Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Veranstaltungen KW 38 + KW 39



Freitag, 23. September 2011, 16:00
Bauvisite 157: U 31 - Passivhausanlage
Planung: querkraft architekten zt gmbh
Adresse: Universumstraße 31, 1200 Wien
Treffpunkt: Universumstraße 31, 1200 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen



Freitag, 30. September
2011, 16:00
Bauvisite 158: Wohnhaus Neuwaldegger Straße
Planung: SUPERBLOCK ZT GmbH
Adresse: Neuwaldegger Straße 31, 1170 Wien
Treffpunkt: Neuwaldegger Straße 31, 1170 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen



Freitag, 30. September 2011, 19:00
Schwerpunkt 2011
Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?
Standardfragen

Arno Brandlhuber, Berlin
Veranstaltungsort:
Räume der IG-Architektur, Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen



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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur

Bauvisite 157: U31 Passivhausanlage

Zeit: 23. September 2011, 16:00
Adresse: Universumstraße 31, 1200 Wien
Treffpunkt: Universumstraße 31, 1200 Wien

Architektur: querkraft architekten zt gmbh
www.querkraft.at

Baubeginn: August 2009
Fertigstellung: Dezember 2010
Nutzfläche: 5.000m2

Projektleitung: DI Dominique Dinies
Projektmitarbeiter: Michael de Wijn, Marc Remshardt, Ulrich Hagen, Astrid Dierkes
Bauträger: Heindl Leasing Gmbh, 1200 Wien
Generalplaner: Ageres Baumanagement, Christian Lager KG
Statik: Greinstetter ZT GmbH, Wien
Freiraumgestaltung: Doris Haidvog, Wien
Bauphysik: Schöberl & Pöll oeg, Wien
Haustechnik: BPS Gmbh – Engineering technisches Büro zur Planung haustechnischer Anlagen

Das Grundstück ist ein Südwesteck einer Blockbebauung im 20. Wiener Gemeindebezirk, in der Nähe der Dresdner Straße. Der Baukörper ist sehr kompakt gehalten, um die teure Fassadenfläche zu minimieren. Im Vergleich zur im Bebauungsplan vorgesehenen Gebäudeform, ist die Fläche um 27% geringer. Ebenso ist das A/V-Verhältnis vorteilhaft. An der Südseite ist eine Fuge zur Nachbarbebauung, um den ostorientierten Wohnungen im Innenhof auch im Winter direkte Sonneneinstrahlung zu ermöglichen. Die Außenform ist leicht gezackt, die Balkone/Loggien nehmen diese auf und spiegeln sie nach außen. Ein rautenförmiger Freiraum entspricht einer Wohneinheit, die Form erzeugt eine natürliche Abgrenzung und Intimität zum Nachbarn. Von jedem Zimmer kann man den Freiraum betreten, sämtliche Verglasungen sind raumhoch. Auf dem Dach des Hauses ist eine große öffentliche Dachterrasse. Die Eingangs- und Erschließungszone ist Visitenkarte und Herz des Hauses. Ein Lichtbrunnen, der Tageslicht ins innen liegende Treppenhaus bringt sowie ein weiterer Luftraum mit Wintergarten, der mehrere Geschosse miteinander verbindet, erzeugen eine angenehme, offene und großzügige Raumatmosphäre. Die Geländer werden als letzte raumgebende Kante zum Außenraum begrünt. (Text: querkraft architekten zt gmbh)




Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur

Bauvisite 158: Wohnhaus Neuwaldegger Straße


Zeit: 30. September 2011, 16:00
Adresse: Neuwaldegger Straße 31, 1170 Wien
Treffpunkt: Neuwaldegger Straße 31, 1170 Wien

Architektur: SUPERBLOCK ZT GmbH
www.superblock.at

Baubeginn: Mai 2009
Fertigstellung: Dezember 2010
Nutzfläche: ca. 840 m2
4 Wohnungen, 2 Büros, 9 Stellplätze
Bauherr: NEU 31 Raum GmbH
Auftraggeber: SUPERBLOCK ZT GmbH
Mitarbeiter an diesem Projekt: Arch. DI Verena Mörkl, DI Christoph Mörkl, DI Max Utech, DI Anne Schmitt, DI Karel Hausenblas, DI Andrea Kieck, Mag. Königshofer

