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LCG12368 (KI) (CI)                       Freitag, 23. November 2012
Wien/Kunst/Kultur/Ausstellungen/Lokales/Banken


Drawing the Line: Zeichnungen aus der Bank Austria Kunstsammlung - BILD

Bilder zur Meldung unter
http://presse.leisuregroup.at/kunstforum/collected3/

Utl.: Ausstellung im tresor im Bank Austria Kunstforum von 28.
      November 2012 bis 10. Februar 2013 bei freiem Eintritt zu
      sehen. Eröffnung am kommenden Dienstag um 19.30 Uhr =

   Wien (LCG) - Die Zeichnung, als ursprünglichste aller künstlerischen
Medien, nimmt im Rahmen der Bank Austria Kunstsammlung einen wichtigen
Stellenwert ein. „Drawing the Line" markiert vor allem puristische Beiträge
des Grafischen - von den 1970er-Jahren bis zu zeitgenössischen Positionen.
Das Spektrum reicht von expressionistisch figurativen über informelle bis zu
konzeptuellen Formulierungen. Präsentiert werden Werke von Siegfried
Anzinger, Christian Ludwig Attersee, Günter Brus, Adolf Frohner, Bruno
Gironcoli, Franz Graf, Alfred Hrdlicka, Birgit Jürgenssen, Martha Jungwirth,
Walter Pichler, Othmar Zechyr und Otto Zitko.

   Zu den jüngsten Sammlungs-Ankäufen zählt „Sichtblende" (1989) eine
farbige Papierarbeit von Günter Brus, der zu den „Meistern der Linie" zu
zählen ist. In der Tradition von Alfred Kubin erschafft er
schwarzromantische Welten in Verbindung mit dem Literarischem. Mit diesen
Bilddichtungen hatte sich Brus ab den frühen 1970er- Jahren vom Wiener
Aktionismus gelöst und wieder zur klassischen Technik der Zeichnung
gefunden. Mit Günter Brus hatte Christian Ludwig Attersee zahlreiche
Kollaborationen auf Papier geschaffen. In den ausgestellten Werken kann man
Attersees schöpferischen Strich nachvollziehen, der fruchtig Körperliches,
weich Erotisches und aggressiv Scharfes generiert. Alfred Hrdlicka und Adolf
Frohner haben sich dem geschundenen Menschenbild mit veristischen Qualitäten
verschrieben, ausformuliert in vehementer Strichführung. Bruno Gironcolis
Porträts stammen aus seinem Frühwerk, die in Anlehnung an Giacometti
porträtierte Figuren, die vom Umraum geradezu aufgelöst werden, entstanden
sind. Walter Pichlers dicht gezeichnete Köpfe strahlen eine
archaisch-spirituelle Kraft aus, die sich ebenso in seinem skulpturalen Werk
widerspiegelt. Othmar Zechyrs Landschaften entspringen der unbewussten,
dunklen Seite, wenn sich Heuhaufen, Waldlichtungen und Stelen zu monströsen
Verschwärzungen verdichten. Martha Jungwirths Zeichnungen aus den frühen
1970er-Jahren zeugen von einer realistisch populären Ausprägung des
Erotischen, wie etwa in ihrer Schuh-Zeichnung. Birgit Jürgenssens Strich
zeigt sich als feinnervige Spur der eigenen Empfindung mit lyrischer
Atmosphäre. Siegfried Anzinger steuert dem realistisch akademischen Stil der
Zeichnung entgegen, indem er das Zeichnen per se als offenen Prozess und als
permanente Annäherung und Abweichung des Motivs versteht. Otto Zitkos
brachialer Strich kreiert drahtig stachelige Verflechtungen auf dem
Bildgrund. Franz Graf verbindet in seinen Grafitarbeiten Figuratives mit
Schrift und  Zeichen und transponiert somit das zeichnerische Medium auf
eine konzeptuelle Ebene.

~
Ausstellung: Collected #3: Drawing the Line

Laufzeit: 28. November 2012 bis 10. Februar 2013
Ort:      Bank Austria Kunstforum
Adresse:  1010 Wien, Freyung 8
Website:  http://www.bankaustria-kunstforum.at
Facebook: https://www.facebook.com/KunstforumWien
Lageplan: http://g.co/maps/k9ffd
~

   Das Bildmaterial steht zur honorarfreien Veröffentlichung bei
redaktioneller Verwendung zur Verfügung. Weiteres Bild- und
Informationsmaterial im Pressebereich unserer Website unter
http://www.leisure.at. (Schluss)


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