Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Veranstaltungen April/2012




Freitag, 20. April 2012, 16:00
Bauvisite 166: 20er/21er Haus
Planung: Architekt Krischanitz ZT GmbH
Adresse: Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Treffpunkt: Eingangsbereich 21er Haus

Eintritt frei!
Weitere Informationen




Freitag, 27. April 2012, 19:00
Schwerpunkt Frühjahr 2012
Wien im Umbruch? Neue Trends im Wohn- und Städtebau.
Was den Geschmack der Stadt verrät

Robert Pfaller, Wien
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Eintritt frei!
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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu


Bauvisite 166 - 20er/21er Haus

Zeit: 20.04.2012,16:00
Adresse: Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Treffpunkt: Eingangsbereich 21er Haus

Architektur: Architekt Krischanitz ZT GmbH,
www.krischanitz.at
Bauherr: Bauphase 1: Burghauptmannschaft Öster-
reich in Vertretung des BMWF
Bauphase 2: Österreichische Galerie Belvedere
Projektleitung: Luciano Parodi
Mitarbeit: Wettbewerb Florian Zierer
Vorentwurf: Karin Triendl (PL), Anna Dabernig
Ausführung: Jana Raudnitzky, Felix Siegrist
Mithelfer: Daniel Sutovsky, Andreas Fuchs, Lana
Alex Sanders, Julia Ess, Stefan Just, Dirk Haid,
Gregor Hauke, Saipi Nargjil, Sophie Stanek

Es führen Adolf Krischanitz und Luciano Parodi

2003 schrieb die Republik Österreich, vertreten von der Burghauptmannschaft Österreich, einen EU-weiten, offenen, zweistufigen Wettbewerb zur Sanierung und Erweiterung des 20er Hauses aus, den Adolf Krischanitz mit seinem Entwurf für sich entscheiden konnte. Ein Hauptaugenmerk des Entwurfs liegt auf der städtebaulichen Komponente. Die mangelhafte Präsenz des Bestandes an der Arsenalstraße wird aufgehoben, indem der vorgelagerte Bereich zu einem Atrium abgesenkt wird. Fassade und Zugangsbrücke determinieren einen Zwischenraum, der die landschaftliche Fassung des Bauwerks nachhaltig beeinflusst. Durch die Freilegung des Untergeschosses wird dieses in seiner Nutzbarkeit aufgewertet – so entstehen Räume für die Schausammlung der Wotruba-Stiftung, ein Café-Restaurant mit Gastgarten und ein Kinderatelier. In einem zweiten Untergeschoß findet die Artothek des Bundes ihre neue Heimstätte. In der Breite des Vorhofes wird der Anlage ein sechsgeschossiger Turm beigestellt, der den erweiterten Bedarf an Flächen für Büros und Verwaltung abdeckt und gleichzeitig weithin sichtbar als Signal wirkt. Der Turm ist mit dem Bestand lediglich unterirdisch verbunden. Seine Fassade zitiert das Raster in der Hülle des 21er Hauses. Als übergeordnetes Ziel galt, das als eines der Sinnbilder kultureller Entwicklung der Nachkriegszeit bekannt gewordene Bauwerk, in seiner charakteristischen Erscheinungsform zu, bewahren. Text: Architekt Krischanitz ZT GmbH


Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu



Robert Pfaller - Was den Geschmack der Stadt verrät.
Die Ethik der Urbanität

Vortrag im Rahmen des Schwerpunkt Frühjahr 2012
Wien im Umbruch? Neue Trends im Wohn- und Städtebau.



Zeit: 27.04.2012,19:00
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien


Die Ethik der Urbanität
Urbanität ist in der antiken Rhetorik der Name einer Fähigkeit, die nach Auffassung von Cicero und Quintilian nur in der Stadt entstehen konnte: nämlich brillante Wortspiele zu entwickeln, Witz zu zeigen, scharfsinnige Pointen zu setzen. Der Vortrag geht der Frage nach, welcher Zusammenhang zwischen dieser Kultur des Humors und den gleichzeitig entstandenen, ebenfalls urbanen Höflichkeitskulturen besteht: Setzt die urbane Trennung von privater Person und zivilisierter, öffentlicher Rolle, wie sie von Richard Sennett beschrieben wird, nicht ebenfalls Humor voraus? Muss man nicht in hohem Maß von sich selbst humorvoll absehen können, um eine Rolle zu spielen? Ist Humor also die entscheidende Tugend für die Entstehung „mechanischer“ Solidarität, die in der Stadt an die Stelle der „organischen“ Solidarität der Dorfgemeinschaft tritt?

Robert Pfaller
Professor für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst in Wien, Gastprofessuren in Chicago, Berlin und Zürich.





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