Mittwoch, 18. Mai, 19.00
"Gender" in bewaffneten Konflikten
feminismen diskutieren

Im Jahr 2000 verabschiedeten die Vereinten Nationen und das  
Europäische Parlament erstmals Resolutionen, welche ausdrücklich den  
Zusammenhang mit "Geschlecht" in bewaffneten Konflikten benennen.  
Kritisch zu hinterfragen bleibt jedoch, welche Konzepte von "Gender"  
den Resolutionen zu Grunde liegen und damit auch, welche Annahmen zu  
"Weiblichkeit" und "Männlichkeit" darin enthalten sind. Stephanie  
Fürtbauer widmete sich in ihrer Diplomarbeit "Gender in bewaffneten  
Konflikten. Konstruktionen von Geschlecht in den Resolutionen des  
Europäischen Parlaments zu Gender, Peace and Security" diesen Fragen  
unter der Annahme, dass ohne eine kritische Reflexion bestimmter  
Geschlechtervorstellungen ungleiche Machtverhältnisse kaum aufzulösen  
sind.

Stephanie Fürtbauer, Sozialwissenschafterin, Wien
Moderation: Sabine Prokop, VfW

In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen



Donnerstag, 19. Mai, 19.00
Von Kindern & Eltern & weiteren Verdächtigen
Filmpräsentation und Diskussion

Mit einer Auswahl von Kurz- und Experimentalfilmen stellt der  
Regisseur Philip Aleksiev einen Teil seiner Arbeit zu seinem Weltbild  
sowie  Annäherungen und Andeutungen an eine überholte Gesellschaft  
vor. In unterschiedlichen Erzählstrukturen, bewegen sich archetypische  
Charaktere im Kreise, immer auf der Suche nach einer Wahrheit oder  
wenigstens nach einem Opfer oder Sündenbock.

Augenblicke (2007) 14 min.
Curriculum Vitae (2008) 5 min.
X-Charaktere, Bruchstücke einer Erzählung (2009) 24 min.
Angels of Death (2009) 15 min.
Jetzt oder Nie (2011) 99 sec.
http://mermaid-music.com/
http://www.youtube.com/watch?v=0l2eayYmdcI

Anschließend Gespräch mit Philip Aleksiev, Autor und Regisseur und  
Franziska Bruckner, Filmwissenschafterin, Universität Wien



Freitag, 20. Mai, 19.00
The Yes Men Fix the World
media activism #2

Die US-amerikanischen Medienaktivisten The Yes Men machen seit den  
frühen 1990er Jahren mit spektakulären Aktionen wie der Fälschung der  
WTO Website oder der Fälschung einer New York Times-Ausgabe mit der  
Bekanntgabe des Endes
des Irak-Kriegs auf sich aufmerksam. In der Tradition der  
Kommunikationsguerilla geben sie sich als Repräsentanten  
internationaler Konzerne oder Institutionen aus und karikieren mit  
übertriebenen Forderungen auf Konferenzen deren Ziele. Sie selbst  
bezeichnen dies als "Identitätskorrektur".

Klaus Schönberger, Kulturwissenschafter und Autor, Zürcher Hochschule  
der Künste

The Yes Men Fix the World (USA / F / GB 2009). R: Andy Bichlbaum, Mike  
Bonnano, Kurt Engfehr. 90 min, eOF
The Yes Men (USA 2003). R: Dan Ollman, Sarah Price, Chris Smith. 80 min. eOF

Eine Veranstaltung des TFM ? Institut für Theater-, Film- und  
Medienwissenschaft
der Universität Wien in Kooperation mit kinoki.


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und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.





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