news 02/13
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Kleine Manifeste          Kleine Manifeste #01

Die Veranstaltungsreihe Kleine Manifeste konzentriert sich auf das Verhältnis von künstlerischen Positionen und deren Verhältnis zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Prozessen. Was kann „politische“ Praxis im künstlerischen Feld bedeuten? Sind es vielleicht die kleinen, feinen Projekte, die etwas bewirken können? Wo kann sich die persönliche Verantwortung des Einzelnen verbunden mit den gesellschaftlichen Entwicklungen noch manifestieren?

ONE WORLD FILMCLUBS
Do 17. Jänner 2013, 20:00
Medienwerkstatt Wien, 1070, Neubaugasse 40a

Das Projekt ONE WORLD FILMCLUBS ermutigt Jugendliche, Filmclubs ins Leben zu rufen und diese kontinuierlich zu betreiben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung des Dokumentarfilms in all seinen Erscheinungsformen. Die Initiatoren Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber berichten aus ihren Erfahrungen mit dem Projekt.
Moderation: Manfred Neuwirth
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz – Institut Kunst und Gestaltung

anschließend Filmvorführung:
Operation Spring
Österreich 2005, 95 min | Regie: Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber

Kleine Manifeste  
Operation Spring, © Schuster/Sindelgruber 2005

OPERATION SPRING ist ein Dokumentarfilmthriller über Gerichtsverfahren gegen Afrikaner, die in Österreich im Mai 1999 als Mitglieder einer weltweit agierenden nigerianischen Drogenmafia verhaftet wurden. Erstmals werden neue Ermittlungsmethoden erprobt und neue Gesetze angewandt. Der Film stellt die Frage, ob die Angeklagten jemals die Chance auf ein faires Verfahren hatten. „Akribisch recherchiert und spannend wie in einem Gerichtssaaldrama. In dieser Mobilmachung einer Wut, die auf Fakten, nicht auf der Wahrheit, denn die wird hier nicht verhandelt, beruht, liegt eine der großen Stärken von Operation Spring.“ RAY-Kinomaga zin

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EMPEROR   
Emperor Tomato Ketchup, © Shuji TERAYAMA 1970


Koyo Yamashita (Festivaldirektor Image Forum Tokyo)
präsentiert japanischen Experimentalfilme
und -videos
 
Dienstag 22.Jänner 2013, 19:00 / 20:30
Filmhauskino am Spittelberg, 1070, Spittelberggasse 3
 
Im Anschluss Publikumsgespräch mit Koyo Yamashita
Moderation: Norbert Pfaffenbichler
Special Guest: Shinichi TAMANO
Eine Veranstaltung der Medienwerkstatt Wien in Kooperation mit dem Stadtkino Wien
 
Programm 1 (Emperor Tomato Ketchup)
19:00 Filmhauskino Spittelberg
 
EMPEROR TOMATO KETCHUP
by Shuji TERAYAMA 1970 / 16mm / b+w / 75 min
Opressed children rise up to become “emperors” of the country. They start hunting for adults. Shuji TERAYAMA's satirical-parody feature film before his structualist approach on film.
 
Programm 2 (Searching for the Children of the Emperor)
20:30 Filmhauskino Spittelberg
 
SOLDIER SCHOOL
by Saya ITO 2012/digital/color/14 min A boy is sent to a military school to be brainwashed to be a super-soldier. An absurd animation film which reflects on the pre-war totalitarian regime in Japan.
ALL DAY
by Goichi MINE 2011/digital/color/25 min
Just after the WWII a boy dreams to be a novelist but is always denied by a stubborn and alcoholic father. The boy dreams to fly away from his family and hometown.
YOCCHAN RUSSIA LEFTOVERS
by Shinichi TAMANO 2001/8mm/color/18 min
A strange actionist film starring the filmmaker. He rolls down the stairs made of stone on his bare body and licks tombstones in the grave yard... but what for?
MOTHER OF THE MOTHER OF THE MOTHER AND ALSO THE MOTHER OF THE MOTHER'S MOTHER, AND HER DAUGHTER
by Miki SETOGUCHI 2005/digital/color/11 min
A voodooistic self-documentary which tries to summon the dead and lost memories. It becomes a collage of comments on social pressure to women in Japanese culture and ancient myths about mothers.
 
Norbert Pfaffenbichler zum Programm
2012 war ich als Gastjuror zum Image Forum Festival nach Tokyo eingeladen. Im Rahmen dieses jährlich stattfindenden einwöchigen Festivals werden ausschließlich experimentelle, non-kommerzielle Filme und Videos präsentiert. Meine Jurytätigkeit bezog sich auf aktuelle japanische Produktionen. Sowohl die Quantität als auch die Qualität der dort gezeigten Arbeiten verblüffte mich nachhaltig. Trotz Simultanübersetzung erschlossen sich mir etliche der Werke nicht auf Anhieb. Erst durch nachträgliche Erläuterungen meiner JurykollegInnen konnte ich manches besser verstehen. Das unabhängige japanische Kino beruht auf einer gänzliche anderen Tradition als etwa der europäische oder der nordamerikanische Avantgardefilm. Weder die Klassiker geschweige denn die aktuellen Arbeiten des japanisches Experimentalfilms sind hierzulande bekannt. Deshalb ist es besonders erfreulich, dass es gelungen ist, einen der Kuratoren des Image Forums Tokyo, Koyo Yamashita nach Wien einzuladen, um hier zwei Programme mit historischen und zeitgenössischen Werken zu präsentieren. Nach den Screenings wird er für ein Podiumsgespräch mit Publikumsbeteiligung zur Verfügung stehen, um Fragen, welche sich mit Sicherheit auftun werden, zu beantworten. Ein derart kleines Programm kann natürlich keinen Überblick über die vielfältigen Ausformulieren dieses unabhängigen wie eigensinnigen Kinos liefern, es bietet jedoch ein intensives Blitzlicht auf eine äußerst vitale und produktive Szene, das Lust auf mehr macht. Keiner der gezeigten Filme war jemals zuvor in Österreich zu sehen. Dieses Kooperationsprojekt von Image Forum, Medienwerkstatt Wien und Stadtkino bietet dem Wiener Publikum die einmalige Gelegenheit, sich von bisher Ungesehenem und Ungehörtem überraschen, verstören und erfreuen zu lassen.

Koyo YAMASHITA
Born 1972 in Tokyo, Japan. Has been festival director of Image Forum Festival since 2001.Programmer of Theater Image Forum in Shibuya, Tokyo since 2005. Has been guest programmer for many film and media art festivals and film events in and out side Japan, such as: Transmediale (Berlin), Norwegian Short Film Festival (Grimstad), 25 Hrs (Barcelona), Kaohsiung Film Festival (Kaohsiung), Seoul New Media Festival Festival (Seoul) etc. Also curator for the DVD compilation of Japanese emerging independent animation artist HINKING AND DRAWING 2001). Has served as jury for many international film/art festivals.

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