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PRESSEINFORMATION
Mai | Juni 2012
Österreichisches Filmmuseum
Augustinerstrasse 1
1010 Wien
www.filmmuseum.at<http://www.filmmuseum.at/>
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Olivier Assayas. Das Gesamtwerk
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King Hu
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Die Provokation der Wirklichkeit. 50 Jahre Oberhausener Manifest
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James Benning: casting a glance | RR
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Pressefotos
11. Mai bis 17. Juni 2012
Olivier Assayas. Das Gesamtwerk
[Fin août, début septembre (Ende August, Anfang September), 1998, Olivier
Assayas]
Fin août, début septembre, 1998, Olivier Assayas
[Clean, 2004, Olivier Assayas]
Clean, 2004, Olivier Assayas
Mit zwei neuen Publikationen und einer Gesamtschau seines bisherigen Schaffens
würdigt das Österreichische Filmmuseum einen Künstler, der zu den großen
Ausnahmeerscheinungen im europäischen Kino der letzten drei Jahrzehnte zählt.
Für Olivier Assayas ist das Kino die Kunst des beständigen Aufbruchs, der
Gestaltung einer Unruhe - entsprechend souverän verweigert sich sein Werk
jeglicher Einordnung in eine Schublade. Dass es dennoch eine Art
Assayas-Klischee in der Rezeption seiner Arbeiten gibt, ist eine andere Sache,
auf die er in vielfältiger Weise reagiert. Das "typisch Französische",
Intimistische, das an seinem Kino gern betont wird, bricht sich stets an
Assayas' präzisem Blick auf die Gegenwart - die technologischen, ökonomischen,
sozialen und psychischen Bedingungen der Globalisierung. Der scheinbar extreme
Kontrast zwischen Werken wie Désordre (1986) und demonlover (2002) oder Irma
Vep (1996) und L'Heure d'été (2008) ist ein integraler und hochgradig
persönlicher Aspekt seines Schaffens.
[...]<http://www.filmmuseum.at/jart/prj3/filmmuseum/main.jart?rel=de&content-id=1216720898687&schienen_id=1332768084133&reserve-mode=active>
25. Mai bis 17. Juni 2012
King Hu
[Shan-chung ch'uan-ch'i (Legend of the Mountain), 1979, King Hu]
Shan chung chuangi (Legend of the Mountain)
1979, King Hu
[Hsia nu (A Touch of Zen), 1970, King Hu]
Xia nü (A Touch of Zen), 1970, King Hu
Hätte es King Hu nicht gegeben, wäre es um die internationale
Filmgeschichtsschreibung heute anders bestellt: Ohne A Touch of Zen (1971) oder
Raining in the Mountain (1979) müsste das chinesische Abenteuer- und martial
arts-Kino vielleicht noch immer auf seine Anerkennung im Mainstream der
Filmkritiker und -historiker warten. Anders gesagt: King Hu war der Schlüssel
für die Erforschung und Exegese einer ganzen Populärkultur. Bruce Lee hatte sie
weltweit bekannt und zu einem echten Sixties/Seventies-Pop-Phänomen gemacht -
aber erst Hus Filme verliehen ihr die höheren Weihen. Sie bestätigten für viele
einen gewissen vagen Eindruck: dass es in der Kampfkunst noch um sehr viel
anderes geht als um die spektakuläre Elimination möglichst vieler Gegner. So
gliedert sich King Hu ein neben Sergio Leone, Mario Bava, Suzuki Seijun, Roger
Corman oder Mani Ratnam: in die Reihe jener, deren Werk Schneisen schlug.
[...]<http://www.filmmuseum.at/jart/prj3/filmmuseum/main.jart?rel=de&content-id=1216720898687&schienen_id=1332768084138&reserve-mode=active>
7. bis 15. Juni 2012
Die Provokation der Wirklichkeit. 50 Jahre Oberhausener Manifest
[Machorka-Muff, 1962/1963, Jean-Marie Straub & Danièle Huillet]
Machorka-Muff, 1962, Jean-Marie Straub & Danièle Huillet
[Tobby, 1961, Hans Jürgen Pohland]
Tobby, 1961, Hans Jürgen Pohland
Das Oberhausener Manifest ist eines der wichtigsten Gruppendokumente des
europäischen Films. 26 junge Filmemacher erklärten am 28. Februar 1962 in
Oberhausen "Papas Kino" für tot und reklamierten in einer Mischung aus
ungestümem Pathos und niederschmetternder Diagnose der deutschen Filmwirtschaft
die Lizenz zur Schaffung eines neuen Kinos. Dieser Akt gilt seither als Urknall
des "Jungen deutschen Films". Die bekanntesten Namen in diesem Zusammenhang
sind Alexander Kluge, Edgar Reitz, Haro Senft, Peter Schamoni und Herbert
Vesely. Zu den weiteren Unterzeichnern gehörten auch Kameraleute, Produzenten,
Musiker sowie der Schauspieler Christian Doermer.
[...]<http://www.filmmuseum.at/jart/prj3/filmmuseum/main.jart?rel=de&content-id=1216720898687&schienen_id=1332768084141&reserve-mode=active>
Neue DVD-Veröffentlichung
James Benning: casting a glance | RR
[RR, 2007, James Benning]
RR, 2007, James Benning
Das Filmmuseum setzt seine Reihe mit DVD-Veröffentlichungen der Werke von James
Benning fort: Nach der ersten Ausgabe mit zwei seiner kanonischen Filme aus den
1980er Jahren präsentieren wir nun zwei Arbeiten, die parallel zueinander
gedreht und 2007 uraufgeführt wurden: casting a glance und RR. Sie markieren
Bennings Abschied vom analogen Filmemachen. Die Doppel-DVD präsentiert beide
Filme sowie zwei Audio-Interviews, in denen Benning über seinen kreativen
Prozess und über seine Erfahrungen bei der Produktion dieser Filme spricht.
[...]<http://www.filmmuseum.at/jart/prj3/filmmuseum/main.jart?rel=de&content-id=1216720898687&schienen_id=1332768084549&reserve-mode=active>
Pressefotos
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[...]<http://www.filmmuseum.at/presse/pressefotos/olivier_assayas>
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