MINIATURENQUETE ZUR LITERATURPOLITIK DER STADT WIEN

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eine Initiative der IG AutorInnen und der IG Kultur Wien

Di, 22. November 2011, 19:00
Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien
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WIE SOLLTE EINE LITERATURPOLITIK AUSSEHEN?*


Wien ist eine Musikmetropole und eine Theaterstadt; dementsprechend richtet sich die Kulturpolitik der Stadt auf diese Bereiche, während von einer Literaturpolitik in Wien niemals die Rede war, weder in der josephinischen Zeit noch im roten Wien der zwanziger Jahre, vom gegenwärtigen Zustand ganz zu schweigen. Jedenfalls hat die Politik wenig dazu beigetragen, Wien als literarische Metropole zu etablieren, und seit den achtziger Jahren, nach der Grundung des literarische Vorzeigeunternehmens "Alten Schmiede", nimmt die Politik der Stadt überhaupt keinen Standpunkt zur Literatur mehr ein. Wird die Kultur wenigstens noch für den Tourismus vereinnahmt, so versucht man bei der Literatur nicht einmal das. Es existiert weder ein internationales Literaturfestival wie in Berlin, keine große Buchmesse wie in Warschau und kein Buchfestival wie in Budapest. Es gibt ein festivalartiges Sommer-Rahmenprogramm für das Museumsquartier mit den O-Tönen, ein Eintagesfestival mit "Rund um die Burg" und seit drei Jahren auch eine von Stadtseite aus genauso wenig beachtete Buchmesse wie sonstige literarische Einrichtungen und Programme im eigenen Einzugsbereich Beachtung finden.

Geplant ist deshalb eine gemeinsam von der IG Kultur Wien und der IG Autorinnen Autoren durchgeführte Miniaturenquete zur Wiener Literaturpolitik, um den Status quo auf diesem Gebiet festhalten und Ziele zu formulieren. In der ersten Runde sollen die AkteurInnen zu Wort kommen, die die Erwartungen an eine rotgrüne Literaturpolitik stellen.

Mit: Eva Brenner (Fleischerei_mobil), Barbara Eppensteiner (Okto), Gerhard Ruiss (IG AutorInnen), Stephan Teichgräber (IGKW), Marianne Gruber (ÖGL), Erich Klein (Wespennest)


Mo, 28. November 2011, 19:00
Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien

*WIE KANN DIESE LITERATURPOLITIK UMGESETZT WERDEN?*


Da in in der ersten Paneldiskussion die notwendigen Maßnahmen einer zukünftigen Literaturpolitik aufgestellt wurden, geht es am zweiten Abend darum, wie die Kulturpolitiker der Stadt zu diesen unausweichlichen Veränderungen stehen, wollen sie den jetzigen Zustand einzementieren oder wollen sie mit den Autoren, Übersetzern, Verlagen, Medien, Veranstaltern und dem Publikum Wien zu einer Literaturstadt machen. Welche Visionen haben sie dafür einzubringen und welche konkreten Schritte wolle sie setzen? Dieser Übergang in die politische Praxis soll nun mit den am Podium sitzenden AkteurInnen der Wiener Literaturszene auf ihre Machbarkeit hin geprüft werden.

Mit: Hannah Lioba Egenolf (Gleichzeit), Walter Famler (Alte Schmiede), Günther Friesinger (IGKW), Isabella Leeb (ÖVP), Gerhard Ruiss (IG AutorInnen), Klaus Werner-Lobo (Grüne), Ernst Woller (SPÖ)

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A-1060 Wien
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