Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Veranstaltungen März-April/2012



Freitag, 23. März
2012, 15:00
Bauvisite 164: EissportZentrumWien
Planung: Berger+Parkkinen Architekten ZT GmbH
Adresse: Attemsgasse 1, 1220 Wien
Treffpunkt: auf der Südrampe zum Platz
Eintritt frei!
Weitere Informationen


Freitag, 23. März 2012, 19:00
Schwerpunkt 2011/2012
Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?
Solidarische Ökonomie reloaded?

Irina Vellay, Dortmund
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen



Freitag, 30. März 2012, 19:00
Schwerpunkt 2011/2012
Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?
Wer plant hier? Methodencheck: Demokratie und Stadtplanung

Impulsreferate und Podiumsdiskussion
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen




Freitag, 13. April 2012, 16:00
Bauvisite 165: bahnorama
Planung: RAHM architekten
Adresse: Favoritenstraße 49-53, 1100 Wien
Treffpunkt: Haupteingang Infogebäude

Eintritt frei!
Weitere Informationen





Samstag, 14. April 2012, ganztags
Haus Tugendhat und mährischer Funktionalismus

Exkursion Brünner Moderne
Brünn, Tschechische Republik
Treffpunkt: Operngasse 1, 1010 Wien, 7:50
Abfahrt Wien: 8:00
Rückkehr nach Wien: 19:30
Preise siehe Information!
Beschränkte Teilnehmerzahl!
Verbindliche Anmeldung bis 2.April 2012
Weitere Informationen




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ÖGFA/Facebook

Architekturtage Wien-Bratislava auf Facebook: Architekturtage Wien-Bratislava/Facebook




Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu


Bauvisite 164 - EissportZentrumWien

Zeit: 23.03.2012, 15:00
Adresse: Attemsgasse 1, 1220 Wien
Treffpunkt: auf der Südrampe zum Platz

Architektur: Berger+Parkkinen Architekten Ziviltechniker GmbH
http://www.berger-parkkinen.com/
Projektleiter: Alfred Berger
Mitarbeiter: Matthias Bachl, Lucas Schuh, Margarete Dietrich, Antonia Kögl, Mete Aral, Damian Bachul, Wolfgang Glatzner, Sven Kremer, Arianna Marino, Emanuele Pelliccioni, Javier Sancho Andrés, Isabel Sierra Tendero, Valentina Saporiti, Stefanie Sent

Bauherr: Eissport Errichtungs- Betriebs- und Management GmbH
Generalfachplanung: Vasko+Partner Ingenieure
Projektsteuerung: IS-Consult GmbH
ÖBA: Retter & Partner Ziviltechniker Ges.m.b.H.
Landschaftsarchitektur: agence TER

Planungsbeginn: Oktober 2008
Baubeginn: Oktober 2009
Fertigstellung: September 2011
Baukosten: 40 Mio. Euro
Grundstückfläche: 23.800 m2

Das neue EissportZentrum Wien präsentiert sich, fertiggestellt im September 2011, als hochmoderne Eis-Arena mit 3 Spielflächen und Raum für 7.000 Zuseher in der großen Arena und bis zu 3.000 in Halle 3.

Das architektonische Erscheinungsbild lässt kaum erahnen, dass die neue Anlage aus einer Erweiterung der für modernes Eishockey nicht mehr geeigneten Albert Schulz Halle hervorgegangen ist. Die Anlage wirkt einladend und transparent. Die großen Tragwerke der Dächer scheinen die Hallen leicht zu überspannen und geben großzügig den Raum für eine „promenade architecturale“ mit einer Abfolge von Durchblicken und Einblicken in die 3 Eishallen und das Geschehen auf den Eispisten frei. Der Umgang mit Licht, Transparenzen, Materialität und Konstruktion bildet den durchgängigen architektonischen Leitfaden, innerhalb dessen individuelle Atmosphären für unterschiedliche Bereiche geschaffen wurden. So findet jede der 3 Hallen ebenso wie das Restaurant, der Clubbereich oder der VIP Bereich klaren Ausdruck und eigene Position im Ganzen.

