Dienstag, 29. März, 19.00
10 Thesen zu: YouTube
Podiumsgespräch

Die Film- und Medienwissenschafterin Andrea Seier untersuchte  
Re-enactments von Fernsehserien, die ZuschauerInnen mit ihren  
YouTube-Clips verbreiten. Welche neuen Pers - pektivierungen verlangen  
diese Medienpraktiken der? active
audience?, die Henry Jenkins als Teilelement einer neuen  
Partizipationskultur diskutiert? Inwiefern können die politischen  
Register, in denen diese Diskussion geführt wird, zur Disposition  
gestellt werden? Lassen sich die Re-Enactments mit Marc Andrejevic ?  
Autor von The work of being watched ?
etwa auch als "Arbeit" verstehen?

Eva Horn, Institut für Germanistik, Universität Wien
Ramón Reichert, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft,  
Universität Wien
Andrea Seier, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft,  
Universität Wien

Veranstaltungreihe 10 THESEN von Eva Horn und Ramon Reichert




Mittwoch, 30. März, 19.00
Organisierung queer-kollektiv?
feminismen diskutieren

Persönliche Herrschaft in quasi-feudalen Abhängigkeitsstrukturen, wie  
zum Beispiel an Universitäten, einerseits und abstrakte Herrschaft  
durch Kapitalismus andererseits sollen mit besonderer Aufmerksamkeit  
für Prozesse der Schein-Partizipation in Frage gestellt werden. Bieten  
nicht-hierarchieförmige,
basisdemokratische, queere, rotierende und experimentierende  
Kollektive und Identitäten eine Alternative, um heteronormative Zwänge  
aufzuweichen und Anerkennung neben den etablierten Institutionen zu  
organisieren? Was hilft gegen
Männerbünde? Oder was können emanzipatorische Zusammenhänge von diesen lernen?

Eva Aichholzer, Historikerin, Bündnis für Eine Welt, Klagenfurt
Barbara Eder, Soziologin
Heide Hammer, Philosophin, Gruppe mañana
Utta Isop, Philosophin, Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien Klagenfurt
Moderation: Sabine Prokop, VfW

In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen



Freitag, 1. April, 19.00
Figuren des Immunen
Buchpräsentation

Die republikanischen Auseinandersetzungen zwischen Plebejern und  
Patriziern bilden ein Urszenarium politischer Theorie. Der Exodus der  
Plebejer, die darauf folgenden Kämpfe zweier politischer Ordnungen um  
eine neue Konstituierung und die widerständige Funktion des "homo  
sacer" liefern das Material für eine Neuinterpretation der römischen  
Geschichte und bieten den Hintergrund für eine epochenübergreifende  
Analyse des Wechselspiels zwischen dem Gefährdet-Bedrohlichen und der  
herrschenden Ordnung.

Isabell Lorey, Politologin, Humboldt-Universität Berlin
Ruth Sonderegger, Philosophin, Akademie der bildenden Künste Wien

Isabell Lorey: Figuren des Immunen. Elemente einer politischen  
Theorie. Zürich: diaphanes 2011

Veranstaltung von eipcp discursive lines im Rahmen von Creating Worlds.

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