Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Veranstaltungen März/2012


Wir laden Sie herzlich ein zu den drei abschließenden Veranstaltungen der ÖGFA Programmreihe 2011/2012: Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?
kuratiert von Gabu Heindl


Freitag, 02. März
2012, 19:00
Schwerpunkt 2011/2012
Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?
Welcome to Harmonistan!

Markus Miessen, Berlin
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen

 

Freitag, 09. März 2012, 15:00
Bauvisite 163: Hotel Daniel Vienna
Planung: ATELIER HEISS ZT GmbH
Adresse: Landstraße Gürtel 5, 1030 Wien
Treffpunkt: vor dem Hotel
Eintritt frei!
Weitere Informationen



Freitag, 23. März
2012, 15:00
Bauvisite 164: EissportZentrumWien
Planung: Berger+Parkkinen Architekten ZT GmbH
Adresse: Attemsgasse 1, 1220 Wien
Treffpunkt: auf der Südrampe zum Platz
Eintritt frei!
Weitere Informationen


Freitag, 23. März 2012, 19:00
Schwerpunkt 2011/2012
Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?
Solidarische Ökonomie reloaded?

Irina Vellay, Dortmund
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen



Freitag, 30. März 2012, 19:00
Schwerpunkt 2011/2012
Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?
Wer plant hier? Methodencheck: Demokratie und Stadtplanung

Impulsreferate und Podiumsdiskussion
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen



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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur



Markus Miessen - Welcome to Harmonistan!


Vortrag im Rahmen des Programmschwerpunkts 2011/2012

Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?

Zeit: Freitag, 02. März 2012
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien

Over the last decade, the term “participation” has become increasingly overused. When everyone has been turned into a participant, the often uncritical, innocent, and romantic use of the term has become frightening. Supported by a repeatedly nostalgic veneer of worthiness, phony solidarity, and political correctness, participation has become the default of politicians withdrawing from responsibility. Similar to the notion of an independent politician dissociated from a specific party, Miessen encourages the role of what he calls the “crossbench practitioner,” an “uninterested outsider” and “uncalled participator” who is not limited by existing protocols, and who enters the arena with nothing but creative intellect and the will to generate change.

Miessen argues for an urgent inversion of participation, a model beyond modes of consensus. Instead of reading participation as the charitable savior of political struggle, Miessen candidly reflects on the limits and traps of its real motivations. Rather than breeding the next generation of consensual facilitators and mediators, he argues for conflict as an enabling, instead of disabling, force. He calls for a format of conflictual participation—no longer a process by which others are invited “in,” but a means of acting without mandate, as uninvited irritant: a forced entry into fields of knowledge that arguably benefit from exterior thinking. Sometimes, democracy has to be avoided at all costs.

Markus Miessen
(*1978) is an architect and writer. In various collaborations, Miessen has published, amongst other titles: Actors, Agents and Attendants (Sternberg/SKOR, 2011), Waking Up From The Nightmare of Participation (Expodium, 2011), The Nightmare of Participation (Sternberg, 2010), Institution Building (Sternberg, 2009), East Coast Europe (Sternberg, 2008), The Violence of Participation (Sternberg, 2007), With/Without: Spatial Products, Practices, and Politics in the Middle East (Bidoun, 2007), and Did Someone Say Participate? (MIT, 2006). His work has been published and exhibited widely, including at the Lyon, Venice, Performa, Manifesta, Gwangju, and Shenzhen Biennials. Architectural projects (with nOffice) include LU Arts Centre & Radar Hub (UK), Gwangju Biennial Hub (Korea), Performa Hub (US), and the reappropriation of a former post-office for Manifesta 8 (Spain). In 2008, he founded the Winter School Middle East (Dubai/Kuwait). As Visiting Professor, he has taught at the AA, London (2004–08), Berlage Institute, Rotterdam (2009–10) and HfG Karlsruhe (2010-11). Miessen is now a professor for Critical Spatial Practice at the Städelschule in Frankfurt, and guest professor at HEAD Geneva as well as USC Los Angeles.




Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu


Bauvisite 163 - Hotel Daniel Vienna

Zeit: 09.03.2012, 15:00
Adresse: Landstraßer Gürtel 5, 1030 Wien
Treffpunkt: vor dem Hotel

Beschränkte Teilnehmerzahl.
Anmeldung bis 06. März erforderlich!
[email protected] oder 01/319 77 15
Die Bauvisite wird gefördert von Ingenieurbüro Puffing.

Architektur: ATELIER HEISS ZT GmbH
Arch.DI Christian Heiss, DI Michael Thomas, DI Thomas Mayer
www.atelier-heiss.at

Nutzfläche: 3.900 m2
Zimmerzahl: 115
Planungsbeginn: 04/2010
Baubeginn: 02/2011
Fertigstellung: 11/2011

Projektleitung: DI Beatrix Vogler-Kautz
Mitarbeit: DI Judith Ehmer, Manuela Gruber, Moritz Granegger, DI Ferenc Tirbus

Planungsbeteiligte:
Statik: Roadworks ZT GmbH
Bauphysik: AXIS Ingenieurleistungen ZT GmbH
Haustechnik: Ingenieurbüro Weinzierl
Elektroplanung: Stefan Gmeinwieser, Büro für Elektroplanung
Baustellenkoordination: Ingenieurbüro Puffing

Es führt DI Christian Heiss.


Atelier Heiss Architekten haben das ehemalige Hoffmann-La Roche-Gebäude aus den 1960ern am Landstraßer Gürtel zu einem urbanen Hotel umgebaut. Die denkmalgeschützte Fassade, das Stiegenhaus und die Tragekonstruktion blieben erhalten.

Auch wenn das Gebäude erst im Zuge der Einreichung partiell (Fassade und Stiegenhaus) unter Denkmalschutz gestellt wurde, haben es die Architekten von Beginn an wie ein Denkmal behandelt. Die Fassade, vor allem die bestehenden Aluminium-Teile wurden in sehr gutem Zustand vorgefunden. Somit konnte dieses Juwel der Architekten Georg Lippert und Roland Rohn von 1962 erhalten bleiben. Es war damals das erste Haus, dessen Fassade im neuen Curtain Wall-Stil gebaut wurde.

Um die ursprüngliche monolithische Erscheinung wiederherzustellen, wurde eine nachträglich errichtete bauliche Verbindung zum hinteren Nachbargebäude wieder abgetragen. Um den heutigen Sicherheitsstandards gerecht zu werden, wurde in der Gebäudemitte ein zweites Stiegenhaus errichtet. Es dient als zusätzliche Aussteiffung und als Fluchtweg; ist aber von außen nicht wahrnehmbar.

Der vorgegebene Achsraster und die gewünschten 115 Doppelzimmer, ergaben den ineinander verschränkten Zimmergrundriss, bei dem sich Bett- und Badseite abwechseln.
Text: Atelier Heiss Architekten





Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu


Bauvisite 164 - EissportZentrumWien

Zeit: 23.03.2012, 15:00
Adresse: Attemsgasse 1, 1220 Wien
Treffpunkt: auf der Südrampe zum Platz

Architektur: Berger+Parkkinen Architekten Ziviltechniker GmbH
http://www.berger-parkkinen.com/
Projektleiter: Alfred Berger
Mitarbeiter: Matthias Bachl, Lucas Schuh, Margarete Dietrich, Antonia Kögl, Mete Aral, Damian Bachul, Wolfgang Glatzner, Sven Kremer, Arianna Marino, Emanuele Pelliccioni, Javier Sancho Andrés, Isabel Sierra Tendero, Valentina Saporiti, Stefanie Sent

Bauherr: Eissport Errichtungs- Betriebs- und Management GmbH
Generalfachplanung: Vasko+Partner Ingenieure
Projektsteuerung: IS-Consult GmbH
ÖBA: Retter & Partner Ziviltechniker Ges.m.b.H.
Landschaftsarchitektur: agence TER

Planungsbeginn: Oktober 2008
Baubeginn: Oktober 2009
Fertigstellung: September 2011
Baukosten: 40 Mio. Euro
Grundstückfläche: 23.800 m2

Das neue EissportZentrum Wien präsentiert sich, fertiggestellt im September 2011, als hochmoderne Eis-Arena mit 3 Spielflächen und Raum für 7.000 Zuseher in der großen Arena und bis zu 3.000 in Halle 3.

