Montag, 29. November, 19.00
Auf Besuch: Artist in Residence
Gespräch

Romana Hagyo und Anca Dauciková haben beide als ?artist in residence?  
am Wohnort der jeweils anderen Künstlerin gearbeitet. Ein solcher  
Austausch legt nahe, über grundsätzliche Fragen von ?artist in  
residence?-Programmen zu diskutieren: Wie gestalten sich die  
Positionen der KünstlerInnen im jeweiligen ?Gastland?, und wie gehen  
KünstlerInnen mit dem Problem der Vorurteilsbildung um? Welche  
nachhaltigen Auswirkungen für KünstlerInnen wie für das Publikum des  
jeweiligen Landes können sich durch einen künstlerischen  
Arbeitsaufenthalt ergeben?

Anca Dauciková, Künstlerin, Bratislava
Romana Hagyo, Künstlerin, Wien



Mittwoch, 1. Dezember, 19.00
NS-Täter im Film
Podium

Im Zentrum der filmischen Auseinandersetzung mit dem  
Nationalsozialismus in den Nachfolgestaaten des Dritten Reiches  
standen seit 1945 Opfer und WiderstandskämpferInnen. Auch das  
US-amerikanische kommerzielle Kino setzte bis zur Verfilmung von  
Bernhard Schlinks "Vorleser" vor allem auf Publikumssympathie für  
Verfolgte. Wer beschäftigte sich filmisch mit TäterInnen? Welche  
Trends und Stereotypen, aber auch welche Unterschiedlichkeitensind  
feststellbar? Vier WissenschafterInnen präsentieren einander und dem  
Publikum einschlägige Filmsequenzen.

Drehli Robnik, Filmwissenschafter, Wien
Nora Sternfeld, Geschichts- und Kunstvermittlerin, Wien
Renée Winter, Historikerin, Wien
Christian Cargnelli, Filmwissenschafter, Wien

In Kooperation mit dem Gedenkdienst



Dienstag, 2. Dezember, 19.00
Gouvernementale Prekarisierung, existentielle Verletzbarkeit
Vortrag

In welchem Verhältnis steht soziale, ökonomische und politische  
Prekarisierung zur existenziellen Verletzbarkeit eines jeden Lebens?  
Was kann Judith Butler mit ihren Ausführungen über grundlegende  
Gefährdetheit zur aktuellen Problematisierung von Prekarisierung  
beitragen? Inwiefern ist diese Prekarisierung als ein neoliberales  
Regierungsinstrument zwischen Gehorsam und politischer  
Handlungsfähigkeit zu verstehen? Wie kann Selbstregierung zu einer  
widerständigen Praxis werden?
Isabell Lorey, Politikwissenschafterin, Berlin
Eine Veranstaltung des Gender Initiativkollegs der Universität Wien.



Freitag, 3. Dezember, 18.00
Landschaftsarchitektur 1912 bis 1945
Vorträge

Heute sind die VertreterInnen der Gartenarchitektur aus den 1920er und  
1930er Jahren ? viele von ihnen jüdischer Herkunft ? in Vergessenheit  
geraten. Seit der Gründung der ersten Berufsvertretung im Jahr 1912  
hat sich der Berufs stand neuen politischen, sozialen und kulturellen  
Gegebenheiten angepasst. Wie wirkten sich politische Entwicklungen auf  
das Berufsverständnis aus? Wie veränderte sich die Stellung der
LandschaftsarchitektInnen in Hinblick auf Architektur, Stadtplanung,  
Kunst? Ein Forschungsprojekt am Institut für Landschaftsarchitektur  
der BOKU Wien analysiert die Entwicklung der Garten- und  
Landschaftsarchitektur in Österreich zwischen 1912 und 1945.

FWF-Forschungsprojekt Landschaftsarchitektur in Österreich zwischen  
1912 und 1945
Lilli Licka, Universität für Bodenkultur

Botanik, Dendrologie, Gartengestaltung ? Wiens private  
Gartenbauschulen vor 1938
Ulrike Krippner Landschaftsarchitektin, BOKU Wien

Der Garten als eine organische Einheit ? Gartenarchitektinnen der  
Ersten Republik in Österreich
Iris Meder, Architekturkritikerin, ÖGFA Österreichische Gesellschaft  
für Architektur

Beruf: Gartenarchitekt, Gartenarchitektin
Barbara Bacher, Landschaftsarchitektin, BOKU Wien

Gastvortrag
Gert Gröning, emeritierter Professor für Gartenkultur und  
Freiraumentwicklung, HdK Berlin

Eine Veranstaltung des Instituts für Landschaftsarchitektur,  
Universität für Bodenkultur

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