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LCG11023 (KI) (WI)                   Donnerstag, 17. Februar 2011
Kunst/Kultur/Preise/Banken/Wirtschaft


Bank Austria verleiht erstmals höchstdotierten Kunstpreis Österreichs -
BILD/AUDIO

Bilder zur Meldung unter
http://presse.leisuregroup.at/bankaustria/kunstpreis2010

* Der mit insgesamt 218.000 Euro dotierte Bank Austria Kunstpreis wurde
heuer erstmals vergeben
* Die hochkarätige Fachjury konnte die Preisträger aus nicht weniger als
328 Einreichungen auswählen
* Die Preisträger in den vier Kategorien sind:
o Kategorie „Regional": das Frauenmuseum Hittisau (Vorarlberg),
o Kategorie „International": ein Musik-Projekt des Vereins exil.arte
o Kategorie „Kunstvermittlung": das musikpädagogische Projekt „Klangspuren
mobil" der Klangspuren Schwaz ex aequo mit dem interdisziplinären
Kunstprojekt „Ganymed Boarding" der Gruppe „wenn es soweit ist"
o Kategorie „Kulturjournalismus": Frido Hütter, Ressortleiter Kultur der
Kleinen Zeitung

Wien - „Die Bank Austria fördert seit vielen Jahren junge Künstlerinnen und
Künstler in der Bildenden Kunst und in der Klassischen Musik. Ebenso wie
bedeutende kulturelle Projekte und Institutionen, in deren Zentrum die
Länder Zentral- und Osteuropas stehen. Das ist unser Beitrag zur
nachhaltigen Kulturförderung und zu einem gemeinsamen Europa - als führende
österreichische Bank und als Mitglied einer großen europäischen
Bankengruppe", sagt Bank Austria Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko
Donnerstagabend bei einer Pressekonferenz anlässlich der erstmaligen
Verleihung des Bank Austria Kunstpreises.

   Cernko erläutert, welche Ziele die Bank Austria mit diesem
höchstdotierten heimischen Kunstpreis verfolgt: „Zum einen wollen wir unser
kulturelles Engagement noch aktiver gestalten. Zum anderen verstehen wir den
Bank Austria Kunstpreis als deutliche Anerkennung und zugleich als kräftige
Unterstützung des innovativen Potenzials der Kunst- und Kulturszene in
Österreich."

   Der Bank Austria Kunstpreis wird in vier Kategorien verliehen.
Ausgezeichnet werden:

* die beste regionale Kulturinitiative (70.000 Euro Preisgeld)
* das beste Projekt zur Internationalisierung des österreichischen Kunst-
und Kulturschaffens (70.000 Euro Preisgeld)
* das beste Projekt zur Kunstvermittlung an neue Zielgruppen (70.000 Euro
Preisgeld)
* herausragende Arbeit im Bereich Kulturjournalismus (8.000 Euro Preisgeld)

   Der Bank Austria Kunstpreis ist eine von drei starken Säulen im
Kultursponsoring-Programm der Bank Austria. Eine weitere Säule umfasst die
Premium-Partnerschaften mit renommierten Kulturinstitutionen wie Bank
Austria Kunstforum, Albertina, Theater in der Josefstadt oder Nestroy
Theaterpreis. Die dritte Säule umfasst Projekte, die Kunst und soziales
Engagement verbinden, etwa das Projekt „Brunnenpassage" in Wien-Ottakring.

Zwtl.: Die Einreichungen 2010

   Für den Bank Austria Kunstpreis 2010 wurden insgesamt 328 Projekte aus
ganz Österreich eingereicht. Davon erfüllten 248 alle
Ausschreibungskriterien und wurden einer näheren Bewertung unterzogen. Diese
erfolgte unter Berücksichtigung der Kriterien Innovation, Kreativität,
Nachhaltigkeit und Vorliegen eines vollständigen Finanzplans. „Die hohe Zahl
der Einreichungen im ersten Jahr bestätigt, dass der Preis von der
heimischen Kunst- und Kulturszene mit großem Interesse aufgenommen wurde",
freut sich Willibald Cernko.

   Der hochkarätig besetzten Jury gehören folgende Persönlichkeiten an:
Thomas Angyan (Intendant der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien), Sabine
Breitwieser (Chefkuratorin im Museum of Modern Art, New York), Ingried
Brugger (Direktorin Bank Austria Kunstforum), Willibald Cernko
(Vorstandsvorsitzender Bank Austria), Andrea Ecker (Sektionschefin im
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur), Herbert Föttinger
(Direktor Theater in der Josefstadt), Robert Hink (Generalsekretär
Österreichischer Gemeindebund), Anton Kolarik (Ressortleiter Identity &
Communications, Bank Austria) und Thomas Weninger (Generalsekretär
Österreichischer Städtebund).