Das architektonische Erscheinungsbild lässt kaum erahnen, dass die neue Anlage aus einer Erweiterung der für modernes Eishockey nicht mehr geeigneten Albert Schulz Halle hervorgegangen ist. Die Anlage wirkt einladend und transparent. Die großen Tragwerke der Dächer scheinen die Hallen leicht zu überspannen und geben großzügig den Raum für eine „promenade architecturale“ mit einer Abfolge von Durchblicken und Einblicken in die 3 Eishallen und das Geschehen auf den Eispisten frei. Der Umgang mit Licht, Transparenzen, Materialität und Konstruktion bildet den durchgängigen architektonischen Leitfaden, innerhalb dessen individuelle Atmosphären für unterschiedliche Bereiche geschaffen wurden. So findet jede der 3 Hallen ebenso wie das Restaurant, der Clubbereich oder der VIP Bereich klaren Ausdruck und eigene Position im Ganzen.

Die durchgängige freie Durchsicht in und aus den Hallen in Ebene der Publikumswege generiert eine Verwebung des umliegenden Stadtraumes mit dem Geschehen in den Eishallen. Diese „Information“ des Umfeldes wird verstärkt durch eine für alle offene Wegeführung durch das Gelände und zwischen den Hallen. Die Vorbereiche und Loggien bieten somit über den Spielbetrieb hinaus attraktive öffentliche Raumsituationen am Eingang des zukünftigen Kirschblütenparks. Das EZW versteht sich in diesem Sinne nicht als introvertierte Veranstaltungsmaschine, sondern als aktiver und offener Faktor im städtischen Umfeld.
Text: Berger+Parkkinen Architekten Ziviltechniker GmbH






Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu



Irina Vellay - Solidarische Ökonomie reloaded?

Vortrag im Rahmen des Schwerpunktthemas
Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?

Zeit: 23.03.2012, 19:00
Veranstaltungsort: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien


Je unbehaglicher es um uns wird und die kapitalistischen Krisen einen immer auswegloser erscheinenden Dauerzustand darstellen, umso mehr rücken Fragen nach Alternativen zum Bestehenden ins Blickfeld.

Eine solidarische, nicht zerstörerische Ökonomie könnte eine verlässlichere Überlebenssicherung bieten als ein entfesselter, gegen alles ruinöser Kapitalismus – so die Hoffnung, der nachdenklich Gewordenen. Die Solidarische Ökonomie in der Stadt erweist sich als hoch umkämpftes politisches Projekt. Den Eliten erscheint sie als probates Mittel zur Einhegung der Armen. Sozialen Bewegungen \"von unten\" geht es um die Wiederaneignung des eigenen Lebens und die Entfaltung von Lebensqualität, ohne andere zu schädigen.

Öffentliches Planungshandeln ist bislang kaum vorbereitet, sozialen Kooperationsformen ohne privaten Eigentumstitel und Warentausch \"Raum\" zu geben und sie als gesellschaftliche Realität wahrzunehmen. Es wäre notwendig, die Sprachlosigkeit zu überwinden und die lokalen Bestrebungen gebrauchsförmiger Reproduktion als kommunale Planungsaufgabe aufzugreifen. Eine solche Kodifizierung universeller sozialer Rechte könnte viel zur Teilhabe aller beitragen.