Das Konzept einer nach Außen wie nach Innen offenen Raumstruktur, welche die Wohn- und Büroeinheiten mit den, das Haus durchdringenden Außenräumen, verbindet, ist hier keine Fiktion, sondern bestimmt das Gefüge des Hauses. Das Grundstück Neuwaldegger Straße 31 verbindet auf einem schmalen Streifen die "Stadt" mit dem "Land". Auf dem Grund mit 15-17 m Breite und 82 m Tiefe wurde in geschlossener Bauweise (BK1- 24 m Widmungstiefe!) ein Gebäude errichtet, dessen nordseitige Fassade der befahrenen Neuwaldegger Straße zugewandt ist, während die Südseite einen unverbauten Blick in den angrenzenden Wienerwald bietet. Auf vier Geschossen integriert eine durchlässige Struktur, die Funktionen Wohnen und Arbeiten. Rückzugsmöglichkeiten und Privatheit werden durch uneinsehbare Freiräume gewährt.
Die Räume der beiden unteren Geschosse sind verwoben und erlauben über ein internes und externes Wegsystem ein kontinuierliches Begehen.
Das Zentrum des Hauses bildet ein oben offener 30m2 großer Innenhof, dessen Glasflächen die Räume aller Ebenen optisch verbinden und gleichzeitig mit Licht versorgen. Die beiden äußeren Wohnungen der oberen Stockwerke haben zwei Geschosse, die nach oben hin verglast sind und dadurch Licht in die tiefen Grundrisse befördern. Die Wohnungen haben allesamt doppelgeschossige Südterrassen, die dem Haus eine außergewöhnliche Offenheit Richtung Garten und angrenzenden Wald geben. In seiner Oberfläche gibt sich das Haus zur Neuwaldegger Straße hin rigide. Die schuppenartige Fassade besteht aus weißen Aluminiumfalzschablonen, die vom Boden bis zum First die ganze Fassade ohne Unterbrechung überziehen. (Text: SUPERBLOCK ZT GmbH)




Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu

Arno Brandlhuber - Standardfragen


Vortrag im Rahmen des Programmschwerpunkts 2011
Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?


Zeit:
Freitag, 30.09.2011, 19:00
Adresse: Räume der IG-Architektur,
Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien

Weil er konkrete Aussagen der politischen Parteien zur Stadtplanung – z.B. zum Thema Privatisierung von Berlins Grundeigentum – im aktuellen Wahlkampf vermisste, hat Arno Brandlhuber verschiedene Aktionen gesetzt. In einem Interview Ende Juli für die TAZ, nach dem Hintergrund gefragt, antwortete er: „Meine Sympathie für aktive Formen der Teilhabe wächst. Gerade hinsichtlich der Bewahrung einer gemischten Stadt, kulturell wie sozial. Und ich bin noch nicht bereit, hier die Politik aus der Verantwortung zu lassen (...). Zum anderen gibt es in Berlin eine Expertise, sich auf bestimmte Art und Weise zu organisieren: von den Instandbesetzungen bis zu Bewegungen gegen Stadtflächenabriss und für behutsame Stadterneuerung. Ein spezifisches Potenzial an Engagement und Erfahrung, das maßgeblich zur kulturellen Identität Berlin beiträgt und an Orten wie Stuttgart erst ad hoc gebildet werden muss. Diese Kultur der Mitbestimmung findet immer weniger Weg in die Organisation politischen Handelns.“


Arno Brandlhuber
ist Gründer des Büros Brandlhuber+ (2006). Seine Bauten reichen vom Neanderthal Museum in Mettmann (1996) bis zum Haus in der Brunnenstraße 9 in Berlin (2010), für das er aus einer Investitionsruine mit günstigen Materialien und existenter Substanz einen "bewohnbaren Rohbau" schuf. Brandlhuber ist Lehrstuhlinhaber für Architektur und Stadtforschung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 2010 war er Gastprofessor an der Abteilung für Gebäudelehre der TU Wien. Er hat das Projekt Akademie c/o mitbegründet, das sich mit der Raumproduktion der Berliner Republik beschäftigt. Raumproduktion wird dabei als das "Ordnen von sozialen Beziehungen durch Gebautes" verstanden.




Wir danken für die Unterstützung:
bm:ukk – Kunstsektion www.bmukk.gv.at
MA 7  Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung www.wien.gv.at/kultur/

Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B – Sektion Architekten  www.wien.arching.at

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