which objects are ‘real’ and which ones are ‘fictive’… e.g the ‘ODERFLA Mouthwash’; you are unable to recognize whether it is real or invented. And that is exactly the question I am interested in. I like to leave the visitor in doubt of what is art(ificial) and what is real. Furthermore, I like to give the visitor the possibility to become involved and discover my artwork by e.g. pressing a button of a telephone answering machine, opening a door into another room or reading a private diary. 1980 geboren in Graz, Österreich, lebt und arbeitet in Wien und New York 1999-2004 Studium der Malerei und Grafik: Universität für angewandte Kunst (Wien), Akademie der bildenden Künste (Wien), Akademia Sztuk Pieknych (Krakau) |
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