Montag, 12. Dezember, 19.00
Population of fragments
Theorie Salon

A contemporary research on materiality could insist and investigate on  
given archives of unimportant stuff; idiosyncratic curatorial  
operations may propose different "architectures of assembling"  
insignificant material; such architectures could "build" differently  
in different conditions and would make sense or not in relation to  
some site specific strategies. Remodeling and reordering insignificant  
elements would form utterances by orchestrating fragments.  
Architecture could then be "determined" by some alternative  
"curatorial rationale".

Aristide Antonas, architect, University of Thessaly, Greece
Andreas Rumpfhuber, Expanded Design

In Kooperation mit Expanded Design



Dienstag, 13. Dezember, 19.00
Kolonialismus in Ozeanien
Buchpräsentation

Die massive europäisch-amerikanische Einflussnahme in Ozeanien brachte  
dramatische Veränderungen für die indigenen Gesellschaften mit sich -  
durch die Vermittlung neuer Wertmaßstäbe, sowie ihre schrittweise  
Einbindung in die Geldökonomie und die flächendeckend organisierte  
Ausbeutung der vorhandenen Ressourcen. Der vorliegende dritte Band der  
Reihe zur Kulturgeschichte Ozeaniens beleuchtet die verschiedenen  
Facetten der Beziehung zwischen Einheimischen und Kolonialisten und  
vergleicht die unterschiedlichen Zugänge,
Strategien und Zielsetzungen der einzelnen Kolonialmächte im  
sogenannten "Zeitalter des Imperialismus".

Hermann Mückler, Kultur- und Sozialanthropologe, Universität Wien

Hermann Mückler: Kolonialismus in Ozeanien, Wien: Facultas Verlag 2011

Eine Veranstaltung der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft



Mittwoch, 14. Dezember, 19.00
Krankentötungen im Nationalsozialismus
Vortrag

Gleichzeitig mit dem Kriegsbeginn 1939 begann im nationalsozialistischen
deutschen Reich die Ermordung von als "Ballastexistenzen"  
bezeichneten, kranken Menschen. Die "Kinder-Euthanasie" zur  
"wissenschaftlichen Erfassung erbund
anlagebedingter schwerer Leiden", sollte dauerhaft in die öffentliche  
Jugendfürsorge integriert werden. Zwischen 1940 und 1941 wurden im  
Rahmen der so genannten "Euthanasie- Aktion" - nach dem Krieg Aktion  
T4 benannt - mehrere zehntausend PatientInnen von den psychiatrischen  
Krankenhäusern in sechs eigens dafür eingerichtete Tötungsanstalten  
transportiert und dort ermordet. Nach dem "Euthanasie-Stopp" 1941  
wurden die Tötungen in den psychiatrischen Anstalten
selbst durchgeführt.

Herwig Czech, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

In Kooperation mit dem Gedenkdienst



Donnerstag, 15. Dezember, 19.00
Nicaraguita, Blume des Begehrens
kinokis mikrokino #186

Nach dem Triumph der Sandinistischen Befreiungsfront 1979 begann das  
Sistema Sandinista de Television mit den Dreharbeiten für ein  
Revolutionsepos. Der Regisseur der mehrstündigen Erstfassung bat 2007  
das Kollektiv La Tercera Puerta
um eine Kurzversion - Revolutionserinnerungen mit Verfremdungseffekten.

Aquellos Años / Jene Jahre (Nic 2007). R: La Tercera Puerta. 50 min. OmdtU


Die Brigade Februar 34 ging aus Solidarität mit der sandinistischen
Revolution von Österreich nach Nicaragua um die FSLN zu unterstützen.  
25 Jahre danach befragt die Filmemacherin Anna Katharina Wohlgenannt  
die TeilnehmerInnen und montiert einen Film über Engagement,  
Ernüchterung und die bis heute anhaltende Sehnsucht nach einer anderen  
Welt.

Einmal mehr als nur reden (A 2010). R: Anna K. Wohlgenannt. 72 min

Anschließend Gespräch mit Anna Katharina Wohlgenannt



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