Mittwoch, 2. Mai, 19.00
Heldenplatz
Vortrag

Der Heldenplatz, ein zentraler Erinnerungsort österreichischer  
Zeitgeschichte, inszeniert einerseits Gedenken der österreichischen  
Gefallenen des Zweiten Weltkrieges, andererseits der österreichischen  
WiderstandskämpferInnen. Dieses Aufeinanderprallen von Narrativen  
spiegelt sich auch in der öffentlichen Gedenkkultur wieder, wenn  
beispielsweise am 8. Mai eine von deutschnationalen Burschenschaften  
organisierte Trauerfeier und eine antifaschistische Befreiungsfeier  
parallel stattfinden, voneinander durch Polizeiabsperrungen getrennt.

Heidemarie Uhl, Österreichische Akademie der Wissenschaften

In Kooperation mit GEDENKDIENST


Donnerstag, 3. Mai, 19.00
Von Bullen und Bären
kinokis mikrokino #191

An den Börsen wird im Falle von negativen Kursentwicklungen von einem  
Bärenmarkt gesprochen, weil Bärenpranken immer nach unten schlagen.  
Steigende Kurse werden als Bullenmärkte bezeichnet, da die Hörner von  
Bullen nach oben zeigen.

The Bull Laid Bear ironisiert Rechtfertigungen für Bankenrettungen und  
Sparpakete und untersucht, wie es Regierungen gelingt, eine  
Bankenkrise in eine Haushaltskrise zu transformieren. Der Film   
hinterfragt den kollektiven Glauben an die Finanzmärkte und  
beschäftigt sich mit der zunehmenden wirtschaftlichen Krise in Europa.
The Bull Laid Bear, R: Zanny Begg/Oliver Ressler, AU 2012, 24 min.

Im Bazar der armenischen Hauptstadt Jerewan arbeiten täglich mehr als  
tausend Personen als HändlerInnen. Die Kaufleute erzählen von ihrem  
Kampf ums Überleben in der Krise eines post-sozialistischen Staates,  
in dem der Großteil aller Fabriken geschlossen und das soziale  
Sicherheitsnetz aufgelöst wurde.
Socialism Failed, Capitalism is Bankrupt, What comes Next?, R: Oliver  
Ressler, AT 2010, 19 min.

Anschließend Diskussion mit Oliver Ressler


Freitag, 4. Mai, 19.00
Die Politik der Sichtbarkeit im roten Wien
Theoriesalon

Es gehört zu den Paradoxien des „Proletariats“ sich im Prozess seiner  
Realisierung selbst aufzuheben. Seine Integration in die visuelle und  
politische Repräsentation ist hingegen das Schlüsselmerkmal der  
reformistischen Politik im roten Wien. Die städtebaulichen und  
architektonischen Maßnahmen des Wiener Kommunalsozialismus sowie die  
visuellen Strategien von Otto Neuraths ISOTYPE werfen die Frage nach  
einer radikalen Politik der Sichtbarkeit auf.

Johan Frederik Hartle, Philosoph, Universität Amsterdam

In Kooperation mit Expanded Design



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