Dienstag, 17. Jänner, 17.00 Tatorte KINOLOG - Vorträge, Filme, Diskussion
Handlungen und Taten mögen zwar vergangen, vergessen, verschwiegen worden sein, aber sie hinterlassen Spuren an ihren Orten. Tatorte sind Brennpunkte, an denen Erfahrung, Erkenntnis und Wahrnehmung sich kreuzen; es sind Orte, an denen Grenzen zwischen Geschichten-Auflesen und Geschichten-Erzeugen verschwimmen. 17.00 Prolog Moderation: Barbara Toifl-Soreff / Benjamin Vollmann 17.30 - 18.45 Orte verdrehen Verhandlungen. Vortrag von Laura Inéz Monning Für. Film von Daniela-Katrin Strobl / Christoph Varga 18.50 - 19.50 Zeiten verschwinden Nostalgie. Vortrag von Vanessa Scharrer / Stefan Schweigler Friedl. Film von Viki Kühn 20.05 - 21.05 Dinge verschieben Chronotopos. Vortrag von Andreas Schmiedecker Odessa. Film von Daniela Zahlner 21.05 Epilog Alle Mitwirkenden sind Studierende / freie Filmschaffende aus Wien. In Kooperation mit KINOLOG Mittwoch, 18. Jänner, 19.00 Repräsentationen prekärer Lebenswelten feminismen diskutieren Durch die wachsende Anzahl von Lifestyle-TV-Formaten wird Wissen über das alltägliche Leben zur Verfügung gestellt - verbunden mit der Perspektive von Selbstermächtigung und sozialer Mobilität. Um Menschen in prekären Lebenswelten erfolgreich in die Aufmerksamkeitszone zu bringen, wird der Habitus der sogenannten unteren Schichten zur Schau gestellt. Angesichts dieser medialen Inszenierung von Sprechweise, Körper und Geschmack stellt die Kulturtheoretikerin Angela McRobbie die Frage nach der Produktion neuer, vergeschlechtlichter Bedeutungen von Klasse. Irmtraud Voglmayr, Universitätslektorin und freie Sozialwissenschafterin, Wien Respondenz: Sabine Prokop, Kultur- & Kommunikations wissenschafterin, Wien In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen Donnerstag, 19. Jänner, 19.00 Theatermacher kinoki mikrokino #187 Thomas Bernhard fand in Österreich seine totale Volkskomödie. Was passiert, wenn diese bittere Komödie in einen anderen gesellschaftlichen Kontext übersetzt wird? Die Theater macher ist ein dokumentarischer Video-Essay über Thomas Bernhard in Mexiko und den mexikanischen Regisseur Juan José Gurrola. Interviews und Archivmaterial sind zu einem einfach komplizierten Porträt der beiden Theatermacher montiert. Thomas Bernhard: "Wir existieren nur / wenn wir sozusagen / der Mittelpunkt der Welt sind." Die Theatermacher. Juan José Gurrola und Thomas Bernhard. R: Gin/i Müller, Edwarda Gurrola, Nils Oger, A / Mx. 2009, 54 min. OmdtUt Anschließend Gespräch mit Gin/i Müller Freitag, 20. Jänner, 19.00 Das Geschlecht des Kapitalismus Vortrag Ende der 1990er Jahre formulierte Roswitha Scholz einen theoretischen Ansatz zur Analyse des Geschlechterverhältnisses, in dessen Zentrum das Theorem der "Wert-Abspaltung" stand. Damit ist gemeint, dass die sozialhistorischen Zuschreibungen des "Weiblichen" - von Hausarbeit, Kindererziehung bis zur emotionalen Zuwendung ? einen von der kapitalistischen Verwertungslogik abgespaltenen Bereich der gesellschaftlichen Reproduktion bilden, der gleichzeitig eine "stumme" Bedingung und Voraussetzung der modernen Gesellschaften ist. Roswitha Scholz, Autorin von Das Geschlecht des Kapitalismus,Nürnberg Eine Veranstaltung der Gruppe D-Day Depot Breite Gasse 3 A - 1070 Wien Tel: +43 (0)699 1353 7710 E-Mail: [email protected] www.depot.or.at _______________________________________________ Depot-news mailing list [email protected] http://mailman.sil.at/mailman/listinfo/depot-news Sollten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, genügt ein E-mail an [email protected]. _______________________________________________ Safari - Die Mailingliste fuer Kunst und Wien http://listen.esel.at/mailman/listinfo/safari MAILS SENDEN: mailto:[email protected] Anmelden: mailto:[email protected]?subject=subscribe Abmelden: mailto:[email protected]?subject=unsubscribe Termin RECHTZEITIG für eSeL Mehl & kalender.esel.at eintragen: http://esel.at/fuettern >:e)
