Montag, 7. Mai, 19.00
Voluntary Primitivism
Theoriesalon

In den späten 1960er-Jahren starteten mehrere nordkalifornische Open  
Land-Kommunen den Versuch, ein Leben abseits von Privatbesitz und  
anderen Verlockungen der Moderne und des Kapitalismus zu führen. Die  
folgenden, eskalierenden Konflikte mit dem Staat sind heutzutage als  
code wars bekannt. Was hat diesen Teil der amerikanischen  
back-to-the-land Bewegung dazu veranlasst, ihr Land allen zu öffnen,  
die sich niederlassen wollten? Warum haben sie die Praxis des  
"Voluntary Primitivism" im Namen einer Ethik der Sorge um sich selbst  
und die Erde adaptiert?

Felicity D. Scott, Critical, Curatorial and Conceptual Practices in  
Architecture CCCP, Columbia University

Vortrag in englischer Sprache

In Kooperation mit Expanded Design



Mittwoch, 9. Mai, 19.00
Waldviertler Alternativen
Vortrag

Das vom Arbeitsmarktservice Österreich geförderte Projekt Waldviertler  
Alternativen ermöglicht Langzeitarbeitslosen ein halbes Jahr lang  
einer selbst gewählten, gemeinnützigen Beschäftigung nachzugehen.  
Daraus ergeben sich Fragen zu Veränderungen des Selbstwertgefühls, zur  
sozialen Integration sowie zur gemeinwirtschaftlichen Wertschöpfung.  
Aber auch die mögliche Verdrängung bezahlter Arbeit sowie das Ehrenamt  
in Armut sind daraus resultierende Themen.

Karl Immervoll, Waldviertler Alternativen, Heidenreichstein

Eine Veranstaltung vom Netzwerk sinnvoll tätig sein


Donnerstag, 10. Mai, 19.00
Befreiende Bildung: Paulo Freire
Vortrag

Die Befreiungspädagogik des Brasilianers Paulo Freire wurde weltweit  
rezipiert und adaptiert; sie verknüpft den  Anspruch "Als Lehrer sind  
wir Politiker und Künstler" mit politischer und ästhetischer Bildung  
und hat das emanzipatorische Potenzial nonformaler und informeller  
Bildungsarbeit erkannt und genutzt. Die Frage nach dem aktuellen  
Stellenwert von Freires Pädagogik der Unterdrückten mündet in der  
Forderung, Paulo Freire "neu zu erfinden".

Kira Funke, Erziehungswissenschafterin, Koordinationsstelle Kinderarmut, Köln

In Kooperation mit dem Paulo Freire Zentrum


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A - 1070 Wien
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und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.



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