Montag, 11. April, 16.00
The Journal for Northeast Issues
Vienna Meeting

Das Journal for Northeast Issues bringt künstlerische Arbeiten  
zusammen, die sich mit kulturgeografischen, urbanen, architektonischen  
und ortsspezifischen Fragestellungen auseinandersetzen und die  
Offenheit sozialer Räume einfordern.
In Revitalisierungsbestrebungen von Metropolen und aktuellen Konzepten  
von Stadtplanung spielt Kunst eine gefragte Rolle. Das Journal  
erkundet und initiiert künstlerische Strategien, die selbstbestimmte  
kollektive Perspektiven entwickeln.

Megastructures:
Martins Duselis, Christian Gattringer, Sara Hammer, Nefeli Papakyriako-
poulou, Dagnija Smilga, Marc Werner, Elisabeth Zeininger, Studierende
am Institut für Kunst und Architektur;
Angelika Schnell, Architekturtheoretikerin, Akademie der bildenden Künste Wien

Markets:
Theresia Klestorfer, Studierende am Institut für Kunst und Architektur
Elke Krasny, Kulturtheoretikerin und Kuratorin
Birgit Lurz, Kuratorin
Inge Manka, Institut für Kunst und Gestaltung, TU Wien
Katharina Petru, Studierende am Institut für das künstlerische Lehramt
Allan Siegel, Künstler, Budapest
Melanie Wurth, Studierende am Institut für das künstlerische Lehramt

Maps:
Veronika Barnas, Künstlerin
Carla Bobadilla, Künstlerin
Antonia Dika, Architekturschaffende
Miklós Erhardt, Künstler, Budapest
Aino Korvensyrjä, Künstlerin
Renate Mihatsch, Künstlerin
Levente Polyák, Kurator, Budapest
Michael Zinganel, Künstler und Kulturtheoretiker

Freie Sektion:
Peter A. Krobath, Schriftsteller
Andrea Seidling, Kuratorin
Ruby Sircar, Künstlerin und Kuratorin

Vienna Meeting entstand in Zusammenarbeit von Elke Krasny und Angelika  
Schnell, Akademie der bildenden Künste Wien, anlässlich der  
Doppelnummer 5? 6 des Journal for Northeast Issues.




Mittwoch, 13. April, 19.00
Rechtsextrem
Buchbesprechung

Was einst Bomberjacken und Springerstiefel vermittelten, wird heute  
mit weniger auffälligen Kleidungsstücken erzielt. Die Garderobe von  
Rechtsextremen hat sich dem Mainstream angepasst. Für Laien kaum zu  
erkennen, weisen Symbole oder Abkürzungen auf die Zugehörigkeit zur  
Szene hin. Ein Ratgeber für LehrerInnen, AusbildnerInnen, Eltern und  
andere Interessierte erklärt Hintergründe und zeigt aktuell verwendete  
Codes auf. Nicht zuletzt am Beispiel rechtsradikaler Musik,
denn diese ist es, die für immerhin 80 % der rechtsextrem gesinnten  
Jugendlichen den Einstieg bedeutet.

Christa Bauer, Willi Mernyi, Mauthausen Komitee Österreich

Christa Bauer, Willi Mernyi: Rechtsextrem. Wien: ÖGB Verlag 2010

In Kooperation mit GEDENKDIENST




Freitag, 15. April, 19.00
Das Subjekt der Normalität
feminismen diskutieren

Michaela Ralser zeigt die historische Psychiatrie als Muster und Motor  
einer spezifischen Konstituierung der Menschen als Subjekte. Die  
psychiatrische Wissensproduktion erlangt um 1900 herausragende  
Deutungsmacht und verschafft sich weit über die Klinik hinaus soziale  
Geltung. Als Gesellschaftswissenschaft
interveniert die Jahrhundertwende-Psychiatrie erfolgreich in die  
Debatten um die Krise der Moderne, die soziale Frage, die Ordnung der  
Geschlechter, um Degeneration, Sozial- und Rassehygiene. Als  
interdisziplinäres Projekt
einer frühen Public Health Policy wandelt sie den Diskurs über die  
Kranken zunehmend in einen über die Gesunden.


Michaela Ralser, Institut für Erziehungswissenschaft, Uni Innsbruck
Moderation: Sabine Prokop, VfW

Michaela Ralser: Das Subjekt der Normalität. Wissensarchiv der  
Psychiatrie. Kulturen der Krankheit um 1900. Paderborn: Verlag Wilhelm  
Fink 2010

In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen



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