Zwtl.: Die Preisträger 2010

   Folgende Initiativen und Projekte werden im Rahmen einer feierlichen
Gala im Theater in der Josefstadt mit dem Bank Austria Kunstpreis 2010
ausgezeichnet:

* Kategorie REGIONAL:
Dotiert mit 70.000 Euro

Frauenmuseum Hittisau, Vorarlberg
Als einziges Frauenmuseum im ländlichen Raum thematisiert das Frauenmuseum
Hittisau die Alltagsgeschichte von Frauen, wobei die Einbindung der lokalen
- weiblichen - Bevölkerung im Fokus der Arbeit des Museums steht.


* Kategorie INTERNATIONAL:
Dotiert mit 70.000 Euro

exil.arte
exil.arte - die österreichische Koordinationsstelle für vertriebene,
verfemte und ermordete MusikerInnen und KomponistInnen - verfolgt das Ziel,
die Vielfalt des kulturellen Erbes der Vertriebenen und Verfemten
aufzuzeigen und mittels Konzerten, Symposien und wissenschaftlichen
Publikationen zu fördern. exil.arte hat am 25. Juni 2009 das Doppelkonzert
von Erwin Schulhoff für Flöte, Klavier und Kammerorchester unter dem Titel
„Verstummte Stimmen - Geächtete Musik" sehr erfolgreich im Saal der
Philharmonie Brno zur Aufführung gebracht.


* Kategorie KUNSTVERMITTLUNG:
Dotiert mit 70.000 Euro (insgesamt, ex aequo für beide Preisträger)

Klangmobil, Tirol
Ein Kleinbus, vollgeladen mit Instrumenten eines Symphonieorchesters, fährt
zu Schulen und Kindergärten. Begleitet wird er von zwei Musik- und
Kunstpädagogen, die Kinder unterstützen: beim Entdecken, wie ein
Musikinstrument funktioniert, wie ein Ton verändert werden kann, wie die
Instrumente heißen. Dabei dürfen die Kinder alle Instrumente ausprobieren.
Eine simple Idee mit hoher Wirkung, die auf einem anerkannten
musikpädagogischen Konzept aufbaut.

Ganymed Boarding, Wien
GANYMED BOARDING eröffnet neue Sichtweisen auf Alte Meister des
Kunsthistorischen Museums. Die Gruppe „wenn es soweit ist" hat 16
zeitgenössische AutorInnen eingeladen, Texte über Meisterwerke der
Gemäldegalerie zu schreiben. Jacqueline Kornmüller und Peter Wolf
inszenierten diese Texte mit 16 Schauspielerinnen und Schauspielern und
bringen so „Alte Meister" durch zeitgenössische KünstlerInnen zum Sprechen.


* Kategorie KULTURJOURNALISMUS:
Dotiert mit 8.000 Euro

Frido Hütter, Ressortleiter Kultur der Kleinen Zeitung
Der gelernte Lehrer, der seit 1974 in der Redaktion der Kleinen Zeitung
arbeitet und vom Branchenblatt „Der österreichische Journalist" zum vierten
Mal in Folge zum Kulturjournalisten des Jahres gewählt wurde, folgt dem
Credo: „Kulturjournalismus ist erstens, dass man ihn nicht verwechselt mit
Kunstkritik, sondern kritische Berichterstattung. Und um ein Zitat von
Marshall McLuhan zu bemühen: Kultur ist eine Reihe sinnlicher Vorlieben. Und
denen professionell nachgehen zu dürfen, ist ein Vergnügen." Der Preisträger
versteht es in herausragender Art und Weise, seinen Leserinnen und Lesern
kluge Reflexionen zu wichtigen gesellschaftlichen, kulturellen und medialen
Entwicklungen zu vermitteln.

Zwtl.: Ausschreibung zum Bank Austria Kunstpreis 2011

   „Gleichzeitig mit der Verleihung des Bank Austria Kunstpreises 2010
laden wir alle Kunst- und Kulturschaffenden ein, ihre Projekte ab sofort für
den Bank Austria Kunstpreis 2011 einzureichen", so Cernko abschließend. Die
Ausschreibungsunterlagen und weiterführende Informationen finden sich unter
http://kultur.bankaustria.at.

   Das Bildmaterial steht zum honorarfreien Abdruck bei redaktioneller
Verwendung zur Verfügung. Weiteres Bild- und Informationsmaterial im
Pressebereich unserer Website unter http://www.leisuregroup.at. (Schluss)


Rückfragehinweis: 
   Bank Austria Pressestelle Österreich
   Julia Wegenstein
   Tel. +43 5 0505-52854
   E-Mail: [email protected]

   leisure communications
   Alexander Khaelss-Khaelssberg
   Tel.: +43 664 8563001
   E-Mail: [email protected]





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