FOLGENDE VEARNSTALTUNG vom Dienstag, 14. Juni, MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN:
Support Structures: Sorting Things Out/ Theoriesalon



Mittwoch, 15. Juni, 19.00
Nachbarschaften herstellen
feminismen diskutieren

Welche Bedeutung haben alltägliche Praktiken für die Herstellungvon  
urbanen Räumen? Heide Studer forscht in einer marokkanischen  
Kleinstadt zu Raum und Geschlechterverhältnissen. Am Beispiel  
unterschiedlicher Praktiken von Mädchen und Frauen nähert sie sich der  
Herstellung von Raum als Anordnung von in Beziehung stehenden Menschen  
und gesellschaftlich produzierten Gütern. Bietet ein solches  
relationales Raumkonzept neue Möglichkeiten zum Verständnis des  
Miteinanders der Geschlechter, der Grenzziehungen von Nachbarschaften
und den Umgang mit neu in die Stadt ziehenden Menschen?

Heide Studer, Landschaftsplanerin, büro tilia, Kultur- und
Sozialanthropologin
Doris Damyanovic, Institut für Landschaftsplanung, Universität für
Bodenkultur, Wien
Gabriele Habinger, Freie Wissenschafterin, Universität Wien
Moderation: Sabine Prokop, VfW

In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen



Donnerstag, 16. Juni, 20.00
Looking back at Genova
kinokis mikrokino #183

Die Proteste gegen den G8-Gipfel in Genua 2001 markierten einen Bruch  
in der Entwicklung der globalisierungskritischen Bewegung. Die  
tödlichen Schüsse eines Carabinieri auf Carlo Giuliani und das brutale  
Vorgehen der Polizei lösten einen
Schock aus. Zehn Jahre danach wurden endlich die Verfahren gegen  
AktivistInnen der VolxTheaterKarawane von der italienischen Justiz  
eingestellt. Lisbeth Kovacics Kurzfilm "genua, november 2006" kehrt an  
den Ort zurück und verbindet persönliche Erinnerungen mit politischer  
Reflexion. "Get Rid of Yourself" ist ein Videoessay, der die  
Ereignisse von Genua aus der Perspektive der Post - 9/11- Welt  
betrachtet.

genua, november 2006 (2011). R: Lisbeth Kovacic, 12 min
Get Rid of Yourself (2003). R: Bernadette Corporation, 61 min, eOV

Anschließend Gespräch mit Lisbeth Kovacic



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