Die durchgängige freie Durchsicht in und aus den Hallen in Ebene der Publikumswege generiert eine Verwebung des umliegenden Stadtraumes mit dem Geschehen in den Eishallen. Diese „Information“ des Umfeldes wird verstärkt durch eine für alle offene Wegeführung durch das Gelände und zwischen den Hallen. Die Vorbereiche und Loggien bieten somit über den Spielbetrieb hinaus attraktive öffentliche Raumsituationen am Eingang des zukünftigen Kirschblütenparks. Das EZW versteht sich in diesem Sinne nicht als introvertierte Veranstaltungsmaschine, sondern als aktiver und offener Faktor im städtischen Umfeld.
Text: Berger+Parkkinen Architekten Ziviltechniker GmbH






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Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu



Irina Vellay - Solidarische Ökonomie reloaded?

Vortrag im Rahmen des Schwerpunktthemas
Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?

Zeit: 23.03.2012, 19:00
Veranstaltungsort: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien


Je unbehaglicher es um uns wird und die kapitalistischen Krisen einen immer auswegloser erscheinenden Dauerzustand darstellen, umso mehr rücken Fragen nach Alternativen zum Bestehenden ins Blickfeld.

Eine solidarische, nicht zerstörerische Ökonomie könnte eine verlässlichere Überlebenssicherung bieten als ein entfesselter, gegen alles ruinöser Kapitalismus – so die Hoffnung, der nachdenklich Gewordenen. Die Solidarische Ökonomie in der Stadt erweist sich als hoch umkämpftes politisches Projekt. Den Eliten erscheint sie als probates Mittel zur Einhegung der Armen. Sozialen Bewegungen \"von unten\" geht es um die Wiederaneignung des eigenen Lebens und die Entfaltung von Lebensqualität, ohne andere zu schädigen.

Öffentliches Planungshandeln ist bislang kaum vorbereitet, sozialen Kooperationsformen ohne privaten Eigentumstitel und Warentausch \"Raum\" zu geben und sie als gesellschaftliche Realität wahrzunehmen. Es wäre notwendig, die Sprachlosigkeit zu überwinden und die lokalen Bestrebungen gebrauchsförmiger Reproduktion als kommunale Planungsaufgabe aufzugreifen. Eine solche Kodifizierung universeller sozialer Rechte könnte viel zur Teilhabe aller beitragen.

Irina Vellay, Jg. 1961, Dipl.-Ing., Tischlerin, Studium von Architektur und Stadtplanung, berufliche Praxis in der kommunalen Planungsverwaltung, insbesondere mit dem Aufgaben-gebiet \"frauenbezogene Planung, frauenbezogene Projekte\", und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Dortmund; heute: Forschungsprojekte zu Gebrauchsrechten und Stadtentwicklung, Wirkungen von Workfare-Konzepten in der Stadt, Sozialpolitik und Armut; 2007 – 2010 Lehraufträge an der Fachhochschule Dortmund, seit WS 2010/11 Lehraufträge an der Faculté des Lettres, des Sciences Humaines, des Arts et des Sciences de l’Education, Université du Luxembourg.





Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu


Wer plant hier? Methodencheck: Demokratie und Stadtplanung

Impulsreferate und Podiumsdiskussion im Rahmen des Programmschwerpunkts
Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume?

Zeit: 30.03.2012, 19:00
Veranstaltungsort: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien

Wie könnten demokratische Planungsprozesse aussehen? Welche Planungsmethoden eignen sich sinnvollerweise für welche Planungsaufgaben?
In Politik und Verwaltung gibt es wie in anderen Städten auch in Wien derzeit Interesse und Willen, die Bevölkerung stärker in Planungsprozesse miteinzubinden: Bottom-Up Projektentwicklungen, Pionierprojekte, moderierte Planungsprozesse, Bürgerbeteiligungsverfahren, etc.
Nach Stuttgart 21 wissen Planungsverantwortliche, dass es sich bei größeren Planungen lohnt, in Verfahren zu investieren, die Information in zwei Richtungen generieren. Einerseits werden Informationen aus Teilen der Bevölkerung gesammelt, andererseits werden Teile der Bevölkerung darüber informiert, was geplant ist, um sie mehr oder weniger in den Planungsprozess einzubinden.
In kurzen Impulsreferaten wird die allgemeine Erfolgsformel “Partizipation” kritisch in Bezug auf deren Einschluss/Auschluss-Mechanismen differenziert; weiters werden diverse Planungsverfahren spezifisch vorgestellt und analytisch verglichen, um Unterschiede und Qualitäten herauszuarbeiten – zwischen Partizipation bei Ottokar Uhl, Sozialraumanalyse, dem Konzept des Bürgerhaushalts in Porto Alegre, sowie starker Planung in der Tradition von Equity Planning oder Anwaltsplanung

