Montag, 21. November, 19.00 Protest in der Weltgesellschaft Buchbesprechung
Protest ist zu einem fixen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Christoph J. Virgl analysiert Protest in seiner vielfältigen Bedeutung. Der Protest ist in seiner Einfachheit unnachahmbar und dennoch vermittelt uns jeder Protest mehr Weltwissen, als wir täglich in Politik und Massenmedien vermittelt bekommen. Kaum eine Formensprache schafft es in der modernen Gesellschaft besser, Konflikte und Widersprüche sichtbar zu machen. Das Buch unternimmt den Versuch, die Wirkungsweise von netzverdichteten Öffentlichkeiten als spannendes Novum einer modernen Protestkultur zu diskutieren und einer kritischen Reflexion zu unterziehen. Christoph J. Virgl, Politikwissenschafter, Wien Respondenz: Friedrich E. Rakuschan, Medienepistemologe, Wien,Berlin Christoph J. Virgl: Protest in der Weltgesellschaft. Wiesbaden: VSVerlag 2011 Dienstag, 22. November, 19.00 Wie sollte Literaturpolitik aussehen? Miniaturenquete Literaturpolitik, Teil 1 Wien sieht sich gerne als Musik- oder Theatermetropole, dementsprechend richtet sich das Hauptaugenmerk der Kulturpolitik auf diese beiden Bereiche. Der Literatur wird weitaus weniger Beachtung geschenkt. Was braucht es, um Wien auch für Literaturschaffende interessant zu machen, welche notwendigen Maßnahmen fordern die AkteurInnen von einer zukünftigen Literaturpolitik? Eva Brenner, Fleischerei_mobil Barbara Eppensteiner, Okto Marianne Gruber, Österreichische Gesellschaft für Literatur Erich Klein, Wespennest Gerhard Ruiss, IG AutorInnen Stephan Teichgräber, IGKW Eine Initiative der IG Autorinnen Autoren und IG Kultur Wien Donnerstag, 24. November, 19.00 Schreib dich nicht ab! Vortrag mit Respondenz Das zentrale Ziel der Basisbildungs- und Alphabetisierungsarbeit mit Erwachsenen ist es, Erwachsenen mit Basisbildungsdefiziten den Zugang zu Lernangeboten zu ermöglichen, mit denen sie die Grundkompetenzen in Lesen, Schreiben, Rechnen und Informations- und Kommunikationstechnologien erwerben und die Fähigkeit zu einem autonomen und selbstorganisierten Lernen entwickeln können. Denn diese sind Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Rechts auf Bildung und für die Teilhabe an Prozessen des lebensbegleitenden Lernens und an der Gesellschaft überhaupt. Antje Doberer-Bey, Netzwerk.Alphabetisierung.at Respondenz: Christian Kloyber, Bundesinstitut für Erwachsenenbildung,Strobl Freitag, 25.November, 10.00 - 17.15 Züge des Wartens. Politik des Films Workshop und Vorträge Im Warten bündeln sich Widersprüche, es genügt weder sich selbst, noch der Geschichte, weder der Wirklichkeit, noch dem Bild, in dem sie sich findet. Das Kino materialisiert dessen Bestimmtheit zwischen Bewegung und Ruhe, dessen Spannung zwischen einem Bei-sich- und einem Außer-sich-Sein. Warten schafft Räume. Es nimmt dem Alltäglichen seine Selbstverständlichkeit. Im Kino setzt es Züge frei, die ihre eigenen Territorien hervorbringen, obgleich sie bekannte Landschaften durchqueren. 10.00 - 13.00: Workshops Verbesserung der Utopie Valerie Deifel, Petra Löffler, Michael Paninski Landschaften des Möglichen Viktoria Metschl, Drehli Robnik, Georg Vogt Mittagspause: 13 - 14 Uhr 14.00 - 17.15 Uhr: Vorträge Politiken des Dokumentarfilms Hilde Hoffmann, Respondenz: Andreas Schmiedecker In der Wartehalle der Geschichte Daniel Eschkötter,Respondenz: Karin Fest Eine Veranstaltung des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Freitag, 25. November, 19.00 Den Aufstieg der Neofaschisten verhindern Gespräch Ungarns neofaschistische Jobbik-Bewegung, die paramilitärischen Aufmärsche, die Brandanschläge gegen Roma haben jene bedrohlichen Entwicklungen vorweggenommen, die aus der sozialen und politischen Krise des 21. Jahrhunderts entstehen konnte. Allerdings geht die konservative Regierung Viktor Orbáns mit der Beschneidung von Grundrechten und dem Demokratieabbau weiter als es sich die Neofaschisten erträumt haben. Wohin kann die politische Krise führen und welche Strategien bringen uns einer linken Alternative zu den diskreditierten neoliberalen Parteien näher? Tamás Gáspár Miklós, Soziologe, Philosoph, Zöld Baloldal, Budapest Livia Grestenberger, Studentin Geschichte und Aktivistin bei Linkswende Hans-Henning Scharsach, Journalist, Autor Eine Veranstaltung der Linkswende als Auftakt zum Kongress Marx is Muss 2011 Depot Breite Gasse 3 A - 1070 Wien Tel: +43 (0)699 1353 7710 E-Mail: [email protected] www.depot.or.at Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert. _______________________________________________ Depot-news mailing list [email protected] http://mailman.sil.at/mailman/listinfo/depot-news Sollten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, genügt ein E-mail an [email protected]. _______________________________________________ Safari - Die Mailingliste fuer Kunst und Wien http://listen.esel.at/mailman/listinfo/safari MAILS SENDEN: mailto:[email protected] Anmelden: mailto:[email protected]?subject=subscribe Abmelden: mailto:[email protected]?subject=unsubscribe Termin RECHTZEITIG für eSeL Mehl & kalender.esel.at eintragen: http://esel.at/fuettern >:e)