Irina Vellay, Jg. 1961, Dipl.-Ing., Tischlerin, Studium von Architektur und Stadtplanung, berufliche Praxis in der kommunalen Planungsverwaltung, insbesondere mit dem Aufgaben-gebiet \"frauenbezogene Planung, frauenbezogene Projekte\", und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Dortmund; heute: Forschungsprojekte zu Gebrauchsrechten und Stadtentwicklung, Wirkungen von Workfare-Konzepten in der Stadt, Sozialpolitik und Armut; 2007 – 2010 Lehraufträge an der Fachhochschule Dortmund, seit WS 2010/11 Lehraufträge an der Faculté des Lettres, des Sciences Humaines, des Arts et des Sciences de l’Education, Université du Luxembourg.





Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu


Wer plant hier? Methodencheck: Demokratie und Stadtplanung

Impulsreferate und Podiumsdiskussion im Rahmen des Programmschwerpunkts
Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?

Zeit: 30.03.2012, 19:00
Veranstaltungsort: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien

Wie könnten demokratische Planungsprozesse aussehen? Welche Planungsmethoden eignen sich sinnvollerweise für welche Planungsaufgaben?
In Politik und Verwaltung gibt es wie in anderen Städten auch in Wien derzeit Interesse und Willen, die Bevölkerung stärker in Planungsprozesse miteinzubinden: Bottom-Up Projektentwicklungen, Pionierprojekte, moderierte Planungsprozesse, Bürgerbeteiligungsverfahren, etc.
Nach Stuttgart 21 wissen Planungsverantwortliche, dass es sich bei größeren Planungen lohnt, in Verfahren zu investieren, die Information in zwei Richtungen generieren. Einerseits werden Informationen aus Teilen der Bevölkerung gesammelt, andererseits werden Teile der Bevölkerung darüber informiert, was geplant ist, um sie mehr oder weniger in den Planungsprozess einzubinden.
In kurzen Impulsreferaten wird die allgemeine Erfolgsformel “Partizipation” kritisch in Bezug auf deren Einschluss/Auschluss-Mechanismen differenziert; weiters werden diverse Planungsverfahren spezifisch vorgestellt und analytisch verglichen, um Unterschiede und Qualitäten herauszuarbeiten – zwischen Partizipation bei Ottokar Uhl, Sozialraumanalyse, dem Konzept des Bürgerhaushalts in Porto Alegre, sowie starker Planung in der Tradition von Equity Planning oder Anwaltsplanung

TeilnehmerInnen:

Bernhard Leubolt Autor von „Staat als Gemeinwesen. Das Partizipative Budget in Rio Grande do Sul und Porto Alegre.”, Wien 2006. Arbeitet am Institut für Regional- und Umweltwirtschaft, WU Wirtschaftsuniversität Wien.

Johannes Novy Stadtplaner, arbeitet an der Technischen Universität Berlin. Er ist Mitherausgeber von Searching for the Just City. Debates inUrban Theory and Practice (Routledge, 2009/11) und lehrt und forscht über Stadtentwicklung, soziale Gerechtigkeit und städtische Prozesse.

Bernhard Steger Architekt in Wien, Sprecher der Plattform für Architektur und Baukultur, Autor von „Vom Bauen : zu Leben und Werk von Ottokar Uhl“.

Gesa Witthöft forscht, schreibt und lehrt u.a. zu Sozialraumanalyse, Senio Scientist am Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung, TU Wien

Moderation:
Elke Krasny Kulturtheoretikerin, Künstlerin, Publizistin und Ausstellungsmacherin





Wir danken für die Unterstützung:
bm:ukk – Kunstsektion www.bmukk.gv.at
MA 7  Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung www.wien.gv.at/kultur/

Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B – Sektion Architekten  www.wien.arching.at

Fördernde Mitglieder der ÖGFA

A-NULL EDV, BIG - Bundesimmobilien GmbH, Bogner Edelstahl, Kallco Projekt,
Macke Malerbetrieb, Silent Gliss, proHolz,
und 2move, Wiesner Hager

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