TeilnehmerInnen:

Bernhard Leubolt Autor von „Staat als Gemeinwesen. Das Partizipative Budget in Rio Grande do Sul und Porto Alegre.”, Wien 2006. Arbeitet am Institut für Regional- und Umweltwirtschaft, WU Wirtschaftsuniversität Wien.

Johannes Novy Stadtplaner, arbeitet an der Technischen Universität Berlin. Er ist Mitherausgeber von Searching for the Just City. Debates inUrban Theory and Practice (Routledge, 2009/11) und lehrt und forscht über Stadtentwicklung, soziale Gerechtigkeit und städtische Prozesse.

Bernhard Steger Architekt in Wien, Sprecher der Plattform für Architektur und Baukultur, Autor von „Vom Bauen : zu Leben und Werk von Ottokar Uhl“.

Gesa Witthöft forscht, schreibt und lehrt u.a. zu Sozialraumanalyse, Senio Scientist am Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung, TU Wien

Moderation:
Elke Krasny Kulturtheoretikerin, Künstlerin, Publizistin und Ausstellungsmacherin





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Bauvisite 165 - bahnorama

Zeit: 13.04.2012, 16:00
Adresse: Favoritenstraße 49-53, 1100 Wien
Treffpunkt: Haupteingang Infogebäude


Beschränkte Teilnehmerzahl
Anmeldung bis 11. April erforderlich!

Architektur: RAHM architekten ZT-KG,
www.rahmarchitekten.at
Funktion: Informationszentrum für den neuen
Hauptbahnhof Wien
Typologie: Ausstellungshalle und Aussichtsturm
Fertigstellung: August 2010
Auftraggeber: ÖBB-Infrastruktur AG & Stadt Wien
Tragwerksplanung: RWT plus ZT GmbH & Ing Hans Matzinger
Lichtplanung: Christian Ploderer
Haustechnik, Bauphysik: Bauklimatik GmbH
Örtliche Bauaufsicht: KS – Ingenieure ZT-GmbH
Holzbau, Fassade: Graf Holztechnik
Panoramaaufzüge: Schmitt Aufzüge GmbH

Es führt Hans Scharter

Projekt Hauptbahnhof wird vor Ort vom BÜRO WIMMER erläutert, Atelier Albert Wimmer ZT-GmbH, www.awimmer.at.

Im März 2008 wurde das Projekt von einer Fachjury im Rahmen des geladenen Wettbewerbs der Young Viennese Architects Yo.V.A.I, unter 13 jungen Wiener Architekturbüros, einstimmig mit dem ersten Preis prämiert.

Das Projekt wurde in vielfacher Hinsicht als herausragend beurteilt: Die funktionale Trennung in Ausstellungsgebäude und Aussichtsturm überzeugte als einfache und selbstverständliche Lösung. Die Jury sah die Anforderung, hier ein temporäres Zeichen im Stadtbild zu setzen, neben dem funktionalen, architektonischen Konzept auch in der Wahl des Materials Holz effizient und gelungen umgesetzt. Der höchste begehbare Holzturm Europas ist 66,72m hoch. 2 Panoramalifte fahren auf eine Plattform in 40 Meter Höhe, von der aus ein Blick auf das neu entstehende, 109ha große Stadtviertel rund um den Hauptbahnhof, geworfen werden kann. Auch das Ausstellungsgebäude, ein schlichter 2-geschossiger Holzbau, hebt sich durch seine signalhafte Farbgebung von der Umgebung ab. Auf einem leicht erhöhten Sockel steht das bahnorama über dem Platz. Über eine Rampe erreicht man das transparente Sockelgeschoß und betritt durch eine Drehtüre Foyer und Cafe. In die Ausstellung im 1.Stock führt eine großzügige Treppe, die sich nach oben hin leicht verjüngt. Der Raum der Ausstellung ist eine neutrale Box und über eine gläserne Brücke mit dem Turm verbunden. Text: RAHM architekten ZT-KG




