Montag, 14. März, 19.00 100 Jahre. FrauenPolitiken. Woher - wohin? feminismen diskutieren
Am 19. März 1911 gingen rund 20.000 Frauen - und Männer - auf die Wiener Ringstraßen, um für Frauenrechte zu kämpfen. Ihre Anliegen waren allgemeines Frauenwahlrecht, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, 8-Stunden-Tag, die Senkung der Lebensmittelpreise, die Einführung einer Sozialversicherung, die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und Frieden. Ähnliche Demonstrationen fanden in Deutschland, der Schweiz, Dänemark und den USA statt. Am 19. März 2011 soll wieder eine große Demonstration am Wiener Ring stattfinden. Noch immer gibt es vielfältige und uneingelöste feministische Forderungen, die nach Umsetzung rufen. Birgit Buchinger, Sozialwissenschafterin, Salzburg Susanne Dermutz, Bildungsforscherin, Klagenfurt Andrea Ellmeier, Historikerin, Wien Monika Jarosch, Juristin, Innsbruck Ulli Weish, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Wien Moderation: Birge Krondorfer, Philosophin, Wien In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen, der Plattform_20000frauen und der Frauenhetz Mittwoch, 16. März, 19.00 MUMOK neu Gespräch Seit dem 1. Oktober 2010 hat das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien mit Karola Kraus eine neue Direktorin. Lange blieben die Pläne für die Neuausrichtung des MUMOK etwas im Dunkeln. Nun werden erste Ideen der Öffentlichkeit genannt: von einer Umbauphase ist die Rede, ebenso von neuen Konzepten für Wechselausstellungen und Sammlungspräsentationen. Wie sehen die Pläne für Museum und Sammlung nun im Konkreten aus? Wie wird sich das MUMOK in Zu kunft präsentieren? Und wo wird sich das Haus in der Wiener Museumslandschaft positionieren? Karola Kraus, Direktorin MUMOK Thomas Trenkler, Der Standard Donnerstag, 17. März, 19.00 Private Investigation I kinokis mikrokino #180/1 Mit Private Investigation richtet die Filmemacherin Ula Tabari den Blick auf die palästinensische Bevölkerung in Israel. Kurz vor dem israelischen Unabhängigkeitstag, dem palästinensischen Tag der "Naqba" - Tag der Katastrophe ? spricht sie mit ihren Eltern, mit FreundInnen, mit Menschen auf der Straße darüber, was dieser Tag für sie bedeutet. Sie alle haben die israelische Staatsangehörigkeit und sind gleichzeitig palästinensisch, werden aber bei allen Verhandlungen über Lösungsmodelle für den Konflikt zwischen Israel und Palästina nahezu ignoriert. Private Investigation (F / D 2002). Regie: Ula Tabari. 85 min, OmdtU Anschließend Gespräch mit Ula Tabari Freitag, 18. März , 19.00 Private Investigation II kinokis mikrokino #180/2 "Jinga" bezeichnet eine Grundfigur des Capoeira, einer afrobrasilianischen Kampf- und Tanztechnik. In diesem von Sklaven entwickelten Kampfstil sind Angriff und Verteidigung nicht zu unterscheiden. Ula Tabari setzt in Jinga48 die in Private Investigation begonnene Recherche fort. Aus der Generation der Kinder sind nun selbstbewusste, Capoeira übende Teenager geworden, die die filmische Forschung nach palästinensischen Identitäten in Israel und ihrer historischen Wurzeln in den Jahren 1948 und 1976 nun selbst übernehmen. Jinga48 (Palästina / Qatar 2009). Regie: Ula Tabari. 76 min, OmeU Anschließend Gespräch mit Ula Tabari Depot Breite Gasse 3 A-1070 Wien NEUE TELEFONNUMMER: +43 (0)699 13 53 77 10 E-Mail: [email protected] www.depot.or.at Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert. _______________________________________________ Depot-news mailing list [email protected] http://mailman.sil.at/mailman/listinfo/depot-news Sollten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, genügt ein E-mail an [email protected]. _______________________________________________ Safari - Die Mailingliste fuer Kunst und Wien http://listen.esel.at/mailman/listinfo/safari MAILS SENDEN: mailto:[email protected] Anmelden: mailto:[email protected]?subject=subscribe Abmelden: mailto:[email protected]?subject=unsubscribe Termin RECHTZEITIG für eSeL Mehl & kalender.esel.at eintragen: http://esel.at/fuettern >:e)
