Montag, 3. Oktober, 19.00
Museum der Wünsche
Ausstellungsgespräch

Alles neu im MUMOK: Nach dem Umbau öffnet das Museum seine Pforten mit  
der ersten Ausstellung der neuen Direktorin Karola Kraus. Die Schau,  
ein Statement über die zukünftige Ausrichtung des Hauses, zeigt neben  
Arbeiten aus der bestehenden Sammlung auch Werke die das Museum neu  
anzukaufen wünscht, wäre nur das Budget dafür vorhanden. Werden sich  
private FörderInnen finden, diese Wünsche zu erfüllen? Ein genauer  
Blick lohnt sich ? in die Zukunft des MUMOK.

Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Kunstkritikerin
Nina Schedlmayer, Kunstkritikerin



Dienstag, 4. Oktober, 19.00
Michael
Let?s talk about Scripts ...

Der Film von Markus Schleinzer beschreibt die letzten fünf Monate  
unfreiwilligen Zusammenlebens des 10jährigen Wolfgang und des  
35jährigen Michael, der den Jungen in seinem Keller gefangen hält. Die  
Geschichte glaubt man aus der Zeitung zu kennen. Markus Schleinzer  
realisierte mit Michael einen Debütfilm, der es auf Anhieb in die  
offizielle Auswahl des Wettbewerbs in Cannes schaffte.

Markus Schleinzer, Drehbuchautor und Regisseur Michael (Ö 2011)
Moderation: Robert Buchschwenter

Eine Veranstaltung vom drehbuchFORUM Wien



Mittwoch, 5. Oktober, 19.00
Friede, Freude, deutscher Eintopf
Buchpräsentation und Diskussion

Der Schwerpunkt dieses Sammelbands zur Geschichtspolitik und  
Erinnerungskultur in Österreich liegt auf Kärnten / Koroska und dem  
umstrittenen Ulrichsbergtreffen. Der Bogen der Beiträge reicht von  
einer Auseinandersetzung mit den Traditionsbezügen des Bundesheeres  
und deren Veränderung in den letzten Jahren, über die spezifisch  
kärntnerslowenische Geschichte von Widerstand und Verfolgung bis zur  
kaum diskutierten Frage nach dem Andenken von NS-TäterInnen in der  
Wissenschaft.

Mathias Lichtenwagner, Politikwissenschafter
Stefanie Mayer, Poltikwissenschafterin
Janine Wulz, Poltikwissenschafterin
Moderation: Peter Pirker, Historiker

Arbeitskreis gegen den kärntner Konsens (Hg.): Friede, Freude,  
deutscher Eintopf. Rechte Mythen, NS-Verharmlosung und  
antifaschistischer Protest. Wien: Mandelbaum Verlag 2011



Donnerstag, 6. Oktober, 19.00
Différance und Barbarei
Buchpräsentation

Besonders die akademische Linke missversteht den Charakter der  
postmodernen Philosophie als legitime Nachfolgerin der Kritischen  
Theorie. Dagegen gilt es, das postmoderne Denken als eine  
postnazistische Version des NS-Philosophen Heidegger zu dechiffrieren.  
Weil der radikale Bruch mit dem Denken, das zu Auschwitz führte,  
ausblieb, weil versucht wurde, die nationalsozialistische Philosophie  
für scheinbar ?emanzipatorische? Projekte nutzbar zu machen, erscheint  
die deutsche Ideologie heute als links und progressiv. Diese neueste  
deutsche Ideologie ist auch Ausdruck einer gesellschaftlichen Tendenz.

Alex Gruber, Politikwissenschafter und Autor
Philipp Lenhard, Politikwissenschafter und Autor
Alex Gruber, Philipp Lenhard (Hg.): Gegenaufklärung. Der postmoderne

Beitrag zur Barbarisierung der Gesellschaft. Freiburg: ça ira Verlag 2011

Eine Veranstaltung von Café Critique


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