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Haus Tugendhat und mährischer Funktionalismus
Brünner Moderne


Zeit: 14.04.2012, 7:50
Treffpunkt: Operngasse 1, 1010 Wien
Abfahrt Wien 8:00 Uhr
Rückkehr nach Wien ca. 19:30 Uhr

Preise für Busfahrt und Führung durch Brünn
mit Iris Meder (ohne Verpflegung)

Große Führung (1 1/2h) Haus Tugendhat, einschließ-
lich Untergeschoß im Eintrittspreis enthalten
Preis Vollzahler: 65.- zuzügl. 14.- Eintritt
Preis ÖGFA-Mitglieder: 57.- zuzügl. 14.- Eintritt
Preis Studierende: 55.- zuzügl. 8.- Eintritt
Preis Studierende ÖGFA-Mitglieder:
48.- zuzügl. 8.- Eintritt
(ICOM: Eintritt frei)

Begrenzte Teilnehmerzahl!
Verbindliche Anmeldung bis 2. April 2012

Die Wiedereröffnung von Ludwig Mies van der Rohes Haus Tugendhat nach seiner zweijährigen Restaurierung bietet der ÖGFA einen Anlass zu einem neuen Blick auf den Brünner Funktionalismus.

Mährens Hauptstadt Brünn wurde zum Zentrum einer Schule des Funktionalismus, in der Ludwig Mies van der Rohes Haus Tugendhat nur eines von zahlreichen architektonischen Zeugnissen von Weltrang ist. Das 1931 für eine Familie von Textilindustriellen gebaute Haus, das heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, wurde kürzlich nach einer sorgsamen Restaurierung glanzvoll wiedereröffnet. Neben einer Spezialführung, die auch bisher nicht zugängliche Bereiche wie den Heizungskeller mit der original erhaltenen Maschinerie des ausgeklügelten Heiz- und Lüf-
tungssystems und die begehbaren „Etuis“ der versenkbaren Wohnzimmerfenster im Souterrain umfasst, steht ein Rundgang durch die Altstadt Brünns mit einer Vielzahl von Ikonen der Moderne auf dem Programm. Neben Bauten Bohuslav Fuchs‘ wie der Alfa-Pas-
sage, dem Hotel Avion und der Mährischen Bank am Hauptplatz werden auf der von Iris Meder, die sich seit langem mit den Bezügen von österreichischer und tschechischer Moderne beschäftigt, geführten Tour bekannte und unbekannte Perlen des Brünner Funktionalismus besichtigt, darunter das Gebäude der Ersten Mährischen Sparkasse, die ehemaligen Warenhäuser Friedmann und Brouk & Babka, das Hochhaus der Schuhfirma Bata und mehrere Schulbauten. Nicht zu kurz kommen wird auch der Besuch einiger neu restaurierter und teilweise nach jahrzehntelanger Schließung jüngst wieder eröffneter Café-Restaurants, darunter Bohuslav Fuchs‘ Café Zeman, der erste funktionalistische Bau der Stadt aus dem Jahr 1925, und das unter dem Einfluss der niederländischen De-Stijl-Bewegung und des Dessauer Bauhaus-Gebäudes von Josef Kranz entworfene Café Era mit seinem ungewöhnlichen avantgardistischen Farbkonzept.

Die ÖGFA greift damit eine alte Tradition auf: Bereits in der Zeit des „Prager Frühlings“ wurden Kontakte zur tschechoslowakischen Architekturszene geknüpft. Eine ÖGFA-Exkursion und eine Ausstellung zur tschechischen Moderne waren damals Ergebnisse dieser fruchtbaren Beziehungen. Text: ÖGFA



Wir danken für die Unterstützung:
bm:ukk – Kunstsektion www.bmukk.gv.at
MA 7  Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung www.wien.gv.at/kultur/

Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B – Sektion Architekten  www.wien.arching.at

Fördernde Mitglieder der ÖGFA

A-NULL EDV, BIG - Bundesimmobilien GmbH, Bogner Edelstahl, Kallco Projekt,
Macke Malerbetrieb, Silent Gliss, proHolz,
und 2move, Wiesner Hager

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