Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Veranstaltungen April-Mai/2012



Freitag, 27. April 2012, 19:00
Schwerpunkt Frühjahr 2012
Wien im Umbruch? Neue Trends im Wohn- und Städtebau.
Was den Geschmack der Stadt verrät

Robert Pfaller, Wien
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen



Freitag, 04. Mai 2012, 19:00
Schwerpunkt Frühjahr 2012
Wien im Umbruch? Neue Trends im Wohn- und Städtebau.
Freie Räume. Strategien für den Wiener Block

Daniel Glaser, Wien
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen



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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu



Robert Pfaller - Was den Geschmack der Stadt verrät.
Die Ethik der Urbanität

Vortrag im Rahmen des Schwerpunkt Frühjahr 2012
Wien im Umbruch? Neue Trends im Wohn- und Städtebau.



Zeit: 27.04.2012,19:00
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien


Die Ethik der Urbanität
Urbanität ist in der antiken Rhetorik der Name einer Fähigkeit, die nach Auffassung von Cicero und Quintilian nur in der Stadt entstehen konnte: nämlich brillante Wortspiele zu entwickeln, Witz zu zeigen, scharfsinnige Pointen zu setzen. Der Vortrag geht der Frage nach, welcher Zusammenhang zwischen dieser Kultur des Humors und den gleichzeitig entstandenen, ebenfalls urbanen Höflichkeitskulturen besteht: Setzt die urbane Trennung von privater Person und zivilisierter, öffentlicher Rolle, wie sie von Richard Sennett beschrieben wird, nicht ebenfalls Humor voraus? Muss man nicht in hohem Maß von sich selbst humorvoll absehen können, um eine Rolle zu spielen? Ist Humor also die entscheidende Tugend für die Entstehung „mechanischer“ Solidarität, die in der Stadt an die Stelle der „organischen“ Solidarität der Dorfgemeinschaft tritt?

Robert Pfaller
Professor für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst in Wien, Gastprofessuren in Chicago, Berlin und Zürich.






Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu


Daniel Glaser - Freie Räume. Strategien für den Wiener Block

Vortrag im Rahmen des Schwerpunkt Frühjahr 2012
Wien im Umbruch? Neue Trends im Wohn- und Städtebau.



Zeit: 04. Mai 2012,19:00
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien


Die gründerzeitliche Stadt stellt bis heute das Rückgrat der Wiener Bausubstanz dar. Anhand der im Rahmen des Roland-Rainer-Forschungsstipendiums 2010 entwickelten Thesen sollen Fragen einer Erneuerung der Stadterneuerung gestellt werden. „Keine Stadt ohne Block, ohne Block keine Stadt.“ Ausgehend von dieser These entwickelt Daniel Glaser 40 Jahre nach dem Einsetzen des Wiener Erfolgsmodells der „Sanften Stadterneuerung“ neue Ansätze für die Zukunft des Wiener Blocks. Daraus ergeben sich wichtige Impulse für den städtebaulichen Diskurs in Wien. „Das was den Block ausmacht, seine Essenz, ist sein Inneres und nicht sein Äußeres“, ist Glasers zentrale These. Der Block ist das Ergebnis von Prozessen, die nach außen hin stark reguliert sind (Baulinie, geschlossene Bebauung und Traufenhöhe), aber nach innen Freiräume bieten und Selbstorganisation ermöglichen. Dadurch wird prozessuale Intelligenz, die, nach Glasers These, dem gegenwärtigen Städtebau gänzlich fehlt, die aber eine wesentliche Voraussetzung für Urbanität ist, möglich. Text: Andreas Vass

Daniel Glaser
Jg. 1980, Architekturstudium TU Wien und Universität Zagreb; Diplom „Die postmaterielle Stadt. Städtebauliche Strategie und Szenarien für eine strukturell nachhaltige Gesellschaft.“, 2010: Roland-Rainer-Forschungsstipendium „Freie Räume - Zukunftsfähiger Wohnungsbau in der Wiener-Block Typologie.“



Wir danken für die Unterstützung:
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MA 7  Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung www.wien.gv.at/kultur/

Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B – Sektion Architekten  www.wien.arching.at

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